Glamping: Mein neues Buch!

Den Kindheitstraum wahr werden lassen und im Baumhaus übernachten? Oder mal in  einem Tipi im irischen Eichenwald inklusive Freiluftbadewanne schlafen? Die Nordlichter aus einem Pod in der lappländischen Wildnis beobachten oder kulinarischen Finessen in einem Weinfass in Portugal genießen?
Das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle, die nach genussvollen Abenteuern zum Abschalten und Relaxen suchen.

In meinem neuen Buch habe ich mich dem Glamping gewidmet und 60 Unterkünfte in ganz Europa versammelt, die eine ganz besondere Atmosphäre vermitteln. Dabei ist das Buch weniger ein Reiseführer mit To-dos, sondern ein Buch, das eben dieses besondere Glampingefühl anhand von unterschiedlichsten Unterkünften näherbringt.

Glamping selbst hat ganz verschiedene Gesichter. Von luxuriösen Safarizelten mit Boxspringbetten, romantischen Tipis im Wald über traditionelle Jurten mit Blick in den Sternenhimmel, urigen Baumhäusern, Weinfässern in den Weinbergen, bis hin zu 5-Sterne-Campingplätzen mit Wellnessbereich reicht die Bandbreite. Wer denkt, Glamping sei nur etwas für warme Sommertage, liegt falsch. Auch an kalten Wintertagen gibt es tolle Glamping-Angebote, vor allem im Norden Europas. Eine Nacht im Glasiglu, vom Bett aus geht der Blick zum Firmament, das vom magischen Leuchten der Nordlichter gezeichnet ist. Am Tag Schneewanderungen, Hundeschlittentouren, am Abend eine wärmende Massage. Klingt das nicht bezaubernd? Doch auch die typischen Sommerziele im Süden wie die Algarve in Portugal zeigen im Winter eine andere Seite. Dann wird es hier ganz still und die raue See wirkt noch eine Spur romantischer.

Wo ein Urlaub mit Sightseeingporgramm, übernachten im Clubhotel inklusive anstehen am Buffet manchmal ganz schön stressig sein kann, verspricht das Glamping jede Menge Raum zum Erholen und Entspannen. Einfach in der Natur sein, die Landschaft genießen, Zeit zu zweit oder mit der Familie haben und das Handy irgendwo in der Tasche vergraben lassen, das kann ganz schön glücklich machen. Dazwischen lädt die Natur zum Mountainbiken, Wandern oder Kanufahren ein. Ob ganz allein im Baumhaus in der Wildnis Sloweniens, im Zeltdorf mit Gleichgesinnten auf dem Bauernhof in Portugal oder in exklusiven Tiny Houses auf dem Campingplatz in Kroatien – Glamping kann vieles bedeuten und ist das am Ende immer das, was du daraus machst.

Wer jetzt neugierig ist, kann das Buch direkt hier bestellen. (Affiliate Link)

Deutschland leuchtet. Ein ganz besonderer Bildband!

Glitzernde Wolkenkratzer, funkelnde Altstädte, illuminierte Industriedenkmäler: Der Luftbildfotograf Robert Grahn bannt jene kurzen Momente in gestochen scharfe Bilder, die uns lange faszinieren: Städte wie Berlin, Hamburg oder München, die nie zur Ruhe kommen, Sehenswürdigkeiten und Landschaften in überirdischer Lichtstimmung: Der Himmel über Deutschland ist wie gemacht für ein Abenteuer auf der Couch! Und natürlich eine gute Idee als Weihnachtsgeschenk!

Für diesen besonderen Bildband, der den magischen Nachtansichten eine große Bühne gibt, durfte ich die Begleittexte schreiben. Es geht um Fakten und Anekdoten zu bestimmten Bauwerken und über die Geschichte der Beleuchtung inkl. der Thematik Lichtverschmutzung. Herausgekommen ist ein ganz wunderbares Buch für Liebhaber von Nachtfotografie und welche, die es werden wollen ;). Die Bilder zeigen mal die großen Wahrzeichen einer Stadt wie die Dresdner Frauenkirche oder die Allianzarena in München, mal sind es eher profane Orte wie Straßen oder Flughäfen. Was alle Bilder verbindet, ist die besondere Stimmung der Nacht, die auf diesen Bilder festgehalten wird.


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Robert Grahn, Jahrgang 1964, begann mit 15 Jahren seine Segelflug- sowie eine Flugzeugmechaniker-Ausbildung bei der DDR-Fluggesellschaft Interflug. Nach seiner Ausbildung als Bildjournalist arbeitete er für verschiedene Verlage und Tageszeitungen. Seit über einem Vierteljahrhundert hat er sich ausschließlich der Luftbildfotografie verschrieben und betreibt mit über 50 gleich gesinnten Luftbildfotografen die erste deutsche Luftbildagentur euroluftbild.de. Grahn ist einer der wenigen Luftbildfotografen, die sich auf Nachtaufnahmen spezialisierten haben. Für diesen Bildband verbrachte er zahlreiche Winternächte in eisigen Höhen über Deutschland.

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Lindley Lindberg: Hoteltipp im Frankfurter Ostend

Ein bisschen WG, stilvoll Vintage und ein vegetarisches Restaurant – wer sich bei diesen Schlagworten angesprochen fühlt, der wird sich im Lindley Lindberg pudelwohl fühlen.

