• Amerika,  Blog,  Reisegeschichten,  Reisen,  Weltschmerz und Gedanken

    Fell und Flosse. Oder: Die verzweifelte Suche einer Tierfanatikerin

    Ein paar Touristen stehen um einen Baum und bücken sich in Richtung Boden. Sie schauen angestrengt ins Gebüsch und ein Mexikaner zeigt ihnen mit dem Arm die Richtung an. Kaum habe ich die kleine Menschenansammlung entdeckt, stehe ich auch schon dazwischen und starre konzentriert in die gleiche Richtung. Nichts. Doch plötzlich bewegt sich etwas, es raschelt und dann sehe ich sie: eine Schlange. Endlich, mein erstes wildes Tier, das ich in Mexiko sehe. Und das mitten auf dem Gelände des neuen Weltwunders Chichen Itza. Eine hübsche aber enttäuschend kleine Korallenotter ist es, die die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich zog. Ich mache einen Haken auf meiner inneren Liste.

  • Gedanken,  Reisegeschichten

    Foto(s) der Woche – Mitbewohner auf Reisen

    Wenn man zwischen Palmen im Dschungel wohnt, muss man mit einigen Mitbewohnern rechnen. Die häufigsten und nettesten Besucher sind wohl Geckos, die in Farbe und Größe von klein und braun bis leguangroß und kunterbunt variieren. Auch eine Spinne verirrt sich gelegentlich in der Hütte und Käfer und Kakerlaken kommen zum Hallosagen vorbei. Dieses nette Krabbeltier hatte scheinbar größeren Gefallen an meiner Zahnbürste gefunden. Leider konnte ich sie dem Tierchen nicht überlassen, da weit und breit kein Shop in der Nähe war, um eine neue zu besorgen. Wir haben dann brüderlich geteilt. Wenn einem ein kleiner Taifun einen Besuch abstattet und den Dschungel ringsum in eine matschige und stürmische Gefahrenzone verwandelt,…

  • Blog,  Gedanken

    Foto der Woche – Tierliebe

    Heute gibt es ein ganz besonders süßes Foto der Woche. Dieser kleine süße und herzallerliebste Hund führt uns auch dieses Mal nach Indien. Kennengelernt habe ich diesen Welpen, als er hundemüde (hey, selten das Wort so passend benutzt)  in der Sonne lag und schlief. Nachdem ich den kleinen Hund entdeckte, passierte das, was immer passiert, sobald ich einem Hundebaby sehe: ich quietsche, renne mit einem irren Lächeln im Gesicht auf das Tier zu, setze mich auf den Boden und bin für die nächste Zeit erst einmal beschäftigt. Nach unserer ersten Spieleinheit hatten wir beide ein kleines Abkommen. Ich hatte nämlich herausgefunden, dass er jeden Morgen an seiner kurzen Leine am…