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Lesetipp: The Place To Be
Wie sucht man ein Reiseziel aus? Manchmal sind es konkrete Destinationen, die uns reizen: Einmal Safari in Kenia machen. Einmal auf einem isländischen Vulkan stehen. Einmal die Orang-Utans in Borneo sehen. Es gibt aber auch Reisen, die wir aus einem bestimmten Gefühl oder für einen bestimmten Zweck unternehmen. Wir sehnen uns nach Ruhe und Zeit für uns, wir wollen Nervenkitzel spüren und Abenteuer erleben oder Spiritualität erfahren. Das Buch „The Place To Be“ von Lonely Planet hat dieses Prinzip aufgefasst und Reiseziele nach Sehnsüchten und Stimmungen aufgelistet, ganz nach der Gewissheit „Egal, wonach du dich sehnst, es gibt den perfekten Ort.“ Das Buch ist demnach aufgeteilt in Sehnsuchts-Kapitel wie „Gelassenheit“,…
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Lesetipp: 52 kleine & große Eskapaden in und um Berlin
Ihr habt es vielleicht bemerkt: Ich liebe Ausflüge. Ich bin niemand, der einmal im Jahr eine große Reise macht und sonst nicht aus dem Haus kommt. Ich mache bei jeder Gelegenheit Erkundungstouren in die Umgebung und lasse keine Gelegenheit neue Fleckchen zu entdecken. Da kam mir der Reiseführer der etwas anderen Art „52 kleine & große Eskapaden in und um Berlin“ sehr gelegen. Nicht nur, dass er von Inka geschrieben ist, deren Blog Blickgewinkelt ich sehr schätze, er entspricht auch in der Ausrichtung genau meinem Gusto. Das Buch versammelt Ausflüge in die Natur, die von kleinen Spaziergängen bis zu Mehrtagesausflügen reichen und allesamt mit öffentlichen Verkehrsmitteln umgesetzt werden können. Denn…
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Entspannung für die Inspiration: „Bleiche“ in Burg im Spreewald
Ich betrete den Eingangsbereich der Bleiche. Mein Blick fällt auf den fröhlich plätschernden Brunnen mit Hirschkopf. Erst später erfahre ich, dass der Hirschbrunnen aus dem 16. Jahrhundert aus Frankreich stammt, extra für die Bleiche abgetragen und hier wieder aufgebaut wurde. So weit, so beeindruckend. Aber das war noch längst nicht alles, was die Bleiche an besonderem Interieur zu bieten hat. Die Kunst ist ein Thema, das hier im Haus ein Dauerbegleiter ist. Bevor ich in mein Zimmer kann, darf ich den Wellnessbereich kennenlernen. Ich werde von einem Mitarbeiter zur Landtherme gebracht. Würde mich dieser nicht mit flottem Schritt durch das Hotel zum Spa-Bereich führen, hätte ich mich komplett verlaufen. Schilder…
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Violetter Schnee
Pieter Bruegel der Ältere und eine Szene aus dem Film „Solaris“ – es sind starke Bilder, die der Oper „Violetter Schnee“ den Rahmen geben. Als Kunstgeschichtlerin werde ich bei Bruegel hellhörig. Das zwielichtige Schneebild mit Solaris-Atmosphäre – das hört sich nach einem Stück an, das genau meinen Geschmack treffen könnte. Ein Welt in Schnee Inhaltlich umspannt „Violetter Schnee“ ein überschaubares Geschehen: Anhaltender Schneefall hat fünf Menschen in ihrer Ferienwohnung von der Außenwelt abgeschlossen. Sie alle reagieren unterschiedlich auf die ausweglose Situation, die sich in gespenstiger Stille in ein Endzeitszenario verwandelt. Seinen Anfang nimmt das Stück allerdings mit einer Museumsszene. Tanja, gespielt von der Schauspielerin Martina Gedeck, steht vor dem Gemälde…
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Herausspaziert „Winterblues-Edition“
Soforthilfen gegen Hamsterräder, Alltagstrott und Schreibblockaden Jeden Monat gibt es auf Bezirzt drei kleine Anstöße oder Ideen zum Sofortumsetzen. Das sind kleine Dinge, die dich einfach kurz aus dem täglichen Trott holen. Ein kurzes „Stopp!“ für sich kreisende Sorgen und Gedankenverstopfung. Danach ist wieder frische Luft da, Atem für neue Projekte, neue Aufgaben und viel Platz für Inspiration. Heute die Edition „Winterblues“. Ganz viel Nähe: Kuschelzeit Ich finde, es gibt nichts Schöneres und Effektiveres gegen den Winterblues als Nähe. Schnappe dir deinen Partner, deine beste Freundin, deine Katze, den Hund oder das Kuscheltier und schlinge fest die Arme um den Kuschelpartner deiner Wahl. Das tut so gut! Verbringt Arm an Arm Zeit auf…