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Ich liebe Samt, Messing und den Vintagestil rund um Art Nouveau und Art Déco. Als ich mein Zimmer im Lindley Lindenberg betretet, muss ich lächeln, denn es wirkt, als wäre es direkt nach meinen Vorgaben eingerichtet worden. Die Zimmer sind zwar recht klein, durch die offen gestalte Einrichtung, bei der nur die Toilette abgetrennt ist, wirkt das Zimmer trotzdem nicht beengt und freundlich. Während ich mich beim Auspacken in Details wie den Jugendstil-Spiegel und das Bild über dem Bett vergucke, bin ich schon voll Vorfreude, denn ich habe einen Platz im Leuchtendroter reserviert, dem vegetarischen Restaurant im Erdgeschoss. Ich nehme vorweg Brot mit Butter und freue mich über die dicken fluffigweichen Scheiben mit krosser Kruste. Zum aromatischen Spargel gönne ich mir ein Gläschen Weißwein aus der Region.

Auf sieben Etagen gibt es im Hotel einige Gemeinschaftsräume. So etwa die Gemeinschaftsküche in Hostelmanier, die komplett in Rosé, mit coolen Kupferpfannen und vielen Basics wie Gewürzen und Ölen zum Kochen einlädt. Im Kräuterraum gibt es die passenden Kräuter, im Wohnzimmer liegen Platten und Bücher bereit. Für Businessgäste gibt es mietbare Coworking-Bereiche und zum Auspowern danach ein Fitnessstudio. Die Mischung aus ausgewählten Vintagemöbeln und zeitgenössischem Design begeistert mich. Ich würde hier direkt einziehen. Und so geht es auch anderen Gästen: Neben den Kurzreisenden bleiben viele Besucher für Monate hier. Ich kann es verstehen. Das Lindley Lindenberg ist ein echtes Schmuckkästchen, in das ich immer wieder zurückkehren würde. Ohne viele Worte erklären die Bilder warum.

*Ich wurde für eine Nacht eingeladen, meine Begeisterung ist trotzdem echt ;).

Big Päng – Escape Game (nicht nur) für Nerds

Die Tür geht auf und in der WG erwartet uns Dunkelheit und das Heulen einer Alarmanlage. Dann schließt sich die Tür und alle wuseln auf einmal los. Unser Ziel: Wir müssen einen Schatz aus der WG entwenden, in die wir gerade eingebrochen sind. Dafür haben wir eine Stunde Zeit. *enthält unbezahlte Werbung*

Wer schon einmal ein Escape-Game mitgemacht hat weiß, wie es am Anfang ist: Alle rennen durcheinander, alles wird hochgehoben, umgedreht und aufgemacht. Als Tipp gab uns unsere Spielleitern mit auf den Weg, dass wir uns auf unser inneres Kind verlassen sollen und so gibt es nichts, was ich nicht anfasse und auf den Kopf stelle. Alle reden durcheinander, die Aufregung im WG-Zimmer ist groß. Nur langsam legt sich der allgemeine Trubel und kleine Grüppchen formieren sich. Nach und nach schaffen wir es, uns vorzuarbeiten. Auch wenn wir zwischendurch immer wieder einmal total unschlüssig sind, schaffen wir einen Schritt nach dem anderen. Das Schöne an größeren Gruppen bei Escape-Games ist, dass immer einer einen Einfall hat. Und so haben wir am Ende noch 8 Minuten auf der Uhr, als wir mit dem Schatz in der Hand das Ziel erreicht haben. Geschafft.


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Beim Spiel Big Päng geht es darum, dass ihr in eine WG einbrecht, weil es hier für euch als Comicfans einen ganz besonderen Schatz gibt, den ihr unbedingt haben wollt. Doch natürlich gibt es einige Sicherheitsvorkehrungen, die ihr umgehen müsst und Rätsel, die es zu lösen gilt. Wer sich für Fernsehserien wie Big Bang Theory und Comics begeistern kann, für den ist das Big-Päng-Spiel absolut die richtige Wahl. Aber auch selbst wenn nicht, hat man im dem Spiel jede Menge Spaß, denn es ist kein besonderes Vorwissen nötig, um die Rätsel zu lösen. Big Päng ist auch eine super Alternative für alle, die keine Lust auf gruselige Escape-Games haben, sondern einfach Spaß haben wollen, ganz ohne Horror- und Erschreckmomente. Man muss definitiv keinen Doktortitel in Physik haben, um das Spiel zu schaffen, denn der Schwierigkeitsgrad wird von den Mitarbeitern an die Spieler angepasst, aber es schadet auch nicht.

Im Spiel kommen auch lLser zum EInsatz

Achtung:

Escape Berlin zieht um. Bis Ende August könnt ihr noch im alten Standort spielen, danach geht es zum neuen Standort, fast um die Ecke. Die neuen Räume werden wesentlich größer, moderner und noch besser erreichbar sein. Der neue Standort wird mit 3.000 m² Gesamtfläche zu den weltweit größten Escape Game Anlagen gehören. Dort erwarten euch neue Spiele wie z.B. Sherlock Holmes 2 oder der Schnapskeller. Die aktuellen Spiele Big Päng, Schnapsladen ( den wir auch schon gespielt haben, mehr dazu hier) und Sherlock Holmes werden mit umziehen. Die Spiele Knast 13 und Kidnapped werden allerdings am neuen Ort nicht mehr angeboten und können nur noch bis zum 30.08.2020 am alten Standort gespielt werden.

Alle Infos findet ihr unter: ESCAPE Berlin

*Ich wurde von ESCAPE Berlin eingeladen, das Spiel zu spielen.

