Der Storytelling Monatsrückblick Juni

Der Storytelling-3Ihr Lieben,

der Monat ist schon wieder vorbei. Wie sehr die Zeit fliegt, muss ich euch sicher nicht erzählen. Bei mir war es diesen Monat was den Blog betrifft etwas ruhig. Das lag daran, dass ich nun für Reiseziele.ch schreibe und ziemlich viel zu tun hatte. Dazu kam eine Operation, einen Dorffest in der Heimat und meine Kündigung. Noch einen Monat werde ich im Büro sitzen und dann… ähm… dann weiß ich auch nicht. Ich bin jedenfalls am Pläneschmieden. Granada, Island, Azoren oder doch Zagreb? Ich habe keine Ahnung.

Im Juni habe ich trotz Stress viele Lesezeichen angeleget und einige Texte gesammelt, die ich dann in ruhiger Minute gelesen und für gut befunden habe. Deshalb möchte ich sie euch in meinem Storytelling-Monatsrückblick gerne vorstellen. Natürlich haben die meisten Texte etwas mit Reisen zu tun aber es gibt auch Ausnahmen.

Was dieser Storytelling-Montasrückblick eigentlich ist? Eine kleine Hommage an schöne Geschichten, die mehr sind als nützliche Tipps. Sie fesseln, wecken Emotionen und nehmen dich mit auf eine Reise. Genauso soll es sein!

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Haie, Nemo und ich – voll verknallt in die malaysische Unterwasserwelt

Malaysia bezirzt

Die Perhentians. Ein Paradies für Wasserliebhaber.

 

„Traust du dich?“ – Klar“, sage ich und klinge zuversichtlicher, als ich es bin. Wir gehen nachtschnorcheln. Zuvor haben wir zusammen ein Buch über die malaysische Unterwasserwelt durchgeblättert. Bev zeigte uns nach dem Abendessen im Mari Mari in einem Buch die häufigsten Fische. Bunt und groß und manchmal auch giftigt, wie die Steinfische zum Beispiel. Er ist Tauchlehrer und hat uns gerade zum Schnorcheln ins nächtliche Meer eingeladen. Ein verfrühtes Geschenk, in zwei Stunden habe ich Geburtstag. Ich habe etwas Muffensausen, denn ich bin keine Wasserrate, öffne unter Wasser nie meine Augen, hasse das Gefühl, wenn Wasser in die Ohren läuft, selbst in der Badewanne. Furchtbar, ich weiß. Aber vielleicht ändere ich das ab jetzt. Ich nehme es mir zumindest vor. Weiterlesen

Mein Paradies hat einen Namen: Mari Mari

Mari Mari

Mari Mari

Es gibt einen Ort in meinem Kopf, den ich schon recht lange mit mir herumtrage. Es ist ein Ort, an dem ein ganz besonderes Licht durch die Palmen scheint, wo der Sand so pulverweich ist, dass er fast schon an den Füßen kitzelt, das Meer so türkis, dass man gar keine Sonnenbrille aufsetzten will, um die Farbe nicht zu verfälschen.
Am Strand sitzen ein, zwei Menschen und lassen sich die Wellen um die Zehen tanzen, sie lachen und die Sonne taucht ihre Köpfe in einen goldenen Schimmer.

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Vom Reisen und der Muße: Warum das Verwerfen von Reiseplänen manchmal genau das Richtige ist.

DSC_0390Prüfend halte ich die Schnur um mein Handgelenk, noch drei vier Maschen, dann ist das Bändchen lange genug, damit es locker um meinen Arm passt. Ich befestige die letzte Muschel, die ich eben noch am Strand gesammelt habe am Ende des Armbändchens, fertig.

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Wenn der Flow fehlt. 5 Tipps, wie du auf Reisen mit Rückschlägen, Sorgen und schlechter Stimmung umgehst

Wenn der Flow fehlt.Manchmal, da läuft es nicht so, wie man sich das vorgestellt hat. So ist das in der Arbeit, in der Liebe und eben auch auf Reisen. Von der Couch lassen sich die größten Abenteuer planen, die schönsten Geschichten erträumen und Pläne schmieden. Wie das Ganze dann in Malaysia, Nepal oder Mexiko aussieht, ist eine ganz andere Sache.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich mir das Leben in Goa ausgemalt habe: mit bunten Gewändern am Strand sitzend, in der Hand eine Gitarre, zusammen mit Leuten, deren Geschichten mein Herz berühren. Ich war so von meinen Vorstellungen beeinflusst, dass ich in Indien schließlich ganz ungeduldig war und verkrampft, weil nicht alles so hippiemäßig locker-flockig war.

Man kann gute Stimmung und tiefgehende Gespräche nicht erzwingen. Und so stand ich mir mit meinen Erwartungen selbst im Weg. Weiterlesen