Alltagsfluchten | Blog | Deutschland

Endlich Ruhe! Von Auszeiten am Meer

12. Februar 2018

Dies ist ein gesponserter Artikel und enthält Werbung

Frische Luft, kaum Autos, Tapetenwechsel: Seit ich in Berlin wohne merke ich, dass mein Bedarf nach Ruhe größer geworden ist. Mir fehlt als Landei nicht nur generell die Natur, Berlin ist auch einfach anstrengend: Ständig dieser Lärm, viele Termine und dazu der Stress mit der Arbeit. Als freie Texterin und Journalistin bin ich oft unter Stress. Ich habe Abgabetermine, die eingehalten werden müssen, muss abliefern, egal, wie es mir gerade geht. Dazu kommt Ärger mit Kunden, unsichere Finanzlage, all das, was man so als Freelancer mitmacht. Ich will mich nicht beschweren, doch den Ruf nach Ruhe, den kenne ich allzu gut.

Einfach mal raus …

Immer dann, wenn der Stress groß wird, dann muss ich raus. Egal, wie man es nennen will: Digital Detox, Auszeit oder Kurzurlaub. Ich habe gelernt auf dieses Bedürfnis Rücksicht zu nehmen. Immer dann, wenn mir die Decke auf den Kopf fällt und ich mich vom Stress der Termin übermannen lass, dann schalte ich einen Gang runter. Manchmal sind es kleine Ausflüge ins Umland, die mich auf andere Gedanken bringe, zum Beispiel in den Grunewald oder an einen See. Manchmal fahre ich in die Heimat, manchmal mache ich einen spontanen Städtetrip wir kürzlich nach Leipzig. Ich habe sogar schon Urlaub in der eigenen Stadt und aus einem kreativen Loch eine Tugend gemacht: Kurzerhand habe ich mich ins Hotel eingebucht und eine Nacht Auszeit genommen, um dann am nächsten Tag wieder motiviert an die Arbeit zu gehen.

Was ich in den letzten Jahren herausgefunden und besonders in meinem Monat Sri Lanka genossen habe, ist das Spazieren am Wasser. Meine Akkus laden einfach am besten am Strand auf und das muss gar nicht immer Thailand oder Sri Lanka sein, auch wenn ich dort mein Herz in den Sandkörnern verloren haben. Auch in Deutschland zieht es mich immer wieder an die Küste, und wo gibt es mehr Ruhe als im bevölkerungsarmen Mecklenburg-Vorpommern? Meine schöne Auszeit hatte ich bis jetzt auf Usedom und das im Winter! Ich war zwei Nächte im Januar in Heringsdorf, habe einsame Spaziergänge am Strand genossen. Ich bin über den gefrorenen Strand gelaufen und habe das Knirschen von gefrorenem Sand unter meinen Füßen gefühlt. Ich habe mir die frische Meeresbrise ins Gesicht wehen und mich von der Sonne wärmen lassen. Abends gab es dann Wellness im Hotel. Und wie! In der Panoramasauna habe ich den Vollmond über dem abendlichen Meer bestaunt. In der Badewanne mitten im Raum entspannt und die Ruhe genossen an der winterlichen Küste. Ich bin im Außenpool bei Schnee geschwommen und habe mich durch ein Drei-Gänge-Menü geschlemmt. Ich habe seitenweise in meinem Tagebuch geschrieben und mich nach den zwei Nächten so erholt wie nach einer Woche Wellnessurlaub gefühlt. Noch jetzt weiß ich, wie zufrieden ich in Heringsdorf in den Zug gestiegen bin.

Usedom Winter

An Ostern vor einem Jahr sind wir kurz entschlossen nach Rostock gefahren. Wir haben die schöne Architektur bestaunt, sind zum Meer gefahren und haben dort mal wieder festgestellt: Mit Seeluft lässt es sich besser durchatmen. Auch im Sommer, als mein Cousin und mein Bruder zu Besuch in Berlin waren, sind wir kurzerhand eins Auto gestiegen und aus einer Laune heraus schnurstracks gen Norden gefahren, solange bis wir ans Meer gekommen sind. Für ein paar Stunden nach Warnemünde, das mag etwas unsinnig klingen aber für uns war der spontane Trip ans Meer ein richtiger kleiner Urlaub. Sand zwischen den Zehen, den Wind in den Haaren und Ruhe, mehr brauche ich zum Erholen nicht.

Endlich Ruhe! Werbefilme mit Humor und Tatort-Star

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern weiß um seine unschlagbaren Argumente. „Endlich Ruhe“ – mit dieser Kampagne macht der Verband auf humoristische Art und Weise auf die zahlreichen Reiseziele in Mecklenburg-Vorpommern wie zum Beispiel die Mecklenburgische Seenplatte, Fischland Darß-Zingst, Rostock Warnemünde, die Osteeküste, Schwerin oder die Mecklenburgische Schweiz aufmerksam. Für die Werbefilme rund um #endlichruhe haben sich die Macher prominente Unterstützung wortwörtlich mit ins Boot geholt. Für mich besonders schön ist, dass die Schauspielern Anneke Kim Sarnau dabei ist, die ich als großer Tatort-Fan verehre. Egal, ob als Touristenguide auf Fischland-Darßt-Zingst, Anglerin an der Mecklenburgischen Seenplatte oder als unglückliche Autofahrerin am Ostseebad Binz auf der Insel Rügen – sie nimmt die Touristenregion samt Touristen auf die Schippe und das ganz charmant. Im Werbefilm zu Schwerin musste ich besonders schmunzeln, solche Touris habe ich auch schon das ein oder andre Mal erlebt. Du auch? Wie auch immer: Eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern habe ich definitiv für diesen Sommer geplant und ich kann es kaum erwarten! Also auf nach #aufnachmv!

Hier geht es zum Werbefilm auf YouTube.

 

Wie sieht es bei dir aus? Wohin fährst du, wenn dir der Sinn nach Ruhe steht? Bist du der Meertyp und fährst an die Ostsee oder eher der Bergtyp und entspannst im Allgäu? Verrate mir doch deinen Ort, der dir die größte Entspannung verschafft in den Kommentaren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.