Skåne: Die perfekte Spätsommer-Destination

Als wir unser kleines Schwedenhäuschen „Villa Sigrid“ in Vejbystrand betreten, fühlen wir uns, als wären wir in ein Bilderbuch gefallen. An der Garderobe hängen gelbe Regenjacken, darunter stehen die passenden Gummistiefel bereit. Das puristische schwedische Interieur ist hell und freundlich, dank der Malereien, Decken und Kissen ist es wunderbar gemütlich. Auch wenn wir todmüde sind, schließlich sind Sarah und ich den kompletten weg von Mainz nach Malmö mit dem Zug angereist und von dort die letzten 100 km weiter mit dem Mietwagen, wollen wir unbedingt dem Meer Hallo sagen. Im Urlaub zum ersten Mal das Meer sehen ist doch immer der schönste Moment, oder? Von unserem Häuschen brauchen wir nur 10 Minuten zu Fuß zum Strand, hier ist es so wahnsinnig ruhig, der Strand ist ewig lang und das Meer rauscht in sanften Wellen an Land. Wir spazieren im sanften Licht der Spätsommersonne am Strand entlang und spüren unser Ankommen. Es ist immer wieder ein Phänomen, wie sehr diese erste Begegnung mit dem Meer mich immer erdet. *enthält Werbung

Nach unserem Meerspaziergang machen wir es uns „zuhause“ gemütlich. Schließlich gibt es in den nächsten Tagen viel zu tun. Wir wollen sehen, was Skåne in Südschweden für uns bereithält. In den kommenden Tagen machen wir die Region mit dem Mietwagen unsicher. Ich bin froh, dass Sarah das Fahren übernimmt, denn ich bin so ungeübt, dass ich immer auf öffentliche Verkehrsmittel ausweiche, aber auch das ginge in Skåne dank gutem Bus- und Bahnnetz ohne Probleme. In Skåne hat man die Wahl: Urlaub in der Natur, an Stränden oder bei Waldspaziergänge oder als Städtetrip. Wir verbinden in den fünf Tagen einfach alles miteinander und entdecken, wie vielfältig die Region ist: wunderschöne Natur, entspannte Städte mit tollen Restaurants, Fika und Handwerk. Besonders der Spätsommer oder frühe Herbst ist ideal, um Südschweden einen Besuch abzustatten. Dann sind die Strände wieder leerer, das Wetter ist immer noch super. Ideal, für Wanderungen, Strandtage und Städtebummel. Wir haben so viel erlebt, dass es fast unmöglich ist, alles im Detail zu erzählen. Also habe ich euch meine Highlights hier einmal kurz zusammengefasst.

Töpferei Pyttan Åberg in Ängelholm

Den ersten Morgen in Schweden beginnen wir mit Brot, Käse, Marmelade und Obst von der nahegelegenen Farm Sandgårdens Skafferi. Wir trinken in Ruhe unseren Kaffee in wunderschönen handgetöpferten Tassen, passend zu unserem ersten heutigen Programmpunkt. Wir besuchen die Töpferei Pyttan Åberg in Ängelholm. In der kleinen süßen Töpferstube plaudern wir erst ein wenig mit Pyttan beim Kaffee und dürfen dann selbst Hand anlegen. An der Töpferscheibe versuchen wir uns daran, unsere eigene kleine Schüssel zu machen, die uns Pyttan im Anschluss netterweise nach Hause schickt.


Töpferei Pyttan Åberg in Ängelholm

Helsingborg

Herrschaftlich: Schloss Sofiero

Gut 5 km von Helsingborg entfernt befindet sich das Schloss Sofiero mit wunderschönem Schlossgarten. Sofiero ist ein beliebtes Ausflugsziel, dessen Geschichte im Jahr 1864 beginnt. Prinz Oscar und seine Frau Sophia von Nassau besuchten Helsingborg und verliebten sich in die Gegend. Kurzerhand kauften sie ein Grundstück und errichteten das Schloss samt Garten. Aus einem ersten Rhododendron entwickelte sich eine riesige Pflanzensammlung in der herrschaftlichen Gartenanlage. Mir hat sowohl der Garten als auch die Ausstellung im Schloss total gefallen. Eine große Empfehlung!

Sauna Palsjöbaden

Am Strand stehen sie in Reih und Glied: Kleine Holzhäuschen auf Stelzen über dem Wasser. Das Palsjöbaden ist eine für Schweden typische Sauna. Eine Seite ist den Frauen vorbehalten, die andere den Männern. Über Treppen geht es in die Wellen zum Abkühlen. Wir waren zwar selbst nicht in der Sauna aber allein der Anblick ist schon toll, oder?

Malmö, die Metropole der Region

Wer in Skåne ist, darf natürlich einen Besuch in Malmö nicht auslassen. In der Metropole der Region mit 315.000 Einwohnern gibt es unzählige Cafés, Restaurants und Bars – die Auswahl ist riesig! Besonders hip ist der Bezirk Möllevången, kurz Möllan. Hier im Szeneviertel reihen sich nette Shops an kleine Restaurants. Wir sind passend zum Lunch hier und lassen uns in der Uggla Kaffeebar Sandwiches und Salat schmecken. Empfehlenswert ist auch der Schlosspark Slottsträdgården, der sich rund um die Burg Malmöhus befindet. Hier gibt es das süße Slottsträdgården-Trädgårdscafé, das ebenfalls ein toller Ort zum Verschnaufen und Schlemmen ist.

Historisches Lund

Eine wunderbar gemütliche und historische Stadt ist Lund. Von der kleinen Studentenstadt mit Fachwerkhäusern und Bars war ich sofort verzückt. Nach dem Motto „klein aber fein“ hat Lund die perfekte Mischung aus alter Architektur und jungem Studentenflair. Ein Besuch der Markthalle steht bei mir immer an oberster Stelle. Auch hier lässt es sich schön durch die im Jahr 1909 erbaute Saluhall schlendern und die vielen regionalen Produkte bewundern. Neben den Marktständen sind hier auch mehrere tolle Restaurants untergebracht. Wer sich ein paar Snacks für ein Picknick besorgt, nimmt diese am besten mit in den botanischen Garten. Hier kann man es sich im Garten bequem machen und später noch die Gewächshäuser erkunden.

