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Kunst,  Deutschland,  Europa,  Reisen

Caspar David Friedrich: Auf den Spuren des Romantikers

Wir sehen den Mann von hinten. Er steht mit einem eigentlich viel zu eleganten grünen Gehrock bekleidet auf einem Berggipfel. Eine Hand stützt er auf seinen Wanderstock, sein Blick geht nach vorne. Er blickt auf das Nebelmeer, das sich vor ihm erstreckt. Zwischen den Schwaden ragen Felsnadeln hervor, das Sonnenlicht dringt wage durch die Wolkendecke. Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“ ist ein Bild, das mich seit der Schulzeit nicht mehr loslässt und bis heute begeistert.

Einst musste ich mich für meine mündliche Abiturprüfung mit dem bekanntesten deutschen Romantiker auseinandersetzen. Was als Pflichtaufgabe begann, wurde schnell zum großen Interesse.Friedrich weckte nicht nur meine Liebe zur Kunstgeschichte – kurz darauf begann ich mein Kunstgeschichtsstudium in München – er entfachte auch ein Gefühl in mir, das ich immer wieder unterwegs in der Natur spüre: Eine Art Demut und Melancholie in Bezug auf unsere Welt. Als Teenie war ich begeistert vom schwermütigen C.D Friedrich aus Greifswald, der in der Natur sein Seelenheil suchte und den Weltschmerz zum Lebensmotto machte. Er und seine Weggenossen fanden in der Natur einen Rückzugsort und mehr als das, sie setzten ihr komplettes Dasein in Bezug zur Natur. Sie wurde zum religiösen Gefühl.

Ob der Mönch am Meer, die Kreidefelsen auf Rügen oder seine Waldlandschaften im Winter – in den gemalten Landschaften Caspar David Friedrichs kann ich mich bis heute immer wieder verlieren. Doch wer die Bilder kennt, will auch die Landschaften erleben. Doch wo kann man auf den Spuren des Romantikers wandeln und die Natur in echt sehen? Ich zeige euch einige der Orte mit Friedrich-Bezug.

Rügen – die Kreidefelsen

Mecklenburg‐Vorpommern ist ein Zentrum der Romantik. Die Kreidefelsen auf Rügen, die geheimnisvolle Hünengräber und das weiche Licht setzten die Künstler reihenweise in Verzückung. Neben Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge sind weitere bekannte Namen Friedrich August von Klinkowström und Georg Friedrich Kersting. Kein Bild ist dabei so sehr mit der Epoche der deutschen Romantik verbunden wie das der „Kreidefelsen auf Rügen“, das Caspar David Friedrich 1818 malte. Wer Rügens Kreidefelsen mit eigenen Augen sieht, versteht die Faszination: Die schroffen Felsen, das tosende Meer und der Küstenwald formen eine ganz besondere Natur. Caspar David Friedrich zeigt in seinem Bild übrigens kein genaues Abbild der Natur, er setzt sein Bild aus mehreren Ansichten zusammen. Die Felsen sind durch die Erosion ohnedies im stetigen Wandeln. Der Königsstuhl ist das Wahrzeichen der Insel und der Postkarten-Anblick wirklich eindrucksvoll. Doch wer von Sassnitz entlang der Steilküste wandert, findet mehr als nur diesen einen Parade-Ausblick. Die beste Sicht auf die Felsen hat man von der Victoriaaussicht. Wer eine andere Perspektive will, kann über Stufen auch direkt hinab zum Strand steigen und die Felsen von unten bewundern.

Greifswald – der Geburtsort

Caspar David Friedrich wurde am 5. September 1774 als das sechste von zehn Kindern in Greifswald geboren. Im kleinen Städtchen wird an mehreren Städten an den berühmten Sohn erinnert. Ein 18 Kilometer langer Rundweg in Greifswald führt an 15 Aussichtspunkten vorbei, die den Maler zu einigen seiner Werke inspirierten. Das Pommersche Landesmuseum zeigt einige der hochkarätigen Gemälde. Im Geburtshaus befindet sich das 2004 eröffnete Caspar-David-Friedrich-Zentrum, das vor allem das Leben des Malers beleuchtet.

Hamburg – Wanderer in der Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle besitzt einige Bilder von Caspar David Friedrich, darunter auch das berühmteste „Wanderer über dem Nebelmeer“. Da auch mein Bruder großer Fan von Friedrich ist und der Wanderer sein WG-Zimmer ziert, haben wir uns entschlossen, gemeinsam nach Hamburg zu fahren, um uns das Gemälde im Detail anzusehen. Kaum sind wir am Bahnhof angekommen, machen wir uns schon auf den Weg ins Museum, denn die Kunsthalle ist nur einen Steinwurf entfernt. Die vielleicht berühmteste Rückenansicht der Kunstgeschichte entstand 1818 und im Original kommt das Bild noch einmal in seiner ganzen Pracht zur Geltung. Das Bild war wie viele andere des Künstlers lange in Vergessenheit geraten. Erst 1950 entdeckte man das Werk neu, doch seitdem ist der Hype um den Romantiker ungebrochen. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, noch mehr von Hamburg zu erkunden.

Auch am Hafen erinnert viel an die Bildwelten CDFs: Segel, Takelagen, das Meer – alles Motive, die Friedrich immer wieder auf die Leinwand bannte. Unsere Nächte verbringen wir fast direkt am Wasser: Das 25hours Hotel Hafen City lässt uns Seeluft schnuppern und bietet uns während unserer Kurzreise nach Hamburg ein gemütliches Zuhause mit einer großen Brise Fernweh. Egal, ob Frankfurt, München, Berlin, Hamburg, Wien oder Köln – wer schon einmal in einem der 25hours-Hotels war, weiß, was einen erwartet: Tolles, einzigartiges Design, eine coole Wohnzimmer-Atmosphäre mit vielen liebevollen Details. Wenn ich also hier das 25hours Hotel Hafen City empfehle, kommt das von Herzen. Es gibt gleich um die Ecke übrigens noch das 25hours Hotel Altes Hafenamt. (Offenlegung: Ich wurde vom Hotel eingeladen)

Elbsandsteingebirge – auf dem Malerweg

Auch wenn der Wanderer in Hamburg ausgestellt ist, zeigt das Gemälde keine nordische Landschaft, sondern das Elbsandsteingebirges bei Dresden. Der Maler schob sich für seine Komposition die Felsen ein wenig zurecht, doch einige der markanten Felsen sind zu erkennen: Der Felsblock vom Fuß der Kaiserkrone ist zu sehen, der Gamrig bei Rathen und auch der Zirkelstein lässt sich erkennen. In der Sächsischen Schweiz können Wanderer dem Malerweg folgen. Auf dem Malerweg geht es vom dichtbewaldeten Liebethaler Grund bei Pirna vorbei am Uttewalder Felsentor in acht Tagesetappen einmal quer durch die Sächsische Schweiz. Auf den 112 Kilometern tritt man auf den einzelnen Etappen in die Fußstapfen von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Ludwig Richter und Canaletto. Sie fanden in der Rückkehr zur Natur ihr Seelenheil und ihre künstlerische Inspiration, die in Skizzen, Musik und Schriftstücken einflossen.

Mehr über Rügen und das Elbsandsteingebirge habe ich übrigens auch in meinen Büchern „Fernweh Deutschland“ und „Wälder, Wandern, Wochenend“ geschrieben.

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