• Berlin,  Kunst und Kultur

    Before I was

    Was an verlassenen Orten, urbanen Ruinen so anziehend ist? Es ist die Vergangenheit. Erst der Verfall, die offenkundigen Vergänglichkeit, macht die Geschichte eines Ortes lebendig. Vor dem inneren Augen laufen Filme ab: Wie prachtvoll müssen die Stuckdecken früher ausgesehen haben? Was hat sich hinter diesen Türen abgespielt? Wer war vor mir hier?

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    Zahnlose Zeitzeugen, Wildschweine und stürzende Architektinnen

    Der Berliner Teufelsberg Ich stehe im Wald, es tropft von den Blättern auf mich herab und über mir grollt der Donner am Teufelsberg. Jenseits der schützenden Baumkronen haben sich längst Seenlandschaften gebildet, in die der Regen noch immer gierig hinein poltert. Nach Kontrollblick beim Wetterdienst, dementsprechend Sommerkleidung, und zwanzig Minuten Marsch hat mich der Gewitterschauer voll erwischt. Ich könnte kotzen. Der Regen lässt nach, ich mache mich auf den Weg und ziehe ins Manöver, oder so ähnlich.

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    Lost Place – „The Eggs“: Beatles Ashram

    Schon von der High Bank, hoch über dem Ganges mit Blick auf Rishikesh, fielen mir die weißen eiförmigen Bauten in den Wäldern auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses auf. Die Leute um uns herum sprachen nur von den „Eggs“. Es stellte sich heraus, dass diese Eier Teil des berühmten Ashrams sind, in dem die Beatles einige Zeit verbrachten, mehr oder weniger der indischen Spiritualität frönten und neue Lieder schrieben. Klar, dass wir uns das anschauen mussten. Mittlerweile ist das Ashram verlassen. Obwohl es ein Must-See für alle Backpacker ist, interessieren sich die Einheimischen und indischen Touristen nicht sonderlich für das Bauwerk und so ist das Gelände verwildert und die Anlage…