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Besuch in der zweiten Heimat München
München ist meine zweite Heimat. Hätte mir jemand vor 15 Jahren gesagt, dass ich je diesen Satz formulieren würde – ich hätte es nicht geglaubt. Als Pfälzerin hat man eine anerzogene und geschichtlich bedingte Skepsis gegen „die Bayern“, schließlich war die Pfalz einige Jahre bayrisches Territorium. Aber mehr als nicht ernst gemeinter Lokalpatriotismus ist das glücklicherweise nicht. Als ich dann für mein Studium der Kunstgeschichte nach München zog, war das mit mir und München definitiv keine Liebe auf den ersten Blick. Doch zugegeben, im Laufe der Jahre – und vor allem während meiner Zeit im Studentenwohnheim im Olydorf – hat mich München um den Finger gewickelt. Doch es zog mich…
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Meine Outdoor-Bucketlist: 5 machbare Abenteuer
Enthält Werbung Ich liebe es, in der freien Natur zu sein. Ich bin wahnsinnig gerne zu Fuß unterwegs und lasse mir die Luft am Strand oder im Wald um die Nase wehen. Ich gehe gerne wandern und finde es grandios, mir Orte von oben anzuschauen. Was ich aber definitiv nicht bin, ist ein Sport- oder Adrenalinjunkie. Auch wenn ich es liebe, Achterbahn zu fahren, kann man mich mit Funsportarten, Bungeespringen & Co nicht unbedingt locken. Auch bei Wasseraktivitäten ist mein Erlebnisbedürfnis eher niedrig. Ich finde Schnorcheln genial. Tauchen oder Surfen? Viel zu aufregend! Das „Problem“: Mein Freund, findet alles, was richtige Laune macht ziemlich gut. Das sieht dann im Urlaub…
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Westerland im Herbst und das schönste Hotel auf Sylt
Wenn man aus dem Südwesten Deutschlands kommt, denkt man dass „da oben“ alles nahe beieinander ist. Dass Sylt und Berlin trotzdem gute sechs Stunden Zugfahrt trennt, war mir gar nicht so bewusst. Trotzdem setze ich mich an einem Morgen im Oktober in den Zug und freue mich auf eine Miniauszeit am Meer und ein wunderschönes Hotel auf Sylt. Westerland ist das Ziel und bis dorthin nutze ich die Zeit zum Arbeiten am Laptop. Spätesten aber, als nach Hamburg immer mehr Kühe und Schafe auf den Weiden stehen, schaue ich öfter aus dem Fenster. Die Landschaft wird weiter, einsamer und als wir dann über den gut elf Kilometer langen Hindenburgdamm fahren,…
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Zeitreise in die Seventies – zu Besuch im 70er-Jahre-Hotel
Du willst in einem echten 70er-Jahre-Hotel übernachten? Dann ist das Parkhotel 1970 genau das Richtige!
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Rasayana – Ayurveda-Massage und Wohlbefinden auf ganzer Linie
Es ist ein Herbsttag, an dem man am liebsten im Bett bleibt. Es will gar nicht richtig hell werden, der Wind peitscht durch die Straßen, der Regen kommt von allen Seiten. Mit der Kapuze tief im Gesicht und dem Blick nach unten gerichtet, mache ich mich auf den Weg zu Sabrina. Immerhin ein Termin, auf den ich mich sehr freue, sonst wäre ich erst gar nicht aus der Wohnung gegangen. Sabrina öffnet mir die Tür und ich trete ein, das nasskalte Herbstwetter lasse ich draußen. Mich umfängt sofort Wärme und eine gemütliche Atmosphäre. Gedämpftes Licht, leise Musik, angenehmer Duft und vor allem das freundliche Lächeln von Sabrina empfängt mich. Sie…
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Visum Sri Lanka: So funktioniert es!
