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Busfahrten und Glückseligkeit: Mein Sri-Lanka-Tagebuch (2)
Ich sitze wieder einmal am Strand, um meine Gedanken festzuhalten. Es könnte mein Ritual werden, denn nirgendwo kann ich besser denken als hier. Kaum spüre ich die Wellen, die meine Füße umspülen, hab die Seeluft in und die Sonnenbrille auf der Nase, wehen meine Gedanken davon. So oft drehen sich meine Sorgen im Kreis, drehen immer und immer wieder ihre Runden in meinen Kopf, wie ein Tiger im Käfig. Hier im Wind fliegen sie davon, meine Gedanken nehmen freie Fahrt auf. Sie fliegen davon wie ein Vogel, den man aus seinem Käfig freilässt. Dann kann ich es kaum erwarten, bis ich ein Plätzchen gefunden habe, mein Büchlein auspacken und meine…
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Vom Ankommen und Dasein. Mein Sri-Lanka-Tagebuch (1)
Als Kind und Teenager habe ich immer Tagebuch geschrieben. Auf den Anfang „liebes Tagebuch“ habe ich immer verzichtet, nicht aber auf all die schönen Teenie-Klischees. Zig Bücher voller langweiliger Schultagschilderungen und Herzschmerz liegen in meinen Schränken. Irgendwann habe ich damit aufgehört. Nur auf Reisen stecke ich ein Büchlein in die Tasche, was ich mit Notizen, Listen und Tagesgeschehnissen fülle. Und so habe ich auch ein Sri-Lanka-Tagebuch und ein paar meiner Reisetagebuchgeschichten werde ich mit euch teilen.
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Vom Dazwischen
Während ich das hier schreibe und alle anderen Reiseblogger in Berlin auf der ITB sind, sitze ich gerade in Qatar am Flughafen und warte auf meinen Anschlussflug nach Colombo. Flughäfen sind sogenannte „Nicht-Orte“, das habe ich im Studium gelernt. Orte, die keine richtige Nationalität haben, alle mehr oder weniger gleich aussehen und nur dem Transit dienen. Ein Zwischenort. Irgendwie finde ich das gerade sehr passend.
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Hippieboot in Amsterdam: Gastartikel zur Blogparade
Sarah von Karla the Fox schreibt über Musik, vor allem Metal und da passt eine kleine Reiseerzählung im Rahmen meiner Blogparade „Hippie-Glück im Urlaub“ nicht ganz so gut ins Programm. Da ich ihre Amsterdam-Story aber unbedingt hören wollte, habe ich Sarah einen Gastartikel angeboten. Wer sich für Musik und Festivals begeistert, der sollte definitiv mal bei ihr vorbeischauen.
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Reisen ohne dich
Mein Problem ist die Freiheit. Aus der Not heraus wurde ich zum digitalen Nomaden. Dem hochgelobten Messias der modernen Arbeitswelt: frei, ungebunden, weltgewandt. Die Entscheidung war fast schon zu einfach: Ich will nicht jeden einzelnen Tag von 10 bis 19 Uhr im Büro sitzen, völlig unflexibel und an den Schreibtisch gefesselt, ob es was zu tun gibt oder nicht. Die Folge: Freiberuflichkeit. Ich war mutig, vielleicht naiv und kündigte kurzerhand meine unbefristete Festanstellung. Wie auch immer ich hier gelandet bin, jetzt bin ich frei, arbeite vom Bett, vom Café oder Co-Working Space, fahre zu meinen Eltern wann ich will oder bleibe auch mal den ganzen Tag im Zimmer. Arzttermine sind…
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Tel Aviv: Wo Sorglosigkeit Pflichtprogramm ist
„Tel Aviv? Eine geile Stadt, da war ich letzten Monat erst wieder.“ Wo das Wort „Israel“ reihenweise skeptische Blicke auslöst, scheint Tel Aviv eine andere Nummer zu sein. Wer noch nicht dort war und nächtelang gefeiert hat, der hat zumindest Freunde, die da waren oder sonst irgendwie mitbekommen, dass es da echt cool sein soll. „Wie Berlin“, kommt dann meist noch hinterher. Cool, hip, sicher, offen, tolerant, geile Clubs, gute Restaurants, bestes Hummus, schöner Strand. Da ich noch ein paar Texte zu schreiben hatte und es langsam angehen wollte, buchte ich gleich vier Nächte im hippen Viertel Florentine. Ich stehe in der Schlange am Einreiseschalter. Mein Herz pocht, schließlich hört…
