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San Sebastian. Oder: Leiden und Freuden als Freelancer
Ich will euch das Freelancerdasein, das ortsunabhängige Arbeiten oder gar das Digitale Nomadentum nicht als Allheilmittel verkaufen. Im Gegenteil: Wenn jemand zu mir sagt „Hey, ich finde das gut, wie du das machst, deine Freiheit, deinen Mut“, dann bin ich die Erste die mit dem „ja, aber“ daher kommt.
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Die kleinen Dinge: Eine Busfahrt an der Côte d’Azur
Es sind die kleinen Dinge, die mich faszinieren. Zwischenmenschliches, Alltägliches, Unscheinbares. Klar, ich gehe in den Kölner Dom, ins Louvre, schieße ein Bild von der Tower Bridge. Doch was mir wirklich interessiert, ist das Dahinter. In Nizza war es nicht die Strandpromenade des Anglais oder das Museum der Modernen Künste, was mir nachdrücklich in Erinnerung geblieben ist, sondern Dinge des alltäglichen Lebens. Ich bin mal wieder viel zu früh an der Bushaltestelle. Der Bus in Richtung Monaco geht in 25 Minuten. Doch ich plane immer etwas mehr Zeit ein, denn ich weiß, dass ich eines nicht habe: eine gute Orientierung. Darauf kann ich mich verlassen und ist manchmal ein kleines…
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Faszination Sylvensteinspeicher – Wenn die Vergangenheit auftaucht
Türkisfarbenes Bergwasser, Matsch und Mauerreste – vor über 50 Jahren wurde der Sylvensteinstausee geflutet, nun ist er wegen Bauarbeiten leergelaufen. Zu sehen sind die Reste eines früheren Dorfes, erstaunlich wenig Müll und massenhaft Interessierte. Warum übt der leere Stausee solch eine Faszination aus? Wir haben mal nachgeschaut.
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Zwischen Akropolis und Exarchia: Ein Kurzbesuch in Athen
Als ich auf dem Hügel stehe, die weiße Stadt vor meinen Füßen und Angesicht zu Angesicht mit der Akropolis, ist es mal wieder soweit: Ich erlebe ganz bewusst, wie sich ein Ort, den ich nur aus Büchern, von Bildern oder Erzählungen her kenne, in Realität verwandelt. Diese Momente funktionieren nur an Orten, die bereits in mir vorhanden sind. Ein Ort, der bisher nur eine Hülle in meinem Kopf war, füllt sich mit Gerüchen, mit Erlebnissen, mit Erinnerungen.
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Ein Tag in KÖLN mit Tipps von Fräulein Julia
Schnäppchen sind mittlerweile ein Hobby von mir, gerade wenn es ums Reisen geht. Am Wochenende bin ich bei meinen Eltern in die Pfalz. Statt mit dem Bus 9 Stunden von Berlin nach Frankfurt holpern oder teuer mit dem Zug fahren, habe ich dieses Mal eine andere Variante entdeckt: Fliegen. Normalerweise ist mir das viel zu dekadent, umweltunfreundlich und teuer bei so kurzen Strecken. Doch bei dem Ryanairangebot für runde 9 Euro konnte ich nicht nein sagen.
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Hochsommer im Oktober: Alltagsflucht nach Rhodos
Im Südwesten Deutschlands, meiner Heimat, schneit es. Wir scrollen uns durch die ersten Schneebilder der Saison in der Facebook-Timeline und teilen die Verwunderung. Schnee Mitte Oktober? Noch surrealer ist es für uns, weil wir gerade mit fettem Sonnenbrand im Hostelzimmer liegen und unsere einzige Sorge ist, ob die roten Stellen, die bei mir eher die komplette rechte Seite zieren, bis morgen braun geworden sind. (Spoiler: Nein, wurden sie nicht. Und jetzt eine Woche später zieht sich über meinen Oberschenkel eine zerfledderte Hautlandschaft).
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Pfaffenstein: Ein Tagesausflug in die Sächsische Schweiz
„Nie wieder“, denke ich, „nie wieder!“. Mein Kopf ist hochrot, ich schwitze und mein Herz pocht heftig in meiner Brust. Hab ich schon erwähnt, dass ich ein absoluter Sportmuffel bin? Ich hasse das Gefühl von Anstrengung in der Lunge, Muskelkater ist für mich die Hölle. Ich erinnere mich sehr gut an das letzte Mal, als ich die Worte „Nie wieder!“ mit vernichtendem Blick an Manu, meinen Freund, richtete.
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Kopenhagen, ich will dich wiedersehen!
Von verpassten Chancen und leichtem Herzen Kopenhagen und ich, das ist eine spezielle Geschichte. Obwohl ich vor diesem Wochenende nie dagewesen bin. In gewisser Weise steht es am Beginn meiner Reiseleidenschaft.
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Porto – Von Brücken, Wein und marokkanischen Cafés
Meine Knie schlottern und ich muss mich am Gelände festhalten, damit ich über das Brückengeländer schauen kann. Eigentlich dachte ich, ich hätte keine Höhenangst. Die Ponte dom Luis verbindet Porto mit dem Städtchen Vila Nova de Gaia, unter uns fließt der Rio Douro und Jugendliche ziehen alle Blicke auf sich, wenn sie in den Fluss springen. Wer nach Portugal reist, für den ist Porto eine echte Alternative zu Lissabon. Oder noch besser: eine sehenswerte Ergänzung. Die Strecke Lissabon Porto dauert mit dem Bus circa vier Stunden mit dem Bus und kostet unter 20 Euro. Porto gilt als eine der romantischsten Städte Europas: kleine bunte Häuser stehen am Ufer des Douro,…
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Coimbra – The Spirt of Hogwarts
Coimbra, das ist ein Ort, der bisher nicht mehr war als ein Wort, welches ich schon einmal vage vernommen habe. Keine Bilder, keine Geschichte, keine Vorstellung waren in meinem Kopf an diese Stadt gekoppelt.


























