Porto – Von Brücken, Wein und marokkanischen Cafés

Von Brücken, Wein und marokkanischenMeine Knie schlottern und ich muss mich am Gelände festhalten, damit ich über das Brückengeländer schauen kann. Eigentlich dachte ich, ich hätte keine Höhenangst.
Die Ponte dom Luis verbindet Porto mit dem Städtchen Vila Nova de Gaia, unter uns fließt der Rio Douro und Jugendliche ziehen alle Blicke auf sich, wenn sie in den Fluss springen.

Wer nach Portugal reist, für den ist Porto eine echte Alternative zu Lissabon. Oder noch besser: eine sehenswerte Ergänzung. Die Strecke Lissabon Porto dauert mit dem Bus circa vier Stunden mit dem Bus und kostet unter 20 Euro.

Porto gilt als eine der romantischsten Städte Europas: kleine bunte Häuser stehen am Ufer des Douro, in den Straßen erklingt der Fado und die Abende lassen sich bei einem Glässchen Portwein ausklingen. Zudem ist die zweitgrößte Stadt Portugals idyllisch an den Ausläufern des Douro-Tals gelegen, in dem der geschmacksintensive Port angebaut wird. Eine Portweinprobe sollte sich übrigens keiner entgehen lassen. In den Kellereien in Vila Nova de Gaia, auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses, werden Führungen und Weinproben angeboten, die einem das Liebhabergetränk näherbringen. Tawny, Ruby, Old Vintage? Nach der Führung sind das keine böhmischen Döfer mehr.

Die Mischung aus herrschaftlicher Altstadt mit kachelgefließten Gebäuden und modernen Parkanlagen und Kunstzentren machen Porto abwechslungsreich und lebendig. Ausgiebige Shoppingtouren, Altstadtflanieren und Cafégesitze stehen auf dem Tagesplan. Und auch Wasserratten kommen zum Zug, denn auch Porto bietet Strände, die zwar nicht so schön sind wie im restlichen Portugal, aber allemal zum Strandspaziergang einladen.

Wenn ich an Porto denke, dann kommen mir gesellige Tage im Porto Spot Hostel in den Sinn und sonnenverwöhnte Stunden im marokkanischen Café, der Sahara Bar (Caís da Estiva 4), direkt am Ufer des Douro. Und am liebsten würde ich den Rucksack packen und dem Berliner Herbst den Rücken kehren.

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Kennst du schon den Beitrag zur Algarve, Lissabon und Coimbra? Oder brauchst du Tipps was Hostels in Portugal angeht?

5 thoughts on “Porto – Von Brücken, Wein und marokkanischen Cafés

  • 5. November 2014 um 12:56
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    Oh mein Gott, wie wunderschön schaut das bitte aus dort? Porto kommt sofort auf die Liste. Danke!!!

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  • 18. November 2014 um 18:29
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    Porto kommt auf jeden Fall auf meine Reiseliste! Danke für den schönen Bericht. Und noch was: Deine Rubrik Fernweh schreit ja quasi nach einem Beitrag für meine aktuelle Blogparade – kannst ja mal bei mir vorbeischauen ;-) Viele Grüße, Sabine

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    • Julia von Kalkofen
      18. November 2014 um 18:37
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      Hallo Sabine,
      oh Porto ist ganz gewiss eine Reise wert. Ich schwärme noch immer!
      Hab mir gerade deinen Aufruf zur Blogparade angeschaut und bin hellauf begeistert! Ich mache unheimlich gerne mit und werde mir die nächsten Tage mal Gedanken machen. Danke für den Hinweis.
      Liebe Grüße und einen schönen Abend,
      Julia

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  • 2. Januar 2015 um 18:40
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    Schöner Bericht und Klasse-Fotos, die die Atmosphäre der Stadt gut vermitteln. Wie ist eigentlich das Preisniveau in der Stadt? Und wo sollte man Portwein kaufen, ohne dass man übers Ohr gezogen wird – in der Kellerei selbst oder doch in einem reinen “Verkaufsladen”?

    LG, Aaron

    Antwort

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