Donostia: Zwei Wochen zu Hause

Donostia bezirzt

 

Ich öffne die Glastür und betrete den Minibalkon meiner Unterkunft. So recht traue ich der wackeligen Balkonkonstruktion nicht, sie hängt etwas windschief in der fünften Etage über einer vielbefahrenen Kreuzung in Egia, einem Wohnviertel von San Sebastian. Ich schau gen Himmel und prüfe, ob sich im Hinterland die Wolken über den Bergen zusammenbrauen und den für das Baskenland so typische Sprühregen in die Stadt tragen.

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Einfach mal liegen bleiben …

100 DInge, die man im Liegen machen kann
Es gibt diese Tage, da bleibt man lieber liegen. Schlechtes Wetter, krank, faul, traurig, Gipsbein oder einfach nur müde. Es gibt genügend Gründe, warum liegen manchmal einfach nur toll ist.
Mein Freund ist ab und an von meiner Fähigkeit stundenlang im Bett zu liegen beeindruckt. Dass ich aber nicht allein mit meiner Liegeliebhaberei bin, zeigt Nina Fröhlich in ihrem Buch “100 Dinge, die man im Liegen machen kann”. Wie für mich gemacht.

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Storytelling-Monatsrückblick April

Storytelling (1)

Schon wieder ist ein Monat zu Ende und mein Storytelling-Monatsrückblick wartet bereits auf euch. Ich gebe es zu: die zwei Wochen in San Sebastian oder Donostia, wie die Basken ihre Hauptstadt nennen, war ich eher mit Prokrastinieren, Pintxosessen und Biertrinken beschäftigt. Trotzdem habe ich ein paar tolle Texte gelesen, die ich euch gerne empfehlen möchte. Ganz nach dem Motto: klein aber fein. Weiterlesen

Auf der Suche. Oder: Ist die Welt zu groß oder zu klein?

schildkröten bezirzt

Ich bin Reiseblogger. Diese Tatsache verschweige ich im normalen Leben gerne. Mir ist es manchmal fast schon ein wenig unangenehm. Nicht etwa, weil mir das Bloggen peinlich wäre, denn das Schreiben liebe ich. Mir ist es unangenehm weil ich das Gefühl habe, dass ich mich rechtfertigen muss. Ich war nie länger als zwei Monate weg. Nicht nach dem Abi, auch nicht während des Studiums. Meinen Erasmusplatz habe kurz vor knapp abgesagt und es gibt so viele Orte, an denen ich noch nicht war. Viele meiner Freunde, die nicht darüber schreiben, reisen nicht weniger als ich.

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San Sebastian. Oder: Leiden und Freuden als Freelancer

Ich will euch das Freelancerdasein, das ortsunabhängige Arbeiten oder gar das Digitale Nomadentum nicht als Allheilmittel verkaufen. Im Gegenteil: Wenn jemand zu mir sagt “Hey, ich finde das gut, wie du das machst, deine Freiheit, deinen Mut”, dann bin ich die Erste die mit dem “ja, aber” daher kommt. Weiterlesen