Strandzeit in Falsterbo und Skanör

Am meisten haben wir uns auf die Strände gefreut. Ganz ehrlich: Bei Strandurlaub in Europa, ist Schweden nicht das erste Land, das mir in den Sinn gekommen wäre, aber die Strände sind wahnsinnig schön. In Falsterbo beispielsweise, an der südwestlichen Spitze Schwedens, steht einem entspannten Strandtag nichts im Wege. Nachdem die Sommerferien in den meisten Ländern vorbei sind, ist es hier menschenleer. Der Sand ist weiß und aus feinstem Sand. Sanfte Dünen erheben sich ins Hinterland. Das Wasser ist hier ruhig und eignet sich perfekt zum Schwimmen oder für eine Runde mit dem SUP. Etwas ungezähmter ist das Wasser in der nahegelegenen Bucht bei Skanör. Das raue Wasser sieht hier wunderschön aus, der Strand ist ebenso fein und in den Dünen stehen ganz malerisch die kunterbunte Strandhütten. Wenn ich einen Lieblingsort in Skåne nennen sollte, wäre es dieser.

Naturreservat Kullaberg bei Mölle

Wer noch mehr Natur erleben will, sollte das Naturreservat Kullaberg ansteuern. Vom Parkplatz aus wandern wir zum Leuchtturm Kullens Fyr und weiter durch die felsige Küstenlandschaft. Im Spätsommer ist das felsige Gestein überzogen von den lila Blüten der Heide. Im Kontrast mit den grauen Felsen und dem hellen Türkis des Wasser, sieht die Landschaft wunderschön aus. Während wir uns kaum sattsehen können an den Farben, wandern wir ein wenig am Wasser entlang und ich nutze jede Gelegenheit, um frische Brombeeren direkt von den Hecken zu pflücken. Ich liebe Brombeeren und jeder Bissen malt mein zufriedenes Lächeln noch größer in mein Gesicht.

Im nahegelegen Küstenörtchen Mölle besuchen wir das Mölle Krukmakeri & Café. Das kleine Café ist ein zauberhaft kreativer Ort mit einem ganz eigenen Charakter. Der Wintergarten ist mit Weinranken übersät, Bilder hängen an den Wänden und die Stücke aus der Töpferei sorgen für die Extraportion an kreativem Flair. Wir machen es uns im üppig grünen Garten gemütlich, trinken Limo und essen frischen Salat und leckeren Käse.

Waldbaden

Neben tollen Stränden und markanten Küstenlandschaften gibt es in Skåne auch jede Menge Wald zum Wandern. Im Söderåsen Nationalpark, rund 40 Kilometer östlich von Helsingborg, geht es über einen Bohlenweg unter alten Bäumen entlang. Immer am Ufer des Odensjö-Sees verbringen wir wundervolle ruhige Stunden. Wer will, kann mit dem Mountainbike oder auch zu Pferd den Nationalpark erkunden. Wir genießen die Ruhe und fühlen uns im Anschluss wunderbar erholt und gleichzeitig angenehm müde, schließlich haben wir heute einige Kilometer hinter uns gebracht.

Fika-Time

Was zwingend zu Schweden gehört und ich bereits in Stockholm lieben lernte, ist die Fika. Als Kaffeetante wie für mich gemacht. Ein Käffchen, dazu etwas Süßes und jemandem zum Quatschen. Wir haben die Fika während unserer Zeit in Schweden sehr verinnerlicht. Die schönsten Orte für die Kaffeepausen waren in der wunderschönen Brödkultur 2.0, einem gemütlichen Bio-Café auf der Farm Sofiero Gård, direkt neben dem Schloss Sofiero. In Lund haben wir im Love Coffee Roasters unser tägliche Fika eingelegt. Besonders idyllisch war das Gartencafé Lotta på Åsen, ganz in der Nähe des Söderåsens Nationalparks. Unbedingt die Zimtschnecken probieren!

Skåne ist eine Region, die viel Raum für Aktivsein, Entspannung, Naturerleben und Kulturentdecken bietet. Mein Traum: In den nächsten Jahren mit meiner ganzen Familie, also Geschwister, Cousin und Cousine samt Kindern einpacken und ein Häuschen mieten. Das wäre schön.

rechts:
Slottsträdgården-Trädgårdscafé
Die gemütliche Villa Sigird
Auf alles vorbereitet.

*Danke an Sarah, die mich mitgenommen hat und an Tourism in Skåne, die diese Reise unterstützt haben.
Mehr zu unserem Schwedentripp findest du hier bei Sarah.

Eine Nacht im Container – besonders übernachten im i31 Hotel Berlin

Manchmal braucht man keine zwei Wochen Urlaub und muss nicht weit weg, um sich ein wenig zu entspannen. Manchmal reicht eine kleine Auszeit in der Nähe oder gar der eigenen Stadt, ganz ohne Anreisestress und ohne lange Planung. Wenn es dann noch eine Unterkunft mit dem gewissen Etwas ist, ist das Urlaubsfeeling perfekt. Wer gerade auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit der besonderen Art in Berlin ist, der sollte sich das Hotel i31 mal genauer ansehen.