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Gegen den Winterblues: Ein Besuch in Lychen
Ich sitze in ein Handtuch gehüllt auf der Holzbank. Die Sonne geht gerade unter, mein Blick wandert über den See. Schweißperlen rinnen an meiner Stirn hinab und zum ersten Mal in diesem Jahr fühle ich die Wärme in meinem gesamten Körper und ich kann aufatmen. Ich habe nicht nur die Panoramasauna für mich alleine, sondern gleich den kompletten Wellnessbereich. Mehr Entspannung geht nicht. Kleine Alltagsfluchten Der Januar ist in seinen letzten Zügen und gibt sich noch einmal alle Mühe. Sogar in Berlin überzieht Raureif die Autoscheiben, es knirscht beim Laufen über den Grünstreifen, ab und zu lässt sich sogar die Wintersonne blicken. Doch spätestens Ende Januar ist es bei mir…
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„CIRCA’S PEEPSHOW“ – Akrobatik zum Luftanhalten
Ein dumpfer Knall geht durch den Raum, als sich das Seil ruckartig spannt und die Akrobatin aus einigen Metern Höhe sicher auffängt. Das Publikum zieht kollektiv die Luft ein und applaudiert nach einer kurzen Schrecksekunde euphorisch. „CIRCA’S PEEPSHOW“ ist weder Striptease noch Burlesque, es ist eine Akrobatikshow mit sexy Einlagen aber vor allem atemberaubenden Turnleistungen. Ein paar Mal halte ich den Atem an und kann gar nicht hinschauen, doch genau dieser Nervenkitzel, der den Abend über anhält, machen die Aufführungen im Chamäleon aus. Die Mischung aus Cabaret und Zirkus und immer wieder neuen, unerwarteten Elementen ist spannend und kurzweilig. Als der Schlussapplaus einsetzt, habe ich das Gefühl, dass ich den Männern…
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Da komm ich her – E Pälzer Märe
Meine Haare wehen im Fahrtwind, mit der einen Hand halte ich mich an der Eisenstange fest, mit der anderen greife ich das Halsband unseres Hundes, aus Sorge, dass er aufspringt. Was er aber nicht tut, da er die Fahrt genauso genießt wie wir. Ich erinnre mich so gut an diesen Moment. Nicht nur weil wir davon ein Bild im Fotoalbum haben, sondern weil ich genau weiß, wie schneidend der Wind in den Augen war, wie zerzaust sich meine Haare danach anfühlten. Die Wangen gerötet, ein Strahlen im Gesicht. Wir waren vielleicht zwischen acht und zwölf Jahre alt. Mein Bruder Marco und ich durften mit unserem Mischlingshund Moritz auf dem Autoanhänger mitfahren.…
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10.000 Schritt: Wieso mein Handy mir wieder Spaß am Spazieren brachte
Ich habe mir für das neue Jahr mal wieder die typischen Dinge vorgenommen. Mehr Bewegung, gesünder essen aber auch ganz einfach: Zufriedener sein. Wie so oft läuft es mit diesen Vorsätzen so mittel gut. Ein paar mal Salat, ein halbherzig absolviertes 15-Minuten-Work-out mit YouTube und dann verläuft das ganze Vorhaben im Sande. Dieses Jahr habe ich allerdings an einer Sache richtig Spaß gefunden, am Spazieren! Und was das mit meinem neuen Handy zu tun hat? Ganz einfach: Ich habe aus Versehen den Schrittzähler aktiviert. Es ist schon immer so gewesen: Sport macht mir keinen großen Spaß. Ich bin leidenschaftlich gerne zum Reiten, wobei es mir da vordergründig um die Tiere…
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Salome im Maxim Gorki Theater
Ein leichtes Kratzen im Hals wird immer dann zur Höllenqual, sobald man sich in einer Situation befindet, die kein unbemerktes Rausgehen erlaubt und in der es besonders still ist. Genauso ging es mir bei der Vorführung von „Salome“. Ich kann die Hustenbonbons gar nicht so schnell lutschen wie mein gereizter Hals es verlangt. Ich versuche vergeblich den aufkommenden Hustenreiz zu unterdrücken, muss mich ihm aber genau dann geschlagen geben, als Salome laut „Stille“ ruft. Wie passend. Meinen Vorsatz, in der Pause das Theater zu verlassen, um nicht weiter zu stören, wir dadurch untergraben, dass es keine Pause gibt. Zum Glück endet das Stück dann, als mein letztes Bonbon ausgelutscht ist.…


