Sri Lanka war eine besondere Reise für mich. Zum ersten Mal vier Wochen ganz alleine in Asien unterwegs. Vier Wochen auf mich konzentrieren, in mich hören, schreiben, nachdenken. (Mehr dazu in meinem Sri-Lanka-Tagebuch) Egal, ob du eine Rundreise machen willst oder eher eine Reise planst, die eher nach innen gerichtet ist: Sri Lanka ist ein grandioses Land, das sich zu bereisen lohnt. Es hat eine vielfältige Natur mit wunderschönen Bergregionen, endlosen Stränden und warmherzigen Menschen. Also, go for it! Umso mehr habe ich gelitten, als ich meine letzte Reise nach Sri Lanka aufgrund der Anschläge storniert habe. Da wir nur kurz nach den Geschehnissen einreisen wollten und die Lage im…
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Yi Spa Berlin Mitte: Thaimassage ohne Schmerzen
Thailand war meine erste große Liebe, was das Reisen betrifft. Ich denke an wunderschöne Tage an abgelegenen Buchten im Süden, an Tempelbesuche im Norden, an Taifunabenteuer und an die Straßen von Bangkok. Was zu jeder Reise nach Thailand dazugehört, ist eine Thaimassage, oder? Doch ganz ehrlich: Bei den meisten Massagen musste ich ganz schön die Zähne zusammenbeißen. Manchmal zwirbelt das feste Drücken der Masseurinnen an den Armen und Beinen doch ganz schön, und wenn sie da auf einem herumturnen und ruckartig an irgendwelchen Gliedmaßen ziehen, bin ich nicht immer sicher, ob das so gut ist. Manchmal hatte ich auch schon Massagen, bei denen ich mich unwohl gefühlt habe. Die Masseurinnen…
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Eine Odyssee an der Volksbühne
Vier Stunden Theater, das ist eine Ansage. Als ich mich auf den Weg zur Volksbühne mache, bin ich schon am Gähnen und frage mich, wie ich den Theaterabend überstehen soll. Doch schon beim Betreten des Theatersaal werde ich überrascht und meine Müdigkeit ist wie weggeblasen. Ich bin früh dran und der Saal ist noch recht leer, auf der Bühne ist dagegen schon einiges los. Schauspieler in hautfarbener Unterwäsche bewegen sich im in seltsam steifen Bewegungen über die Bühne, ein monotones Bewegungsspiel in dauernder Wiederholung, das fast schon hypnotische Wirkung hat. Ein Frau im Maleranzug dreht mit Alditüten bepackt immer wieder die gleichen Kreise. Ein Scheinwerfer ist ins Publikum gerichtet, sodass…
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Die Menschenhandwerkerin
Die Menschenhandwerkerin – allein der Name lässt erahnen, dass es hier weniger um Wellness, als um handfeste Massagen geht. Cordelia-Bernardet Masthoff hält nicht viel von Wellnessmaschen und Streicheleinheiten, die Wunder versprechen. Für sie geht es vor allem um das Wissen um Anatomie und Physiologie des Menschen. Immer das Schema F abspulen, kommt bei ihr nicht in Frage. Zum Sitz der Menschenhandwerkerin kommen weniger die, die eine reine Entspannungsmassage wollen, sondern vor allem Menschen, die durch Sport oder Arbeit körperliche Wehwehchen haben. „Ich schaue mir jeden Menschen an, rede mit ihm und gemeinsam überlegen wir, welche Anwendung Sinn macht.“ Cordelia berät zudem zu Themen wie präventive Maßnahmen, Ernährung, Wohlbefinden, Achtsamkeit, Sportübungen,…
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Lombok: Glamping mit Blick auf den Rinjani
„Here?“, fragt unser Fahrer ungläubig. Wir stehen mitten an der Hauptstraße eines kleinen Dorfes namens Sajang im Nordosten von Lombok. Die Adresse stimmt, doch nach Camping, geschweige denn Glamping, sieht hier so gar nichts aus. Stattdessen sieht man hier an jeder Ecke Baustelle. An beiden Seiten der Straße sind man Schuttberge, teilweise neu hochgezogenen Mauern. Die Straße selbst wird gerade auch neu gemacht. Das Dorf wurde von den Erdbeben im Jahr 2018 schwer getroffen, das Epizentrum war nur wenige Kilometer entfernt. Die Aufbauarbeiten sind langwierig. Ein ähnliches Bild zeigt sich uns auf dem Weg vom Osten der Insel durch das Hochland am Fuße des Vulkans Rinjani. Überall wird gebaut, um…
























