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Krawwelkatz: Das Magazin für Rheinland-Pfälzer
Bei Bezirzt war schonmal mehr los. Grund dafür ist ein Projekt, das ziemlich viel Zeit verschlingt. Ein Herzensprojekt namens Krawwelkatz. Krawwelkatz ist ein Magazin für Rheinland-Pfälzer. Es berichtet von Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, um ihre Zelte woanders aufzubauen. Von Reisen und von Orten in Rheinland-Pfalz. Es geht um kreative Köpfe und tolle neue Produkte. Es ist ein Magazin mit der Extraportion Heimatliebe, aber immer mit dem nötigen Blick über den Tellerrand. Ich habe das Projekt eigentlich schon vor 2 Jahren gestartet, mit einer kleinen Pilotausgabe. Letztes Jahr im September folgte eine richtige Printausgabe zum Anfassen. Zwar in kleiner Auflage aber mit viel Herzblut. Vor ein paar Tagen ist…
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Lesetipp: Die Städtesammlerin: In Öffis unterwegs
Annett Gröschner hat eine etwas seltsame Angewohnheit: Egal, in welcher Stadt sie ist, sie besteigt die Bus- oder Bahnlinie 4 – ob nun in Alexandria, in Peking oder Tel Aviv. Annett kommt so an Orte, die nicht in Reiseführern oder auf TripAdvisor zu finden sind. Was man in der Peripherie sieht, sind weder Sehenswürdigkeiten noch spektakuläre Orte. Dafür fährt die Städtesammlerin mit der Nr. 4 mitten rein in den Alltag der Bewohner. Denn ganz ehrlich: Das Leben passiert nicht unbedingt am Brandenburger Tor, am Louvre oder Taj Mahal, sondern da, wo die Bahnlinie enden. Ob es nun Begegnungen mit Soldatinnen, vorbeirauschende Hochhäuser oder die Straßenbahnen selbst sind, die das Interesse…
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Endlich Ruhe! Von Auszeiten am Meer
Dies ist ein gesponserter Artikel und enthält Werbung Frische Luft, kaum Autos, Tapetenwechsel: Seit ich in Berlin wohne merke ich, dass mein Bedarf nach Ruhe größer geworden ist. Mir fehlt als Landei nicht nur generell die Natur, Berlin ist auch einfach anstrengend: Ständig dieser Lärm, viele Termine und dazu der Stress mit der Arbeit. Als freie Texterin und Journalistin bin ich oft unter Stress. Ich habe Abgabetermine, die eingehalten werden müssen, muss abliefern, egal, wie es mir gerade geht. Dazu kommt Ärger mit Kunden, unsichere Finanzlage, all das, was man so als Freelancer mitmacht. Ich will mich nicht beschweren, doch den Ruf nach Ruhe, den kenne ich allzu gut. Einfach…
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Sarg niemals nie – Totlachen in der Bar jeder Vernunft
Ein Bestattungsinstitut mit Geldproblemen, zwei ganz unterschiedliche Brüder und eine verliebte polnische Putzfrau. Soweit die Ausgangssituation, soweit so offen. Was dann passiert, schwankt zwischen absurd und urkomisch, über allem die Frage: „Wie lustig darf der Tod sein?“ Wenn wir dem Urteil der drei Figuren aus „Sarg niemals nie“ glauben dürfen, zum Totlachen. „Bestattical“ – die Macher von „Sag niemals nie“ haben kurzerhand ein eigenes Genre für ihr Stück ins Leben gerufen. Es ist ein wenig befremdlich, wenn man beim Betreten des Zelts einen Sarg und mehrere Urnen auf der Bühne stehen sieht, aber schnell ist das anfängliche Befremden dahin. Im Gegensatz zum Refrain des ersten Song „Wenn Bestatten deine Arbeit…
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Als würde Feenstaub aus den Fingerspitzen sprühen: Leuchtendes Plankton auf Koh Rong
Ich sehe verwundert von meinem Buch auf und lausche. Ich höre: Nichts! Der Regen gönnt sich tatsächlich eine Pause, denn seit 48 Stunden regnet es ununterbrochen. Wir schauen uns überrascht an und sind uns ohne Worte einig. Raus in die Natur. Die Regenpause muss genutzt werden. Bei bewölktem Himmel bahnen wir uns den Weg über die Insel Koh Rong im Süden von Kambodscha. Wir stiefeln den Pfad entlang, der zum Flussbett geworden ist. Folgen den Flip-Flops, die als Wegweiser dienen. Der Weg wird langsam zum Klettersteig. Eine gute halbe Stunden krackseln wir mit vollem Körpereinsatz den Berg hinunter, bis wir schließlich das Meeresrauschen hören. Wir verbringen den Nachmittag an einem…