Besonderes Hotel in Berlin

Das Hotel i31 ist nicht nur verkehrsgünstig direkt an der U-Bahn Naturkundemuseum in Mitte gelegen, es besticht schon beim ersten Betreten mit coolem Interieur. Urban, bunt, nicht überladen und ziemlich cool, so würde ich das Erdgeschoss beschreiben. Das Hotel ist groß, wirkt aber dennoch familiär und angenehm überschaubar. Im Innenhof gibt es einen verwunschen Garten mit Fischteich und zwei großen Buddhas, in dem man die Sonne genießen kann. Doch das Beste erwartet mich auf dem Dach. Dort stehen vier Container, die zu Suiten umgebaut wurden. In einem davon werden wir heute Nacht übernachten. Außen stylischer Rost, zwischen den Container gibt es kleine Gärtchen mit Terrassenmöbeln und Obst, an dem wir uns bedienen dürfen. Spätestens wenn ich Himbeeren bekomme, bin ich hin und weg. Innen sind die Container hell und freundlich. Hingucker ist die kleine Couchecke mit Sofa und wunderschöner Glaslampe. Ich mache es mir aber direkt am großzügigen Schreibtisch bequem, mache mir an der Maschine ein frischen Kaffee und nutze die zwei Stunden, bis Manu von der Arbeit kommt, um noch etwas produktiv zu sein. Ab und zu lasse ich den Blick zu den Postmitarbeitern schweifen, die im Nachbarhof ihre Fahrräder abstellen aber ansonsten kann ich konzertiert meine To-do-Liste abhaken. Die Zeit vergeht wie im Flug. Eigentlich wollte ich mich unten an einen Tisch setzen, denn auch da ließe es sich wunderbar am Laptop arbeiten aber dazu bin ich gar nicht mehr gekommen. Auf jeden Fall kann ich das Hotel empfehlen, wenn man noch ein wenig Arbeit im Gepäck hat. Als Manu kommt, macht er große Augen. Wir könnten uns beide vorstellen, direkt einzuziehen.

Kleine Auszeit in der eigenen Stadt

Für das Abendessen haben wir uns für Ramen bei Takumi Nine Sapporo entschieden. Wir beide lieben die vegetarischen Tantan- und Shoyu-Varianten und sitzen nett im Innenhof. Nach einem Verdauungsspaziergang schlendern wir wieder zurück ins Hotel und freuen uns schon darauf, es uns in unseren Container gemütlich zu machen. Wir glotzen noch ein wenig und schlafen dann im riesigen und sehr bequemen Betten satt und glücklich ein. Am nächsten Morgen geht es ins Erdgeschoss. Wegen Corona gibt es ja momentan kein Buffet und so haben wir vorab ein Frühstück bestellt.

Wir schlürfen unseren Kaffee mit Blick auf die grüne Innenhofoase, essen unsere Croissants und fühlen uns wunderbar erholt. Ein bisschen Urlaub – in der eigenen Stadt, mitten in der Woche. Als wir auschecken, ich mich Richtung Home-Office mache und Manu sich ins Labor verabschiedet, kommt es uns vor, als hätten wir mindestens ein Wochenende auf dem Land verbracht. Eine perfekte kleine Auszeit, die gerade jetzt wo ich super viel Arbeit habe so gut. Ein Tapetenwechsel kann so gut tun, vor allem wenn der Ort so schön ist wie unser Container.

*Offenlegung: Wir wurden für eine Nacht eingeladen.

Fernweh Deutschland: Mein erstes Buch ist da!

Ganz schön aufregend, das kann ich euch sagen! Als ich im Dezember die Anfrage vom Bruckmann-Verlag bekam, ob ich dieses Buch schreiben möchte, war ich richtig baff. Nur kurz vorher habe ich zu meinem Freund gesagt: „Ich will jetzt endlich ein Buch schreiben“. Also Achtung, was man sich so wünscht.

Heute hat es an der Tür geklingelt und als ich das große Paket sah, hüpfte mein Puls in die Höhe: Das kann nur das Buch sein. Was für ein Moment, wenn man das eigene Werk dann zum ersten Mal in den Händen hält. Wow.

Aber genug geplaudert, zurück zum Thema! „Fernweh Deutschland. Naturparadiese direkt vor der Haustür erleben“ ist kein klassischer Reiseführer. Es ist vielmehr ein Buch, das Fernweh weckt und dir richtig Lust machen soll, deine Heimat (neu) zu entdecken. Manchmal gibt es die schönsten Naturparadiese nur wenige Stunden vom eigenen Zuhause entfernt und man hatte keine Ahnung.

Wer dieses Jahr also auf den Urlaub im Ausland verzichtet und sich vorgenommen hat, Deutschland zu bereisen, hat mit dem Buch den besten Ideengeber zur Hand. Es geht von den Inseln an der Nord- und Ostsee ins Mittelgebirge und den Süden mit seinen Bergen und Seen. Ich hatte das Glück in der wunderschönen Pfalz aufzuwachsen, habe über fünf Jahre in München gelebt, mein Freund kommt vom idyllischen Tegernseer Tal und nun waren es mehr als sieben Jahre in Berlin, von wo aus ich viele Ecken Deutschlands besucht habe. Ich konnte also viel sehen und immer wieder komme ich aus dem Staunen nicht heraus, wie vielfältig dieses Land ist.

Wer das Buch haben will, kann es bei den gängigen Buchläden kaufen oder im Internet bestellen, zum Beispiel über diesen Link, bei dem ich ein kleine Provision bekomme.
Ich freue mich auf euer Feedback, auf eure Ideen und Eindrücke und wenn ihr das Buch gekauft habt, dann macht doch gerne ein Foto und markiert Bezirzt bei Instagram, darüber würde ich mich freuen!
Und weil ich euch natürlich nicht ohne Gewinnspiel entlasse, verlose ich eine Ausgabe.
Was du tun musst? Hinterlasse entweder hier einen Kommentar oder macht bei Instagram mit, unter dem neuesten Foto gibt es alle Infos.

/Gewinnspiel beendet/
Das Gewinnspiel läuft bis Sonntagabend, 22 Uhr. Es gelten die üblichen Regeln ;):

Fernweh Deutschland
Fernweh Deutschland Bruckmann

25hours The Trip und Fantastische Frauen – ein gelungener Frankfurt-Kurztrip

Was mir in den letzten Monaten, natürlich neben Familie und Freunden, besonders gefehlt hat, waren Museumsbesuche. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich meinen Ausstellungstrip nach Frankfurt planen konnte. Nach ein paar Tagen bei meiner Familie, die ich viel zu lange nicht gesehen hatte, konnte ich auf dem Rückweg nach Berlin einen Stopp in Frankfurt einlegen und dort zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ziemlich tolle Kunst und endlich wieder im Hotel übernachten. Ein gelungener Kurztrip!

