Halbzeit! Meine schönsten Bilder aus 1/2016

Michael von Erkunde die Welt ruft mal wieder zur Fotoparade auf. Ich mache jedes Mal mit und konnte letztes Mal sogar den Preis (ein Fotobuch, das ich endlich mal machen muss) gewinnen. Da ich immer viel zu viele Fotos mache und oftmals gar nicht verwende, ist die Fotoprade ein guter Grund, um mal wieder in den Ordnern zu stöbern

Also, los geht es mit meinen schönsten Bildern aus der ersten Jahreshälfte 2016. Da ich Anfang des Jahres in Mexiko und im Baskenland war, gibt es hauptsächlich Bilder aus dem spanischsprachigen Raum. ¡Arriba!

Bunt

Zum Thema “Bunt” hatte ich gleich einen ganzen Stapel an Bildern und zwar alle aus Mexiko. Logisch, oder? Wenn Mexiko etwas kann, dann alles in bunten Farben anmalen. Ständig muss man die Kamera zücken weil mal wieder ein tolles Bild die Wand ziert, Häuschen in Pink im Weg rumstehen oder Frauen in bunten Gewändern an einem vorbeischlendern. Ich habe mich für ein kleines Restaurant in Tulum entschieden.

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Schwarz-Weiß

Bei “Schwarz-Weiß” kam eigentlich nur dieses Foto aus Bilbao in Frage. Bei Instagram kam es besonders gut an und ich finde auch, dass die Szene bei regennassen Straßen besonders hübsch ist. Das Bild erinnert mich außerdem an einen tollen Abend mit Bier und Pinchos.

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Tierisch

Ich bin ein bisschen tierfanatsich und hatte auch beim Thema “Tierisch” gleich mehrere Bilder zur Auswahl. Hundewelpen, Flamingos und Eidechsen. Entschieden habe ich mich für die Schildkröten auf der Isla Mujeres. Leider sahen wir sie nicht in freier Wildbahn sondern in der Schildkrötenfarm. Trotzdem ein tolles Erlebnis, denn die Schildkröten sind einfach ulkige Tiere und beim Füttern hatte ich viel Spaß mit ihnen.
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Licht

Das Thema “Licht” kann man ja vielfältig aufgreifen. Sonnenuntergang auf der Isla Holbox? Sonnenschein in der Altstadt von San Sebastian? Mein Bild zeigt die besondere Lichtstimmung in Valladolid. An der Cenote mitten in der Stadt hatte ein Baum gerade ganz zauberhafte Blüten. Knallig pink und fächerförmig. So einen hätte ich auch gerne einmal in meinem Garten.

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Fahrzeug

Ich bin kein großer Freund von Fahrzeugen. Deshalb hat es mir auch auf der Isla Holbox so gut gefallen, denn hier fährt keiner mit dem Auto und es gibt keinen nennenswerten Straßenverkehr. Auf den Sandpisten fahren lediglich diese lustigen Golfcarts. Am schönsten in hellem Rosa.

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Natur

Naturfotos hätte ich einige aus Mexiko aber um etwas Abwechslung in die ganze Sache hier zu bringen, habe ich ein Foto aus den ersten Tagen des Jahres 2016 gewählt. In Oberbayern wurde der Sylvensteinspeicher wegen Bauarbeiten abgepumpt. Eine einmalige Gelegenheit, um auf dem Grund des Stausees zu wandern. Neben kuriosen Abfällen sieht man auch die Reste eines Dorfes, was zugunsten des Stausees geflutet wurde.
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Lieblingsbild

Mein Lieblingsbild? Schwierig. Dieses aus San Sebastian gehört auf jeden Fall dazu. In die Farbe des Wassers habe ich mich dort sofort verliebt.

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Donostia: Zwei Wochen zu Hause

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Ich öffne die Glastür und betrete den Minibalkon meiner Unterkunft. So recht traue ich der wackeligen Balkonkonstruktion nicht, sie hängt etwas windschief in der fünften Etage über einer vielbefahrenen Kreuzung in Egia, einem Wohnviertel von San Sebastian. Ich schau gen Himmel und prüfe, ob sich im Hinterland die Wolken über den Bergen zusammenbrauen und den für das Baskenland so typische Sprühregen in die Stadt tragen.

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Einfach mal liegen bleiben …

100 DInge, die man im Liegen machen kann
Es gibt diese Tage, da bleibt man lieber liegen. Schlechtes Wetter, krank, faul, traurig, Gipsbein oder einfach nur müde. Es gibt genügend Gründe, warum liegen manchmal einfach nur toll ist.
Mein Freund ist ab und an von meiner Fähigkeit stundenlang im Bett zu liegen beeindruckt. Dass ich aber nicht allein mit meiner Liegeliebhaberei bin, zeigt Nina Fröhlich in ihrem Buch “100 Dinge, die man im Liegen machen kann”. Wie für mich gemacht.

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Storytelling-Monatsrückblick April

Storytelling (1)

Schon wieder ist ein Monat zu Ende und mein Storytelling-Monatsrückblick wartet bereits auf euch. Ich gebe es zu: die zwei Wochen in San Sebastian oder Donostia, wie die Basken ihre Hauptstadt nennen, war ich eher mit Prokrastinieren, Pintxosessen und Biertrinken beschäftigt. Trotzdem habe ich ein paar tolle Texte gelesen, die ich euch gerne empfehlen möchte. Ganz nach dem Motto: klein aber fein. Weiterlesen

Auf der Suche. Oder: Ist die Welt zu groß oder zu klein?

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Ich bin Reiseblogger. Diese Tatsache verschweige ich im normalen Leben gerne. Mir ist es manchmal fast schon ein wenig unangenehm. Nicht etwa, weil mir das Bloggen peinlich wäre, denn das Schreiben liebe ich. Mir ist es unangenehm weil ich das Gefühl habe, dass ich mich rechtfertigen muss. Ich war nie länger als zwei Monate weg. Nicht nach dem Abi, auch nicht während des Studiums. Meinen Erasmusplatz habe kurz vor knapp abgesagt und es gibt so viele Orte, an denen ich noch nicht war. Viele meiner Freunde, die nicht darüber schreiben, reisen nicht weniger als ich.

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