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JULIA LASSNER: WELTREISENDE BLOGGERIN
Julia Lassner ist Weltreisende, Freigeist, Naturmensch und Hippieseele. Über 50 Länder hat sie schon bereist, auch weil sie mehrere Jahre lang auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitete. Ihre Sehnsucht nach Freiheit und ihre Kreativität bekommt sie als Freiberuflerin unter einen Hut. Sie reist um die Welt, sammelt Geschichten, fotografiert und teilt all diese Momente und Erlebnisse auf ihrem Blog Globusliebe mit ihren Lesern. Nach vielen Jahren unterwegs ist Julia in der Eifel wieder bei ihren Wurzeln gelandet aber nur, um ein wenig zur Ruhe zu kommen, bevor es wieder auf die nächste Reise geht. Du bist in der ganzen Welt unterwegs, hast eine Wohnung in Berlin und kommst ursprünglich aus Mayen. Wo…
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Alleinsein muss man üben
Im Alltag sind wir stark. Wir haben eine feste Hülle um uns herum, die uns schützt und stärkt. Ich fühle mich irgendwie kompakt wenn ich in der U-Bahn stehe, wenn ich durch die Straßen laufe oder im Café sitze. Immer gewappnet, immer bereit. Doch es gibt diese Momente, in denen wir alle diese Schutzhülle abstreifen. Ich fühle mich dann ganz weich und durchlässig. Ich bin nicht mehr ummantelt von einer Schicht, die mein Inneres von dem Außen trennt. Ich zerfließe ein wenig und fühle mich zerbrechlich und wohl zugleich. Alles, was um mich herum ist, kann mich direkt reffen. Ungeschützt. Alles, was in mir ist, kommt einfach nach oben, schwappt nach…
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Hüttenpalast Berlin: Campingromantik in der Fabrikhalle
Ein gemütliches Bett, Wände die Geborgenheit vermitteln, Geräusche, die durch die Plastikfenster nach innen dringen – Eine Nacht im Wohnwagen katapultiert mich direkt zurück in meine Kindheit. Beim Gang zu den Gemeinschaftsduschen erinnere ich mich an den Campingplatz in Italien mit den vielen Spinnen, diese gibt es hier zum Glück nicht. Beim Einschlafen warte ich auf das Prasseln des Regens, der früher pünktlich nach unserer Ankunft am Urlaubsort einsetzte und die Nächte so gemütlich machte. Ich bin ein Camping-Kind. Jeden Urlaub meiner Kindheit verbrachten wir im Wohnwagen irgendwo in Deutschland oder Italien. Ich habe es geliebt und so ist es kein Wunder, dass die Nacht im Hüttenpalast nostalgische Gefühle in…
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LOST WORDS in der Nikolaikirche
Fäden, die sich durch den Raum ziehen, fast so, als wäre hier eine Spinne am Werk gewesen. Ich laufe einmal um das Netz herum, dann durch einen gewebten Tunnel hindurch. Die Rauminstallation LOST WORDS der Künstlerin Chiharu Shiota füllt das Innere der Berliner Nikolaikirche auf imposante Weise.
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Regen im Paradies: Koh Rong und Koh Rong Samloem
Neun Stunden lang sind wir in schwüler Hitze durch die Ruinen von Angkor gelaufen. Haben Fotos von den drei markanten Türmen von Angkor Wat gemacht, sind staunend an den von Baumwurzeln verschlungenen Mauern von Ta Prohm entlanggelaufen. Wir haben uns der erschütternden Geschichte Kambodschas gewidmet. Haben Bilder im ehemaligen Foltergefängnis Tuol Sleng betrachtet, die kaum zu ertragen und so schnell nicht mehr aus unserem Bewusstsein wegzudenken sind. Wir sind durch eine Gartenidylle gelaufen, an der unfassbares Leid geschehen ist, den Killing Fields. Kambodscha hält Dinge für die Besucher bereits, die überwältigend sind, in ganz unterschiedlicher Weise. Überwältigend in ihrer Schönheit, Größe und leider auch Grausamkeit. All das gehört zu Kambodscha und…



























