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Yi Spa Berlin Mitte: Thaimassage ohne Schmerzen

Thailand war meine erste große Liebe, was das Reisen betrifft. Ich denke an wunderschöne Tage an abgelegenen Buchten im Süden, an Tempelbesuche im Norden, an Taifunabenteuer und an die Straßen von Bangkok. Was zu jeder Reise nach Thailand dazugehört, ist eine Thaimassage, oder? Doch ganz ehrlich: Bei den meisten Massagen musste ich ganz schön die Zähne zusammenbeißen. Manchmal zwirbelt das feste Drücken der Masseurinnen an den Armen und Beinen doch ganz schön, und wenn sie da auf einem herumturnen und ruckartig an irgendwelchen Gliedmaßen ziehen, bin ich nicht immer sicher, ob das so gut ist. Manchmal hatte ich auch schon Massagen, bei denen ich mich unwohl gefühlt habe. Die Masseurinnen kicherten und quatschten, was ja prinzipiell in Ordnung ist, aber bei dem ein oder anderen Termin wirkte das Kichern nicht mehr so ganz freundlich und das Quatschen sorgte dafür, dass die Damen nicht mehr so wirklich bei der Sache waren. Aber sagen wir mal so, die Qualität der Massagen ist sehr unterschiedlich, es gibt ganz tolle und manchmal eben auch nicht.
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Thaimassage in Berlin

Zurück in Deutschland bekomme ich spätestens im Herbst, wenn es draußen ungemütlicher wird, Lust auf Entspannung und Wellness. So besuche ich regelmäßig die Sauna aber gönne mir auch hin und wieder eine Massage. Dabei habe ich schon so tolle Glücksgriffe wie die Massage im Le Petit Spa gemacht, mich auch mal richtig durchkneten gelassen oder im wuderschönen Spa-Bereich gechillt. Dieses Mal hatte ich das Bedürfnis, mich noch einmal an eine Thaimassage zu wagen und habe das Yi Spa im Internet entdeckt.

Ganz unkompliziert buche ich mir einen Termin online für eine „Royal Thai Massage“ und begebe mich gespannt zum Hackeschen Markt. Eine lächelnde Thailänderin begrüßt mich in einem kleinen Empfangsbereich. Die Farben, die hier dominieren sind Pink und Schwarz, alles wirkt elegant und modern. Keine Spur vom dubiosen Image mit blinkendem „Open“-Schild. Ich nehme Platz und fülle erst einmal einen Zettel aus, auf dem ich Beschwerden eintragen soll, aber auch Wünsche äußern kann, wie intensiv die Massage sein darf und welche Stellen bevorzugt behandelt werden sollen. In Erinnerung an die schmerzhafte letzte Massage in Bangkok wähle ich „sanft“ aus und kreise den unteren Rücken und Nacken ein. Dann zeigt mir die Mitarbeiterin vier verschiedene Öle, zwischen denen ich wählen darf. Ich entscheide mich für den Frangipani-Duft, der für mich so typisch thailändisch ist.

Entspannung in Pink und Schwarz

Wir gehen zusammen in den Behandlungsraum. Das Zimmer ist ebenfalls komplett in Schwarz und Pink gehalten. Sanftes Licht hüllt den Raum in eine angenehme Atmosphäre, leise Musik hallt aus den Lautsprechern. In einen Spind kann ich meine Klamotten verstauen, außerdem bekomme ich einen Einwegslip und Bademantel. Bei der Royal Thai Massage kommt, anders als bei der „normalen“ Thaimassage, auch Öl ins Spiel und so ziehe ich mich aus, hülle mich in den Bademantel und setzte mich auf den Stuhl. Die Masseurin beginnt die Behandlung mit einem Fußbad, in dem Orangenscheiben und Aromaöle für einen angenehmen Duft sorgen, dazu trinke ich einen herrlich duftenden Tee. Als meine Füße abgetrocknet sind, lege ich mich bäuchlings auf die Liege. Ich lächele als ich die Augen öffne und durch das Loch schaue, denn unter mir steht eine Schale mit Blüten, ein hübsches Detail.

In der nächsten Stunde bekomme ich eine Thaimassage, wie ich sie mir immer gewünscht habe. Sanft, angenehm und dennoch mit den typischen Elementen wie den Dehnungen und streichende Bewegungen. Die Masseurin konzentriert sich auf meinen Atem und erhöht bei den langsamen Bewegungen sanft den Druck, um Blockaden zu lösen. Ich kann in den dunklen Raum wunderbar abschalten und genieße die beruhigende Massage. Kein Gequatsche, kein Gekicher und keine Angst vor bleibenden Schäden. Den Abschluss bildet eine kurze Kopfmassage, bei der Stirn, Nacken und Kopfhaut sanft bearbeitet werden. Als die Massage zu Ende ist, bin ich ein wenig traurig, denn ich hätte problemlos noch zwei Stunden hier liegen können. Glückselig ziehe ich mich an und bekomme draußen noch einen selbstgemachten Saft aus Kiwi und ein kleines Stück Kuchen. Der perfekte Abschluss einer entspannenden Ganzkörpermassage.

Infos: Alle Behandlungen und Preise findest du online auf der Homepage des Yi Spa.

*Offenlegung: Ich wurde zur Behandlung eingeladen, habe sie getestet und meine ehrliche Meinung geschrieben.

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