Buchen, Packen, Reisen: Alle meine Reisetipps

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Ich bin gerade wieder etwas mehr unterwegs und meine Art des Reisen hat sich verändert. Grund also, um meine Art zu buchen, packen und reisen ebenfalls ein wenig anzupassen. Vorher war ich meist etwas chaotisch und unvorbereitet unterwegs. Langsam, aber sicher wird es Zeit für etwas Routine!

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Vorher war ich mit meinem Freund oder einer Freundin unterwegs und hatte bei längeren Reisen immer meinen großen Jack Wolfskin Rucksack
dabei. Mittlerweile reise ich oft alleine und nehme auch für Reisen, die länger sind als ein Wochenende, nur noch meinen kleinen heißgeliebten Rucksack als Handgepäck mit. Spart Geld, spart Wartezeit, spart Rückenschmerzen.
Auch die Reiseziele haben sich geändert. Vorher war ich meist einmal im Jahr auf Fernreise, dazu gab es ein paar Wochenendausflüge. Im Moment reise ich öfter im Jahr und dabei meist zwischen 5 und 14 Tagen. Statt Fernreisen stehen gerade vermehrt Reisen in Europa auf dem Plan, inklusive Übernachtung im Hostel.

Als ich für Andalusien gepackt habe, dachte ich, dass ich bereits sehr reduziert und sinnvoll ausgewählt habe, doch schnell war klar. Zu viele Oberteile, zu schlecht eingepackt Flüssigkeiten und unnötiger Ballast. Die optimale Art für mich zu packen, versuche ich jetzt für Israel herauszufinden. Wenig, sinnvoll und kleine Tricks für vor, während und nach der Reise, das ist meine Mission.
Ich bin nicht nur in mich gegangen und habe überlegt, was mir meine Erfahrung gezeigt hat, ich habe auch die Zeit genutzt und mich quer durchs Internet und diverse Blog gelesen und geschaut: Welche Tipps, Kniffe und Ideen helfen mir bei meiner Reisevorbereitung und bei Reisen an sich. Meine Ergebnisse will ich gerne mit euch teilen.

Vor der Reise: Buchen

Reiseziele finden

Ich bin ein kleiner Flugsuchmaschinen-Nerd, ich gebe es zu. Ich verbringe Stunde vorzugsweise auf Skyscanner und klicke mich durch diverse Möglichkeiten. Meine Lieblingsfunktion ist dabei die flexible Zieleingabe. Ich wähle dann meist Deutschland als Abflugsort aus und klicke in das Zielfeld. Dort erscheint die Frage: „Flexibel? Alle Orte durchsuchen“ und als Ergebnis bekommt man alle Länder nach Preis gestaffelt. Viele meiner Reiseziele wie zum Beispiel Nizza sind so mehr oder weniger zufällig entstanden.

Flüge beobachten

Will ich an einen bestimmten Ort, dann suche ich zunächst nach den Preisen für den ganzen Monat. Oft schwanken die Preise enorm und man bekommt an Wochentagen wie Dienstag richtige Schnäppchen. Wer auf bestimmte Tage angewiesen ist, der sollte den Flug einige Tage beobachten und nicht gleich beim ersten Mal buchen. Oft werden die Preise noch einmal günstiger.

Verschiedene Seiten nutzen

Ich vergleiche immer mehrere Flugsuchmaschinen und die eigenen Seiten der Fluglinien. Die Preise können stark variieren. Wenn ich einen günstigen Preise bei einem mir unbekannten Anbieter gefunden habe, suche ich immer online nach Erfahrungen. Bei schlechten Bewertungen lasse ich die Finger davon und steige lieber auf seriöse Anbieter oder am besten auf Fluggesellschaft direkt um.

Cache löschen

Ehrlich gesagt bin ich nicht sicher, ob es wirklich stimmt aber ein Travelhack hält sich hartnäckig: Cache löschen. Wer nach der Flugsuche den Zwischenspeicher löscht, der entgeht der Gefahr zu hoche Preise zu bezahlen. Die Seiten merken sich die Flugsuche und erhöhen entsprechend die Preise. Eine andere Methode ist, Flüge nur im Inkognito-Modus zu suchen. Versucht es einfach mal.