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Usedom im Winter: Alltagsflucht par excellence
Dicke Schneeflocken rieseln sanft an die Fensterscheibe, wo sie als feine Wassertropfen hinabperlen. Mein Blick schweift nach draußen auf die Ostsee. Der Strand hat sich in einem weißen Teppich verwandelt, die Wellen schwappen heran und nehmen den Schnee mit sich. Ein Schiff fährt langsam vorbei, ich schaue ihm nach, ganz im Moment versunken. Draußen haben sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt eingependelt. Hier drinnen benetzen Schweißperlen bei 85 Grad meine Stirn. Der Blick aus der Panoramasauna im vierten Stock meines Hotels macht mir klar: Es war eine gute Idee im Winter nach Usedom zu kommen. Eine sehr gute. Raus aus dem Alltag: Ich brauche eine Auszeit Der Januar ist für mich immer wieder…
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Hippie-Glück im Urlaub: Die schönsten Orte für Blumenkinder
Ich wache auf mit den Geräusch der Wellen, mit dem Klimpern der Muscheln, die als Mobile vor dem Fenster hängen. Ich stehe auf, selten komme ich so gut aus den Federn wie dieser Tage, trete vor die Tür und genieße diesen Ausblick: Türkisblaues Wasser vor mir, neben mir die liebevoll gebauten Bambushütten. Als Deko dienen angeschwemmte Dinge aus dem Meer. Eine Boje hier, ein Fischernetz da. Wenn ich jetzt an meine Woche auf den Perhentian Islands in Malaysia denke und insbesondere an die Tage im Mari Mari, dann geht mein Herz auf. Das Einzige, was wir zu tun hatten, war die Natur genießen, Ketten aus Muscheln basteln und beim Abendessen…
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Gegen Motivationstiefs: Urlaub in der eigenen Stadt
In zwei Tagen muss ich einen wichtigen Text abgeben. Doch statt auf konzentriertes Arbeiten setzt mein Kopf auf Flausen. Seit drei Stunden sitze ich am Schreibtisch in meinem Zimmer, ganze drei Sätze haben es aufs virtuelle Papier geschafft, keine gute Ausbeute. Statt zu tippen, wischen meine Finger Staubkörner vom Bildschirm, statt „Anime“ (aus Recherchezwecken) tippen sie „Netflix“ in die Suchleiste. Zwei Stunden und vier Folgen „Reign“ mit Teenie-Herzschmerz später beschließe ich, für heute Feierabend zu machen. Meine Neujahrsmotivation hat sich nach einem Tag in Winterschlafmodus verwandelt, die Deadlines für meine Texte sind davon unbeeindruckt. Was ich damit sagen will: Ich bin gerade die Queen der Prokrastination, der Alpharüde unter den…
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Herbstwetter statt Winterwonderland: Warum sich Stockholm trotzdem lohnt
Nieselregen, 8 Grad plus und ein Zimmer, das ein wenig an das von Harry Potter unter der Treppe erinnert – Stockholm hätte bessere Voraussetzungen für unseren Silvesteraufenthalt bieten können. Hinzu kam, dass viele Bars, Museen und Ausflugsangebote zwischen den Jahren geschlossen waren und die Restaurants sich zu Silvester noch einmal einen guten Aufschlag auf die eh schon saftigen Preise gönnten. Egal! Wir machten das Beste aus unsrem Stockholmabenteuer. Das Fazit: Stockholm kann selbst unter widrigen Umständen so einiges! Und am Ende kam sogar die Sonne raus. Skansen: Fellnasen und Zeitreise Knuffige Nase, kuscheliges Fell, sanfte Augen: Tiere sind für mich immer ein Highlight, eine Begegnung fürs Herz. Egal, ob Kuh,…
























