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Von kalten Nasen und schwarzem Rauch
Ich atme ein und spüre den kalten Luftzug an den Nasenflügeln. Kribbelnd und frisch fühlt es sich an. Beim Ausatmen spüre ich den Druck der Luft, die sich von meinem Inneren ihren Weg nach draußen sucht. Ich konzentriere mich ganz auf das Gefühl. Einatmen. Ausatmen.
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…von einer Seite auf die andere.
Damit ich schlafen kann, muss ich Hörbücher hören. Ich höre sie nicht wirklich, ich höre sie nur, damit ich nicht denken kann. Damit ich nicht wach liege. Damit sich meine Gedanken nicht drehen. So wie ich mich von einer Seite auf die andere. Wenn ich nicht schlafen kann, versuche ich ganz still zu sein. Ich seufze den Frust, die Sorgen nur so leise, damit ich dich nicht wecke und ich seufze sie gerade so laut, dass du vielleicht doch wach wirst. Vielleicht fragst du mich dann: „Was ist los?“ oder vielleicht fragst du auch nicht, weil du es genau weißt. Weil du auch wach liegst.
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Porto – Von Brücken, Wein und marokkanischen Cafés
Meine Knie schlottern und ich muss mich am Gelände festhalten, damit ich über das Brückengeländer schauen kann. Eigentlich dachte ich, ich hätte keine Höhenangst. Die Ponte dom Luis verbindet Porto mit dem Städtchen Vila Nova de Gaia, unter uns fließt der Rio Douro und Jugendliche ziehen alle Blicke auf sich, wenn sie in den Fluss springen. Wer nach Portugal reist, für den ist Porto eine echte Alternative zu Lissabon. Oder noch besser: eine sehenswerte Ergänzung. Die Strecke Lissabon Porto dauert mit dem Bus circa vier Stunden mit dem Bus und kostet unter 20 Euro. Porto gilt als eine der romantischsten Städte Europas: kleine bunte Häuser stehen am Ufer des Douro,…
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Bis die ersten Regentropfen wieder von den Fensterscheiben perlen.
Ich mag den Herbst nicht. Er ist mir zu trübsinnig und trägt mir viel zu deutlich die Spuren der Vergänglichkeit.
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The Sound of India. So klingt Indien.
„Quirlig“, „geschäftig“, „lebendig“. Wer einmal in Indien war, der weiß, was er unter diesen nett gemeinten Beschreibungen zu verstehen hat. Quirlig, geschäftig und lebendig stehen nämlich für nichts anders, als Chaos, Lärm und Menschenmassen. Dass Indien eine Herausforderung für alle Sinne ist, wird schnell klar.
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Was Indien bei mir hinterlassen hat, gleicht einer Narbe
„Schön war es, aber auch anstrengend“, meine Antwort auf die Frage, wie es in Indien war, fühlt sich an wie eine Lüge. Zuzugeben, dass es die schwierigste Zeit meines Lebens war, das schaffe ich nicht. Ich würde mir schwach vorkommen und müsste sagen, dass ich nie wieder nach Indien will. Aber das wäre genauso gelogen.
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Coimbra – The Spirt of Hogwarts
Coimbra, das ist ein Ort, der bisher nicht mehr war als ein Wort, welches ich schon einmal vage vernommen habe. Keine Bilder, keine Geschichte, keine Vorstellung waren in meinem Kopf an diese Stadt gekoppelt.
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Kunst bezirzt! Die Flucht nach Ägypten
Mittwochs gibt es Kunst. Ich habe Kunstgeschichte studiert, kann mich in Bildern verlieren. Da ich beruflich gerade nichts mit Kunst zu tun habe, nehme ich mir wenigstens einmal die Woche Zeit, um mich ganz bewusst mit Kunst zu beschäftigen. Welche Ausstellungen laufen? Gibt es interessante Publikationen oder ganz profan: Ich nehme eines meiner gebliebten Kunstbücher und schaue mir ein Bild an. Einfach nur nur sehen, nicht analysieren. Vielleicht eine Art Meditation.
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Weiße Stadt auf sieben Hügeln – Bezirzt von Lissabon
Auf der iberischen Halbinsel an der Atlantikküste und an den Ufers des Tejo liegt Lissabon. Die weiße Stadt auf sieben Hügeln bringt große Erwartungen mit sich, Erwartungen, die keinesfalls enttäuscht werden.
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Before I was
Was an verlassenen Orten, urbanen Ruinen so anziehend ist? Es ist die Vergangenheit. Erst der Verfall, die offenkundigen Vergänglichkeit, macht die Geschichte eines Ortes lebendig. Vor dem inneren Augen laufen Filme ab: Wie prachtvoll müssen die Stuckdecken früher ausgesehen haben? Was hat sich hinter diesen Türen abgespielt? Wer war vor mir hier?
