Unterkünfte buchen

Auch beim Buchen der Unterkünfte lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren. Ich bevorzuge Hostels, da man so gerade beim Soloreisen einfach Leute trifft und außerdem viel Geld spart. Ein Blick bei Airbnb lohnt sich auch. Bisher bin ich allerdings nur mit meinem Freund zusammen in Airbnb-Unterkünften untergekommen. Bei Hostels und bei Privatunterkünften gilt gleichermaßen: Bewertungen lesen. Auch wenn bei mir in erster Linie die Fotos eine große Rolle spielen, sind die Bewertungen ein guter Anhaltspunkt. Das Hostel ist an sich super aber gerade befindest sich ein total laute Baustelle vor der Tür? Solche Infos bekommst du nur über die Bewertungen. Ich buche übrigens meistens ein Hostel für die ersten zwei Nächte und schaue mich dann vor Ort um. So bleibe ich unabhängig. Ein weiterer Tipp: Schau dir an, wie viele Unterkünfte es gibt und wann die Hauptreisezeit ist. Ferien im Land oder Feiertage können schnell dafür sorgen, dass nahezu alle Unterkünfte vor Ort ausgebucht sind. Wer das auf dem Schirm hat, der entgeht bösen Überraschungen.

dorm hostel

Vor der Reise: Packen

Klamotten

Ich glaube ich packe schon sehr sparsam, aber trotzdem habe ich immer wieder Sachen dabei, die ich nicht einmal benutzt oder getragen habe. Also gilt als Regel: Packe noch weniger als du glaubst zu brauchen. Unterwäsche lässt sich einfach waschen, man braucht also keine 7 Unterhosen einpacken. Damit ich nicht jeden Tag das gleiche Outfit anhabe, packe ich Sachen ein, die sich alle miteinander kombinieren lassen. Probiere es ruhig vor der Reise mal durch. Das heißt, ich packe eher Basicsachen ein statt gemusterte und bunte Stücke. Bei Travel on Toast findest du eine detaillierte Packliste. Ein paar Tipps fürs Kofferpacken habe ich mal für Reiseziele.ch geschrieben.

Großes Tuch

Ich packe einen dünnen Schal ein, der als Multitalent dient. Ich ziehe ihn als Schal bei der Anfahrt zum Flughafen an, kann ihn bei Besichtigungen in Kirche überziehen und ihn ebenfalls als Strandtuch benutzen. Ein sperriges Badetuch kommt längst nicht mehr in mein Gepäck.

Muss mit:

Schloss mit Zahlenkombi, Ohrstöpsel, Trinkflasche, Stift, Beutel, Flip-Flops, schnelltrocknendes Reisehandtuch, Kreditkarte zusätzlich zur EC-Karte, kleines Notizbuch, Kamerakabel, Ladegerät

Bleibt daheim:

Taschenlampe (die am Handy reicht), Nähzeug, Schere, Föhn (kann man alles ausliehen), das schöne Kleidchen, hohe Schuhe, schicke Sandalen, überflüssige Schminke

Flüssigkeiten:

  • Duschgelflaschen mit Frischhaltefolie schützen, damit sie nicht auslaufen
  • Sonnencreme in kleine Reisebehälter umfüllen
  • Haarseife statt Shampoo
  • Kristalldeo statt Roller oder Spray

Platz sparen:

Kleinkram wie Kabel oder Schmuck in Brillenetui:

Kleine Sachen, die sich leicht verknoten, verhaken oder verloren gehen, packe ich in mein Brillenetui mit der Sonnenbrille oder ein andere kleine Behälter, zum Beispiel von Wattestäbchen.

Schuhe ausstopfen:

Schuhe sind ziemlich sperrig, wenn sie aber mit müssen, dann nutze ich den Platz und stopfe Socken, Unterwäsche oder andere Kleinigkeiten hinein

Jutebeutel mit den wichtigsten Sachen packen

Da ich nur mit Handgepäck reise, habe ich meine Flüssigkeiten, meinen Laptop und meine Kamera natürlich auch im Handgepäck. Bei der Sicherheitskontrolle muss das alles aus dem Gepäck raus. Damit das ganze Prozedere nicht unnötig lange dauert und ich nicht ewig rumsuchen muss, habe ich alles, was ich brauche in einem kleinen Extrabeutel. Nach den Kontrollen kann ich alles ganz in Ruhe abseits des Gedrängels wieder einpacken. In den Beutel packe ich dann mein Buch, Mp3-Player und alles, was ich während des Fluges brauche.

Am Flughafen

Rechtzeitig da sein

Ich hasse Stress und bin immer überpünktlich. Außerdem bin ich so ungeduldig, dass ich vor einer Reise eh nicht ruhig daheim rumsitzen kann. Also geht es für mich immer rechtzeitig zum Flughafen, sprich, ich bin mindestens 2-3 Stunden vorher da. Wenn ich durch die Sicherheitskontrolle durch bin, suche ich mir ein ruhiges Plätzchen und erledige in Ruhe noch sinnvolle Dinge wie die folgenden.

WLAN am Flughafen nutzen

Ich nutze das WLAN am Flughafen, um Dinge zu erledigen, die ich vorher nicht mehr geschafft habe. Ich suche die Adresse meiner Unterkunft heraus, sammele Adressen für Postkarten und schaue, wie ich am einfachsten und günstigsten zur Unterkunft komme.

