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Storytelling-Monatsrückblick April
Schon wieder ist ein Monat zu Ende und mein Storytelling-Monatsrückblick wartet bereits auf euch. Ich gebe es zu: die zwei Wochen in San Sebastian oder Donostia, wie die Basken ihre Hauptstadt nennen, war ich eher mit Prokrastinieren, Pintxosessen und Biertrinken beschäftigt. Trotzdem habe ich ein paar tolle Texte gelesen, die ich euch gerne empfehlen möchte. Ganz nach dem Motto: klein aber fein.
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Auf der Suche. Oder: Ist die Welt zu groß oder zu klein?
Ich bin Reiseblogger. Diese Tatsache verschweige ich im normalen Leben gerne. Mir ist es manchmal fast schon ein wenig unangenehm. Nicht etwa, weil mir das Bloggen peinlich wäre, denn das Schreiben liebe ich. Mir ist es unangenehm weil ich das Gefühl habe, dass ich mich rechtfertigen muss. Ich war nie länger als zwei Monate weg. Nicht nach dem Abi, auch nicht während des Studiums. Meinen Erasmusplatz habe kurz vor knapp abgesagt und es gibt so viele Orte, an denen ich noch nicht war. Viele meiner Freunde, die nicht darüber schreiben, reisen nicht weniger als ich.
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San Sebastian. Oder: Leiden und Freuden als Freelancer
Ich will euch das Freelancerdasein, das ortsunabhängige Arbeiten oder gar das Digitale Nomadentum nicht als Allheilmittel verkaufen. Im Gegenteil: Wenn jemand zu mir sagt „Hey, ich finde das gut, wie du das machst, deine Freiheit, deinen Mut“, dann bin ich die Erste die mit dem „ja, aber“ daher kommt.
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Isla Holbox: Wo mein Reisegefühl auf mich gewartet hat
Als ich in die goldene Sonne blinzele, die gerade eindrucksvoll im Meer versinkt ist es wieder da: meine Reisegefühl. Leider etwas zu spät, denn in vier Tagen sitze ich wieder im Flugzeug nach Deutschland.
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Auf der Suche nach dem Funken
Endlose Strände, Mayaruinen über türkisfarbenem Wasser, und alles so sagenhaft bunt. Wenn ich mir jetzt die wunderschönen Fotos aus Mexiko anschaue, denke ich „Bist du eigentlich komplett bescheuert?“ Doch lass mich mal von vorne anfangen.
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Storytelling-Monatsrückblick März
Der März und ich … schwierig. Einerseits liebe ich den März aus dem egoistischen Grund, dass ich Geburtstag habe. Ich mag den März aber auch weil ich seit einigen Jahren regelmäßig im Februar und März das Warme suche und dem kalten Deutschland entfliehe. So auch dieses Jahr. Die Hälfte des Märzes war ich im schönen Mexiko. Doch in der zweiten Hälfte hatte ich mit dem Heimkommblues zu kämpfen und konnte genüsslich mit der Lektüre einiger Artikel prokrastinieren. Denn das Unschöne am März: Was sich für mich schon nach Frühling anhört, ist in der Realität noch weit davon entfernt. Daher hoffe ich, dass ihr meinen Storytelling-Monatsrückblick mit ein bisschen Sonnenschein genießen…
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Lesetipp: Vier um die Welt – Hört mit Kindern das Abenteuer auf?
Mit Kindern hört das Reisen auf. Klar, mal ein paar Tage an die Ostsee oder vielleicht mal zwei Wochen Sommerurlaub auf Mallorca. Aber sonst? Pustekuchen. Keine Zeit, zu stressig, zu teuer. Das ist in Kurzfassung meine Meinung zum Thema Kindern und Reisen.
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Fell und Flosse. Oder: Die verzweifelte Suche einer Tierfanatikerin
Ein paar Touristen stehen um einen Baum und bücken sich in Richtung Boden. Sie schauen angestrengt ins Gebüsch und ein Mexikaner zeigt ihnen mit dem Arm die Richtung an. Kaum habe ich die kleine Menschenansammlung entdeckt, stehe ich auch schon dazwischen und starre konzentriert in die gleiche Richtung. Nichts. Doch plötzlich bewegt sich etwas, es raschelt und dann sehe ich sie: eine Schlange. Endlich, mein erstes wildes Tier, das ich in Mexiko sehe. Und das mitten auf dem Gelände des neuen Weltwunders Chichen Itza. Eine hübsche aber enttäuschend kleine Korallenotter ist es, die die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich zog. Ich mache einen Haken auf meiner inneren Liste.
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Der Mann mit der Gitarre
Angelos Haut ist voller Falten. Dunkel und vom Wetter gegerbt. Seine Haare sind erst an den Schläfen grau, obwohl er sicher schon in den Fünfizgern ist, mindestens. Wer weiß, vielleicht färbt er sie auch, denn allein an seinen blauen Augen sehe ich, dass er ein Frauenheld gewesen sein muss.
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Storytelling-Monatsrückblick Februar
Ich bin urlaubsreif. Am Montag sitzen wir im Flieger nach Mexiko und gerade bin ich ziemlich im Stress. Aufträge müssen vorgearbeitet werden, ich warte auf Mails und die Suche nach einem Zwischenmieter ist Chaos pur. Egal, dafür kann ich dann in Mexiko so richtig schön abschalten. Ich freue mich auf Schnorcheln und Cocktails. Übrigens: Habt ihr auch die Erfahrung gemacht, dass Famlie und Freunde all ein bisschen seltsam reagieren, wenn man vom Urlaub nach Mexiko erzählt? Sonst total relaxte Leute zeigen sich überraschend besorgt. Komisch, ich bin ja ein Angsthase aber gerade bei Mexiko hab ich gar keine Sorge. Da fand ich ja selbst Malaysia „gefährlicher“. Habt ihr ähnliche Erfahrungen…
















