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IM GESPRÄCH MIT … MARKUS VIEWEG VON GLASPERLENSPIEL
Mit Glasperlenspiel steht Markus Vieweg auf den große Bühnen Europas und feiert Charterfolge. Einen Großteil seiner Jugendzeit hat er in Kirchheimbolanden verbracht, mittlerweile lebt er in Mainz und tourt durch die Welt. Mit uns hat er über Heimat, seine musikalische Karriere und Zukunftspläne gesprochen. Markus, du bist in Berlin geboren, hast aber Wurzeln in Kirchheimbolanden und wohnst jetzt in Mainz. Mainz, Kibo, Berlin oder ganz woanders – Wo ist deine Heimat? In Kibo hab ich die Oberstufe, das Abi und den Zivi absolviert. Insofern hab ich da eine sehr intensive Zeit erlebt, die mir natürlich sehr in Erinnerung geblieben ist. Allerdings tue ich mich mit dem Begriff „Heimat“ schwer. Ich…
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Pfälzer Höhenweg: Wie ich in der Heimat meine Liebe zum Wandern fand und mich nebenbei selbst heilte
Obwohl ich seit mittlerweile neun Jahren nicht mehr in der Pfalz wohne, schlägt mein Herz noch immer laut und unbeirrt für die Heimat. Ich liebe die Weinberge, die Hügel, den Geruch von frisch gemähtem Gras. Ich liebe sogar die Windräder, die auf der Höhe über meinem Elternhaus stehen und dort stetig ihre Runden drehen. Mittlerweile wohne ich in Berlin, mitten im Gewusel von Kreuzberg. Auch wenn ich direkt am Park und unweit des Tempelhofer Feldes wohne, ist sie immer wieder da, die Sehnsucht nach Natur. Was mir ganz besonders fehlt, ist der Weitblick. Wenn ich auf dem Feld stehe und den Blick über das Nordpfälzer Bergland schweifen lasse, dann geht…
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Brammibal’s: Vegane Donuts in Berlin
Wer öfter in Berlin ist und ab und zu über den Markt am Maybachufer läuft, der hat ihn vielleicht schon entdeckt: den veganen Donutladen namens „Brammibal’s“. Bunt, süß und viele Kalorien, das ist bei der veganen Variante nicht anders als bei den herkömmlichen Donuts mit Ei. Doch sie sind eben auch einfach verdammt lecker. Auch wenn ich sonst eher weniger über To-Do’s in Berlin schreibe, gerade bin ich ja fast ausschließlich in Berlin und jeden Tag in Cafés unterwegs. Letztens habe ich euch ja schon meine Lieblingscafés zum Arbeiten verraten und auch diesen Laden will ich euch nicht vorenthalten. Vor einiger Zeit war ich zur Recherche für einen Kunden im…
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Meine liebsten Cafés zum Arbeiten in Berlin mit Wlan
*Frisch überarbeitet mit noch mehr Cafés* Zuhause prokrastiniere ich. Ich gehe zum Kühlschrank, wasche Wäsche, gieße Pflanzen oder schaue Serien. Konzentriert arbeiten, das geht nur außerhalb meiner vier Wände. Dir geht es ähnlich? Mittlerweile kenne ich so einige Cafés in Berlin zum Arbeiten, mit ihren Vorteilen und Nachteilen. Da ich selbst immer wieder nach neuen Orten zum Arbeiten googele, dachte ich mir, dass ich meine Spots einfach mal hier teile. Der Fokus liegt auf Kreuzberg, denn morgens bin ich meistens zu faul für lange Wege. Und ganz wichtig: Leider machen immer wieder Cafés zu oder ändern ihre Einstellung zum Laptop. Also sag mir gerne Bescheid, wenn sich etwas geändert hat.…
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Halbzeit! Meine schönsten Bilder aus 1/2016