Ich komme erst abends in Frankfurt an und wenn ich sonst ehrlich gesagt eher schnell einen Bogen um die Gegend rund um den Bahnhof mache, bin ich froh, dass ich heute keinen weiten Weg habe. Nach fünf Minuten bin ich in der Niddastraße, an der Schnittstelle zwischen dem bunten, lauten Quartier und dem großbürgerlichen Westend. Schon als ich den ersten Schritt ins „25hours The Trip“ setze, merke ich, dass das hier genau mein Geschmack ist. Das Erdgeschoss ist in einem bunten, urbanen Stil eingerichtet, das mich an Abenteuerreisen und Expeditionen erinnert. Grüner Samt, rotes Leder, Hängesessel aus Bambus, Flugzeugdeko, eine Vespa – ich kann mich kaum sattsehen an der Einrichtung. Die Zimmer im Hotel sind nach Kontinenten eingerichtet. Ich komme im asiatischen Teil unter als hätten sie meine Asienliebe schon geahnt. Als ich die Tür öffne bin ich überrascht – positiv! Ich hätte mehr Kitsch erwartet, stattdessen ist der Stil retro-clean. Über dem Bett hängt ein wunderschöner Kimono, mein Highlight ist aber der großzügige Schreibtisch mit dem coolen Vintage-Telefon. Ich habe noch einiges zu tun und packe direkt meinen Laptop aus. Ich habe im Home Office keinen richtigen Schreibtisch und genieße das Hotel Office total. Ich komme gut voran, kann mich konzentrieren, was sonst nicht so meine Stärke ist und dass es draußen nur so schüttet, macht die Arbeitsatmosphäre nur noch heimeliger.

Vor meiner Arbeitsession habe ich mir noch einen Platz im Hotel-Restaurant Bar Shuka reservieren lassen. Auf dem Weg ins Restaurant durch den Hof bewundere ich die Fassade: Unter dem Titel „Smile the World“ sind auf zwei Fassaden 250 Bewohner des Bahnhofsviertels zu sehen – als Teil des internationalen Kunstprojekt „Inside out“ des französischen Künstlers JR, festgehalten von dem Frankfurter Fotografen Rey Scue. Das Motto der Bar Shuka heißt „Israel meets Palästina“ und ich bestelle das Sabih Farmer’s Edition mit Aubergine, Mangopüree, Ei, Kartoffeln, Brot und einer leckeren Sauce. Da ich morgen einiges vorhabe, gehe ich früh wieder ins Zimmer. Ich mache den Fernseher an, auch etwas was ich zuhause nicht habe und in Hotels immer toll finde, zappe ein wenig rum und schlafe früh. Am nächsten geht es nach dem Frühstück noch einmal an den Schreibtisch. Ich habe ein Onlinemeeting mit einem Kunden, schreibe noch einen Text fertig und packe dann meine Sachen. Leider ist die Sauna coronabedingt geschlossen, die hätte ich super gerne noch besucht. Ich schlendere zur Schirn und bin ehrlich gesagt froh, als ich daskurze Stück durch das Bahnhofsviertel hinter mich gebracht habe.


Fantastische Frauen

Auf Fantastische Frauen habe ich mich richtig gefreut. Die Ausstellung dreht sich um Frauen im Surrealismus. Als Motiv waren sie omnipräsent, als gleichwertige Künstlerinnen zunächst weniger. Viele von ihnen hatten zunächst nur über ihre Partner oder als Models Zugang zum Kreis rund um André Breton, doch die Beteiligung der Frauen an der Bewegung war bei genauerer Betrachtung westlich größer als bisher bekannt.Schnell brachen sie aus diesem Rollen­ver­ständ­nis aus und schu­fen selbst­be­wusst unab­hän­gige Werke.  Die Schirn widmet sich mit dieser Ausstellung 34 dieser Frauen. Neben Kunststars wie Frida Kahlo, Louise Bourgeois und Meret Oppenheim lerne ich Künstlerinnen kennen, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte wie Alice Rahon, Bridget Tichenor oder Edith Rimmington. Wirklich sehenswert!
Die Ausstellung Fantastische Frauen ist noch bis 05. Juli 2020 in der Schirn zu sehen.

Offenlegung: Das 25hours The Trip hat mich für eine Nacht eingeladen.

Hotel Ellington: Übernachten im Stil der späten 20er-Jahre

Als ich mein Frühjahr 2020 in Berlin plante, um mein Buch fertig zu schreiben, konnte ich nicht ahnen, dass sich in den ersten Monaten des Jahres 2020 die Welt auf den Kopf stellen wird. Als ich die Daten für den Aufenthalt im Ellington-Hotel fix machte, konnte ich mir nicht vorstellen, was noch alles auf uns zukommen würde. Als unser Aufenthalt näher rückt sind die ersten Einschränkungen zu spüren und am Tag der Übernachtung sind die Restaurant- und Hotelschließungen nur noch eine Frage der Zeit. Keiner weiß genaues aber unsere Übernachtung kann stattfinden. Ich packe also meine Tasche mit meinen Arbeitssachen und ein paar Snacks für den Hotel-Fernsehabend und mache mich auf den Weg ins Ellington Hotel am Kurfürstendamm.
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Architektur-Highlight am Ku’damm

