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Auf der Suche nach dem Funken
Endlose Strände, Mayaruinen über türkisfarbenem Wasser, und alles so sagenhaft bunt. Wenn ich mir jetzt die wunderschönen Fotos aus Mexiko anschaue, denke ich „Bist du eigentlich komplett bescheuert?“ Doch lass mich mal von vorne anfangen.
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Fell und Flosse. Oder: Die verzweifelte Suche einer Tierfanatikerin
Ein paar Touristen stehen um einen Baum und bücken sich in Richtung Boden. Sie schauen angestrengt ins Gebüsch und ein Mexikaner zeigt ihnen mit dem Arm die Richtung an. Kaum habe ich die kleine Menschenansammlung entdeckt, stehe ich auch schon dazwischen und starre konzentriert in die gleiche Richtung. Nichts. Doch plötzlich bewegt sich etwas, es raschelt und dann sehe ich sie: eine Schlange. Endlich, mein erstes wildes Tier, das ich in Mexiko sehe. Und das mitten auf dem Gelände des neuen Weltwunders Chichen Itza. Eine hübsche aber enttäuschend kleine Korallenotter ist es, die die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich zog. Ich mache einen Haken auf meiner inneren Liste.
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Der Mann mit der Gitarre
Angelos Haut ist voller Falten. Dunkel und vom Wetter gegerbt. Seine Haare sind erst an den Schläfen grau, obwohl er sicher schon in den Fünfizgern ist, mindestens. Wer weiß, vielleicht färbt er sie auch, denn allein an seinen blauen Augen sehe ich, dass er ein Frauenheld gewesen sein muss.
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Wohin in 2016? Meine Urlaubsziele und Reisepläne
Puh, an die Freiheit meines Freelancerlebens muss ich mich noch immer ein bisschen gewöhnen. Ich denke immer noch in kleinen Schritten, zwei Wochen hier, zehn Tage da, aber für 2016 macht das gar nichts, denn für mich stehen schon ein paar ziemlich coole Dinge auf dem Plan. Für Ende 2017 ist dann endlich wieder Großes geplant. Wenn sich meine bessere Hälfte Doktor nennen darf, dann wollen wir endlich wieder länger auf Tour. Doch bis dahin will ich euch ein bisschen in meine Reisepläne für 2016 einweihen.
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Grüße vom Angsthasen – Straßenverkehr in Vietnam und Indien
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Alleine reisen: Einsamkeit ist relativ
Heute erst bin ich in Nizza gelandet, habe meinen Rucksack in mein Hostelzimmer geworfen und mich direkt auf den Weg gemacht. Ohne Plan, dafür mit viel Euphorie laufe ich durch die Straßen. Ich liebe das erste Erkunden der Umgebung. Erste Eigenarten entdecken, neue Gerüche wahrnehmen, innere Landkarten ausmalen. Das Aneignen der Orte ist mein liebster Teil auf Reisen.
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Spinnenphobie auf Reisen. Oder: Acht Beine des Grauens
Mit dem Handtuch unter dem Arm gehe ich zur Dusche. Sie befindet sich in einem kleinen Schuppen am anderen Ende des Hofes. Ich öffne die Tür, und scanne, während ich das Handtuch an den Haken hänge, den Raum. Mein Auge bleibt an einem dunkelbraunen, ledrigen Etwas hängen, gleichzeitig macht mein Herz zwei arhythmische Hüpfer, ganz so, als ob es sich auch nicht sicher wäre, ob es tatsächlich das ist, was ich befürchte: eine Spinne. Und ein ziemlich eigenartige und eklige dazu. Spinnenphobie auf Reisen ist kein Spaß. Aber man es sich ein wenig leichter machen.Das etwas zusammengekrümmte Tier, hat sich so eng in die oberste Ecke der Decke verkrochen, dass…
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8 Sätze, die ein Texter für unter 5 Cent pro Wort nicht hören will
Ich bin Freelancer und ich schreibe. Früher auch für unter 5 Cent pro Wort. Jetzt nicht mehr.
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Zwischen den Welten: Mein Doppelleben und ich
Ich sitze gerade mit meinem Mac im Betahaus. Um mich herum: konzentrierte Gesichter, englisches Gemurmel, Mate und im Hintergrund läuft Minimal. Ich muss noch einen Text für eine Kundin fertig schreiben, ein bisschen am Blog feilen, Redaktionspläne schmieden. Ich bin Freelancerin, Bloggerin, ortsunabhängig und somit im Co-Working-Space absolut richtig am Platz. Später gehe ich noch kurz ans Maybachufer, um Gemüse an meinem Lieblingsbiostand zu kaufen und später treffen wir uns in unserer WG in der Graefestraße, um zu pokern. Klingt selbst in meinen Ohren nach absolutem Berlinklischee.
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Gastbeitrag: Melancholie und Lebensfreude
Gastbeitrag von Rebecca Hürter Ein Spaziergang durch die weiße, bunte Stadt Athen „Und dennoch war ich tief betrübt, Griechenland zu verlassen, wo Alles meine Seele über das Kleinliche des Alltagslebens erhob, wo jede Bitterkeit aus meiner Seele verlöscht war.“