Alltagsfluchten,  Lesetipps

Buchtipp: 52 kleine & große Eskapaden in und um Berlin

Ihr habt es vielleicht bemerkt: Ich liebe Ausflüge. Ich bin niemand, der einmal im Jahr eine große Reise macht und sonst nicht aus dem Haus kommt. Ich mache bei jeder Gelegenheit Erkundungstouren in die Umgebung und lasse keine Gelegenheit neue Fleckchen zu entdecken. Da kam mir der Reiseführer der etwas anderen Art „52 kleine & große Eskapaden in und um Berlin“ sehr gelegen. Nicht nur, dass er von Inka geschrieben ist, deren Blog Blickgewinkelt ich sehr schätze, er entspricht auch in der Ausrichtung genau meinem Gusto. Das Buch versammelt Ausflüge in die Natur, die von kleinen Spaziergängen bis zu Mehrtagesausflügen reichen und allesamt mit öffentlichen Verkehrsmitteln umgesetzt werden können. Denn der Autofahrer bin ich nun wirklich nicht so. Ich habe also da Büchlein in die Hand genommen und mich in den letzten Monaten zu einigen Ausflügen in Berlin und inspirieren lassen. Hier meine Highlights:

1. Schlafwagenhotel Rehagen

Besondere Unterkünfte haben es mir schon immer angetan. Als ich auf der Couch saß und durch das Eskapaden-Büchlein blätterte, blieb ich zwangsläufig bei den Fotos von den Schlafwägen der Transsibirischen Eisenbahn hängen. Da musste ich einfach hin! Es dauerte gar nicht lange, bis ich dann selbst vor Ort war und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ich verbrachte eine wunderbare Zeit in Rehagen. Hier könnt ihr mehr über mein kleines Abenteuer lesen.

2. Pferde streicheln im Tegeler Fließ

Es gibt nichts Weicheres als die Haut um Pferdenüstern. Als langjährige Reiterin und Ponymädchen macht mein Herz immer Luftsprünge, sobald es fellige Vierbeiner mit Mähnen in der Nähe gibt. Als wir uns spontan für einen Sonntagsausflug ins Tegeler Fließ mit Start in Lübars entscheiden, wusste ich nicht, wie viele Pferdenasen ich an diesem Tag noch streicheln werde. Die Sonne machte uns den Tag perfekt. Wir schlenderten an Weiden vorbei über sumpfige Wiesen und auf Aussichtspunkte. Ein Sonntagsspaziergang, wie er im Buche steht. Das nächste Mal halten wir uns an Inkas Vorschlag und machen die Tour ab S-Bahn Mönchsmühle.

3. Städtetrip Brandenburg an der Havel

So nah und doch nie da gewesen, so ging es mir mit Brandenburg an der Havel. Im Buch fielen mir die lustigen Mops-Skulpturen auf, die zu Ehren des Lieblingsbrandenburgers Loriot in der Stadt verteilt sind. Also endlich mal Nägel mit Köpfen machen und ab nach Brandenburg und zwar in die Stadt. Wir sind einfach durch die Sträßchen und am Wasser entlang geschlendert und haben die Sonne und neues Terrain genossen. Im Sommer wollen wir aber noch einmal hin und dann auch Inkas Kanutour ausprobieren.

Das Buch „52 kleine und große Eskapaden in und um Berlin“ von Inka Chall wurde mir vom DuMont-Verlag zur Verfügung gestellt.

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.