Das Ellington ist beeindruckend. Nicht nur die Lage am KaDeWe und Ku’damm, auch das Haus selbst ist besonders. Das denkmalgeschützte Gebäude aus den Goldenen Zwanzigern  hat eine Fassade von sage und schreibe 185 Metern. Sie macht das Gebäude zu einem der wichtigsten Vertreter der “Neuen Sachlichkeit” in Berlin. Das “Haus Nürnberg”, wie es ursprünglich hieß, entstand 1928-31. Die Attraktion war der Ballsaal namens Femina-Palast, der sich zu einem der beliebtesten Treffpunkte der Stadt in den 1930ern entwickelte. Später sorgte eine andere Institution im Gebäude für Furore: Die Badewanne. In den 1950er- und -60er-Jahren wurde der Jazz-Club zum Place-to-be. Ella Fitzgerald, Louis Armstrong und Namensgeber Duke Ellington standen hier auf der Bühne. Um dem Namen „Jazz-Hotel“ heute noch gerecht zu werden, wird aus dem Hotel das Jazz-Radio 106,8 gesendet. Von 1950 bis 1957 befand sich im Gebäude das Cinema im Tauentzienpalast. Von 1978 bis 1993 feierten die Stars in Diskothek Dschungel, die sich  in der Hausnummer 53 befand. Das Haus könnte also so einige Geschichten erzählen. Nach beinahe 9 Jahren Leerstand wurde das Haus 2007 zum Hotel umgewandelt.

Eleganter Minimalismus

Ich betrete das Gebäude, checke ein, mache mich auf den Weg zu meinem Zimmer und bin schon von den Treppenhäusern und Türen begeistert. Ich liebe diesen Stil mit Messing und den originalen Wandkacheln in Grün und Weiß. Die Treppengeländer und Handläufe sind Messing und Keramik, Stuck an den Decken, die Schriftzüge an den Wänden funkeln in Gold. Als ich die Tür zu meiner Suite öffne, bin ich hin und weg. Keine Spur von Kitsch und Pomp, sondern minimalistisch-elegantes Design in Perfektion. Das Bett ist riesig, genauso wie die Fensterfront. Im Zimmer befindet sich neben einer Regendusche eine Badewanne im Zimmer integriert. Die Toilette ist dankenswerterweise separat.

Ich beäuge die bereitgelegten Zeitschriften, reiße mich aber zusammen und mache es mir am Tisch bequem. Statt Miniablage, die in der Not als Schreibtisch herhalten muss oder arbeiten im Bett, habe ich hier einen Tisch in der Fensternische. Ich mache mir einen Kaffee und mich dann an die Arbeit und lasse mich nur ab und an vom Treiben auf der Straße ablenken. Ich schreibe die Bildunterschriften für das Buch, verschicke ein paar E-Mails, plane meine restliche Woche für unterschiedliche Projekte ein und kann meine Arbeiten gut gelaunt abhaken. In unserer neuen Wohnung muss der Schreibtisch definitiv ans Fenster.

Ellington kudamm

Raum zum Zurückziehen

Nach getaner Arbeit treffe ich mich mit Manu zum Essen. Ich geh an den noch geöffneten Geschäften vorbei, die allesamt gespenstisch leer sind. Der Ku’damm wirkt wie ausgestorben. Wir entscheiden und dafür, nur schnell bei Vapiano eine Pizza zu essen. Denn einige der Restaurants haben bereits geschlossen, andere bieten nur zum Mitnehmen an. Als wir dort ankommen und merken, dass die Hälfte der Plätze wegen Corona mit Band abgesperrt sind, merken wir immer deutlicher, dass die Coronawolke über uns immer dunkler wird. Wir wollten es lange nicht wirklich wahr haben. Wir essen in einer irgendwie betretenen Stimmung und machen uns rasch auf den Weg zurück zum Hotelzimmer. Die Fassade erstrahlt wie jeden Abend in Violett und verdeutlicht so noch einmal die gigantische Größe des Hauses. Wir freuen uns, wieder im Hotel zu sein.

Zu zweit im Zimmer einigeln, ein Gläschen Wein und ein bisschen vom Fernseher berieseln lassen, das klingt momentan nach dem besten Plan. Davor kann ich mir aber eines nicht nehmen lassen: Ein Bad. Ich bin ein echter Badefreak. Das liegt in der Familie und geht mindestens bis zu meinem Opa zurück. Für meine Brüder, meine Mum und mich gibt es nichts schöneres als baden. Und das auch noch mitten im Zimmer! Das mache ich nicht jeden Tag. Am nächsten Morgen sind wir gespannt, was uns beim Frühstück erwartet und gehen mit knurrendem Magen ins Erdgeschoss. Käse, Wurst und Eierspeisen sowie den Kaffee kann man direkt beim Kellner bestellen, alles andere wie Aufstriche, Müsli, Obst und kleine Teilchen gibt es am Buffet. Wir sind die meiste Zeit die einzigen Gäste, nur als wir gehen, trudelt ein weiterer Gast ein. Als wir auschecken, bekommen wir noch ein paar Äpfel mit auf den Weg, die weg müssen. Viele Gäste wird es in nächster Zeit nicht geben.

Über das Hotel

Direkt am Ku’damm gelegen befindet sich das Hotel in idealer Lage für alle, die die City West erkunden wollen und nur einen Katzensprung von KaDeWe und Bikini Berlin übernachten wollen. Zahlreiche Restaurants, Kinos, Galerien und natürlich die Shoppingmeile Berlins befindet sich direkt vor der Haustür. Im Hotel befindet sich ein Restaurant und eine Bar sowie ein Fitnessbereich. Zimmer gibt es in verschiedenen Kategorien vom kleineren Standard-Zimmer über Superior Zimmer, Deluxe Zimmer, Suiten, Familienzimmer usw. Der absolute Traum ist die Turmsuite. Unbedingt mal die Bilder anschauen!
Alle Infos und Preise gibt es auf der Ellington-Homepage.