Michael von Erkunde die Welt ruft mal wieder zur Fotoparade auf. Ich mache jedes Mal mit und konnte letztes Mal sogar den Preis (ein Fotobuch, das ich endlich mal machen muss) gewinnen. Da ich immer viel zu viele Fotos mache und oftmals gar nicht verwende, ist die Fotoprade ein guter Grund, um mal wieder in den Ordnern zu stöbern Also, los geht es mit meinen schönsten Bildern aus der ersten Jahreshälfte 2016. Da ich Anfang des Jahres in Mexiko und im Baskenland war, gibt es hauptsächlich Bilder aus dem spanischsprachigen Raum. ¡Arriba! Bunt Zum Thema „Bunt“ hatte ich gleich einen ganzen Stapel an Bildern und zwar alle aus Mexiko. Logisch, oder? Wenn…
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Donostia: Zwei Wochen zu Hause
Ich öffne die Glastür und betrete den Minibalkon meiner Unterkunft. So recht traue ich der wackeligen Balkonkonstruktion nicht, sie hängt etwas windschief in der fünften Etage über einer vielbefahrenen Kreuzung in Egia, einem Wohnviertel von San Sebastian. Ich schau gen Himmel und prüfe, ob sich im Hinterland die Wolken über den Bergen zusammenbrauen und den für das Baskenland so typischen Sprühregen in die Stadt tragen. Auf die Wettervorhersage, das habe ich bereits gelernt, kann man sich hier zwischen Bergen und Atlantik nicht wirklich verlassen. Dieser sieht seit den letzten eineinhalb Wochen jeden Tag gleich aus: Leicht bewölkt, Regenwahrscheinlichkeit 50%. Ein stetiger Wechsel von Sonne, Wolken und Regen. Nur in welcher…
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Lesetipp: Einfach mal liegen bleiben …
Es gibt diese Tage, da bleibt man lieber liegen. Schlechtes Wetter, krank, faul, traurig, Gipsbein oder einfach nur müde. Es gibt genügend Gründe, warum liegen manchmal einfach nur toll ist. Mein Freund ist ab und an von meiner Fähigkeit stundenlang im Bett zu liegen beeindruckt. Dass ich aber nicht allein mit meiner Liegeliebhaberei bin, zeigt Nina Fröhlich in ihrem Buch „100 Dinge, die man im Liegen machen kann“. Wie für mich gemacht.
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Storytelling-Monatsrückblick April
Schon wieder ist ein Monat zu Ende und mein Storytelling-Monatsrückblick wartet bereits auf euch. Ich gebe es zu: die zwei Wochen in San Sebastian oder Donostia, wie die Basken ihre Hauptstadt nennen, war ich eher mit Prokrastinieren, Pintxosessen und Biertrinken beschäftigt. Trotzdem habe ich ein paar tolle Texte gelesen, die ich euch gerne empfehlen möchte. Ganz nach dem Motto: klein aber fein.
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Auf der Suche. Oder: Ist die Welt zu groß oder zu klein?
Ich bin Reiseblogger. Diese Tatsache verschweige ich im normalen Leben gerne. Mir ist es manchmal fast schon ein wenig unangenehm. Nicht etwa, weil mir das Bloggen peinlich wäre, denn das Schreiben liebe ich. Mir ist es unangenehm weil ich das Gefühl habe, dass ich mich rechtfertigen muss. Ich war nie länger als zwei Monate weg. Nicht nach dem Abi, auch nicht während des Studiums. Meinen Erasmusplatz habe kurz vor knapp abgesagt und es gibt so viele Orte, an denen ich noch nicht war. Viele meiner Freunde, die nicht darüber schreiben, reisen nicht weniger als ich.
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San Sebastian. Oder: Leiden und Freuden als Freelancer
Ich will euch das Freelancerdasein, das ortsunabhängige Arbeiten oder gar das Digitale Nomadentum nicht als Allheilmittel verkaufen. Im Gegenteil: Wenn jemand zu mir sagt „Hey, ich finde das gut, wie du das machst, deine Freiheit, deinen Mut“, dann bin ich die Erste die mit dem „ja, aber“ daher kommt.




