Offline-Karte Adressen eintragen

Damit ich all die Adressen griffbereit habe und offline nutzen kann, lade ich mir eine Offline-Karte des Reiseziels herunter und trage die Adressen dort ein. Vor Orte kann ich diese mit GPS und ganz ohne Internet benutzen. Ohne diese Karten wäre ich öfter als einmal total verloren gewesen.

Wie komme ich zur Unterkunft?

Ich schaue nicht nur, wo genau meine Unterkunft ist, ich recherchiere auch welche Buslinie zu meinem Hotel fährt und was genau der Bus kostet. Dauert nur wenige Minten und erleichtert das Ankommen an einem fremden Ort ungemein.

Wasserflasche mitnehmen

Wasserflaschen nehme ich leer mit und fülle sie nach den Sicherheitskontrollen mit Wasser auf. So bin ich besonders bei Billigairlines den Flug über mit kostenlosem Wasser versorgt.

Im Flugzeug

Musik hören

Ich muss l1456239097788eider zugeben: Ich habe ein kleines bisschen Flugangst. Früher war das nicht so, doch im Laufe der Jahre wurde mir das Fliegen immer etwas suspekter. Alle Logik und Vernunft ignorierend, schwitzen mir die Hände beim Starten, beim Landen und vor allem dann, wenn es etwas ruckelig wird. Damit ich mich ein wenig entspannen kann, versuche ich mich abzulenken. Musik hören ist eine ideale Methode: Einfach fröhliche und entspannte Musik anschalten und schon bin ich etwas ruhiger. Noch besser allerdings funktioniert das mit Hörbüchern. Wenn ich mich auf die Geschichte konzentriere, dann vergesse ich manchmal sogar ganz, dass ich doch aufgeregt bin.

Reiseführer lesen

Meine liebste Beschäftigung beim Fliegen ist es den Reiseführer zu lesen. Oft habe ich vorher keine Zeit und nutze dann die Stundem im Flieger, um mich so richtig auf mein Reiseziel einzustellen.

Vor Ort

Bettenwahl

Da ich am Flughafen so schlau war und nachgeschaut habe, wie ich zu meinem Hostel komme, finde ich den richtigen Bus recht problemlos und weiß schon vorher, was die Fahrt kostet. Wenn ich dann im Hostel eingecheckt habe, schaue ich, wenn ich im Dorm schlafe, ob mir ein bestimmtest Bett zugeteilt wurde oder ob freie Bettwahl besteht. Wenn ich mir ein Bett aussuchen kann, dann schaue ich, ob eines der freien Betten näher an einer Steckdose ist, wo ich besonders blickgeschützt schlafen kann. Außerdem versuche ich ein Bett zu wählen, dass nicht so nah an der Tür oder, falls vorhanden, am Badezimmer liegt.

Vorsorge

Mich stresst es total, wenn Leute spät nachts ins Zimmer kommen und dann erstmal total Krach machen. Um selbst nicht so zu sein, versuche ich, schon frühzeitig alles parat zu legen, was ich abends, nachts oder morgens brauchen könnte. So muss ich nicht im Dunklen rumsuchen, störe niemanden und habe alles griffbereit.

Batterien checken

Wenn ich angekommen bin, checke ich, wie es um meinen Akku bei Handy, Kamera oder IPod bestellt ist. Mir passiert es ständig, dass ich aus Versehen die Kamera angelassen habe und ich beim ersten Foto, das ich machen will, dass der Akku leer ist. Sehr ärgerlich. Also checke ich alles und lade gegebenenfalls die Akkus auf.

Sozialisieren

Gerade im Hostel ist der Start wichtig: Statt sich erstmal zu verkrümeln heißt es: Ins Gespräch kommen. Super ist es, wenn das Hostel zum Beispiel gemeinsames Abendessen oder Drinks auf der Dachterrasse anbietet. Wer alleine reist, hat Angst davor, alleine rumzusitzen. Das beste Mittel: Initiative zeigen. Vielleicht wollte deine Zimmergenossin eh auf die Dachterrasse, schließe doch an und nutze die Situation, dass sie schon ein paar Leute kennt. So kommt man easy ins Gespräch. Wo muss man hin, was lohnt sich, was nicht. Bei mir sind nicht nur nette Gespräche entstanden sondern auch Reisebekanntschaften für den ganzen Urlaub.

Helpling war so freundlich und hat mir für meinen Artikel diese nützliche Infografik zur Verfügung gestellt, die ich euch gerne zeigen will. Hier bekommt ihr noch einmal kurz und knackig in 21 Reisehacks gezeigt, was euren Urlaub stressfreier und entspannter macht.

Mein letzter Tipp: Habt Spaß, nicht Aktivitäten sparen, sondern erleben!

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