*Ich wurde vom Hotel für eine Nacht eingeladen*

Ellington Berlin

Home Office im Hotel – Arbeiten im 25hours Bikini Berlin

Zehn Wochen, elf doch schon länger? Ich weiß es schon gar nicht mehr. Seit Wochen jedenfalls sitze ich Tag für Tag im Home Office, gemeinsam mit meinem Freund. Wir haben uns eingegroovt. Doch an manchen Tagen, da fällt das Arbeiten echt schwer. Mal ist es das trübe Wetter, mal der Sonnenschein, mal zu viel mal zu wenig Arbeit. An solch einem Tag, an dem mal wieder große Unlust herrscht, bin ich froh, meine sieben Sachen packen zu können und zu flüchten. Ich mache mich auf den Weg in ein Home Office der anderen Art, im 25hours Hotel Bikini Berlin.
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Home Office away from Home

Auch wenn ich das Arbeiten im Home Office eigentlich gewöhnt bin, ist die Situation seit Corona eine andere. Wo ich vorher meine Arbeitstage in ein paar Stunden im Café oder der Bibliothek und Home Office aufteilen konnte, sitze ich nun gefühlt fest. Wir wechseln zwischen Küchentisch, Schreibtisch, Couch und Bett, versuchen uns nicht auf die Pelle zu rücken aber auch uns zu motivieren. Wir haben beide viel zu tun. Nachdem nun erste Lockerungen zu spüren sind, kann ich schon als verfrühtes Fazit sagen: In Sachen Home Office hätten wir es schlimmer treffen können. Dessen bin ich mir wirklich bewusst. Und dennoch, auch so ist es manchmal hart, sich immer wieder aufzuraffen.

Als ich aus der Haustür gehe, ist das Wetter grottig. Es nieselt, der Himmel ist grau, so richtig mieses Schlechtelaunewetter. Eigentlich genau richtig, um es sich im Hotel gemütlich zu machen. Im 25hours Hotel Bikini Berlin angekommen, beziehe ich mein Hotel-Office im siebten Stock mit Aussicht auf den Zoo. Das Arbeiten im Hotel bin ich gewohnt, schließlich nehme ich meinen Laptop auch immer mit auf Reisen. Doch einen reinen Arbeitstag im Hotel verbringen? Das ist auch für mich Premiere. Ich bin gespannt.

otel Office
Hotel Office 25hours Hotel Bikini Berlin

Arbeiten mit Urlaubsatmosphäre

Das Bett sieht so einladend aus, dass ich es mir am liebsten sofort hier gemütlich machen würde, statt am Schreibtisch. Doch es hilft alles nichts. Ich habe viel zu tun und bin ja hier, um fleißig zu sein. Ich hole mir noch flott einen Kaffee und klappe den Laptop auf. Der Dschungelsound aus dem Zoo mit dem Gekreische der Vögel lullt mich jetzt schon ein bisschen ein. Fast fühle ich mich ein wenig wie an einem Regentag auf Kambodscha. Doch an die Arbeit! Ein Websitentext für einen Kunden muss überarbeitet werden und als ich mich einmal überwunden habe, komme ich schnell in den Flow. Eine Stunde später schicke den Text ab, bekomme rasch positives Feedback und kann das erste To-do auf meiner Liste abhaken.

Da das Wetter immer ungemütlicher wird, lasse ich mir vom hauseigenen Restaurant Neni einen Teller Hummus bringen und teste ganz nebenbei doch einmal, ob das Bett an Gemütlichkeit hält, was es verspricht. Das gemütliche Bett, der Fernseher, die Zeitschriften, alles erscheint mir gerade sehr verlockend. Doch ich bin mir sicher, dass ich heute in den eigenen vier Wänden so gar nichts auf die Reihe gekriegt hätte. Außerdem packt mich ein bisschen der Ehrgeiz – wenn ich schon einmal hier bin, will ich auch mit Ergebnissen nach Hause kommen. Ich verlagere den Schreibtisch kurzerhand ins Bett und mache es mir mit dem Laptop auf dem Bett bequem. Hier kümmere ich mich um die Dinge, die nicht so viel Hirnschmalz wie neue Texte verbrauchen. Ich lade Bilder für ein Buchprojekt runter, schreibe E-Mails, bringe die Excel-Tabelle zur Recherche auf den neuesten Stand. Und als ich das nächste Mal auf die Uhr schaue, sind Stunden vergangen. Ganz gemütlich habe ich so vor mich her gewerkelt und habe es gar nicht wirklich gemerkt. Am Ende nehme ich mir noch die Zeit, ein wenig im Magazin zu blättern und will mein Hotel Office gar nicht verlassen.

Hotel office
Hotel office

Mein Tag im Hotel Office – Mein Fazit

Home Office im Hotel, kurz Hotel Office, – das bieten gerade einige Hotels in Berlin aber auch in anderen Städten an. In den 25hours Hotels kannst du dir das Zimmer für 50 Euro mieten und von 7 bis 21 Uhr bleiben. Wer grade sehr viel Arbeit hat und einfach mal seine Ruhe braucht, wer zuhause nicht den Raum oder die Möglichkeit hat konzentriert zu arbeiten, wem einfach bei diesem tagtäglichen Einerlei die Decke auf den Kopf fällt oder viele Telefonate oder etwa ein Online-Bewerbungsgespräch führen muss, dem kann ich diese Möglichkeit wirklich ans Herz legen. Für alle, die sonst im Coworking Space oder im Café arbeiten, ist das eine richtig gut Alternative! Und ganz nebenbei gibt es ein wenig Urlausbfeeling obendrauf. Denn wer sich einmal die Bilder vom 25hours angesehen hat oder schon einmal dort war, dem muss ich nicht erzählen, wie wunderhübsch die Zimmer sind. Ich würde direkt einziehen.

Offenlegung: Ich durfte das Zimmer kostenlos nutzen.