Was ein Taifun mit meinem schönsten Reisemoment zu tun hat

Taifun

Sabine von Gecko Footsteps ruft in ihrer Blogparade auf, die schönsten Reisemomente zu teilen. Ihr schönster Reisemoment hat mit einer Autopanne zu tun, was sich im ersten Moment etwas eigenartig anhört. Ich kann das aber sehr gut nachvollziehen, denn auch einer meiner schönsten Reisemomente hat mit einer eigentlich unschönen Situation zu tun und klingt im ersten Moment nicht sonderlich spektakulär.

Der Moment ist folgender: Wir gehen durch die Straßen von Thong Sala, der Hafenstadt von Koh Phangan und plötzlich winkt uns ein Mann herbei. Er lacht und freut sich uns zu sehen. Er schließt uns in die Arme und entschuldigt sich. Wir müssen unbedingt nächstes Jahr wieder auf die Insel, sagt er und winkt uns zum Abschied lachen zu.

Was hinter diesem Moment steckt, das ist eine längere Geschichte. Ich muss etwas ausholen, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem ein bisschen Muße, sie zu lesen. Mein Reisemoment war vor vier Jahren während meiner ersten Asienreise durch Thailand und Vietnam. Irgendwie stand diese Reise nicht immer unter einem guten Stern, trotzdem habe ich so viele tolle Erinnerungen an diese Zeit. Alles fing schon in der ersten Woche in Vietnam an, wir hatten uns Roller gebucht und natürlich, wie sollte es anderes sein, einen Unfall. Verstauchter Arm bei mir, kaputtes Knie bei meiner Freundin und insgesamt ziemlich unschöne Schürfwunden, aber wir hatten Glück. Mein Reisemoment spielt aber am Ende unserer Reise im Süden Thailands. Wir wollten hier noch einige Tage richtigen Strandurlaub machen. Daraus wurde nicht wirklich etwas. Doch lest selbst:

Ich sitze auf der Ladefläche eines Pickups, zusammengequetscht mit zwölf anderen Menschen samt Rucksäcken. Vorn im Auto sitzen noch einmal fünf Leute inklusive einer hochschwangeren Frau und kleinem Kind. Zusammen holpern wir durch den Dschungel, über Straßen, die vom Regen so ausgewaschen sind, dass beinahe unsere Reifen steckenbleiben, unter Bäumen, die sich im Sturm so stark winden, dass ich fürchte, sie könnten auf uns stürzen. Was uns alle vereint ist die Angst.

Seit zwei Tagen sind wir nun von der Außenwelt abgeschnitten. Wir, da sind meine Mitreisende Anna und ich inmitten einer kleinen Gruppe von hauptsächlich Deutschen, die zuvor in einem kleinen Bungalowdorf jenseits des Flusses gewohnt haben. Abgeschnitten, das heißt kein fließend Wasser, kein Strom, keine Telefonverbindung. Keine Klospülung, Lebensmittel, die langsam vergammeln und keine Möglichkeit bei Mama anzurufen.

Schuld daran ist der Taifun, der mit einer für uns unvorstellbaren Wucht die Küste Thailands getroffen hat. Seit ein paar Tagen ist das Wetter schon etwas ungemütlich aber vorgestern Nacht begann es dann richtig zu regnen, dann kam der Wind. Wir hörten, wie die Kokosnüsse auf das Dach unseres Bungalows krachten, eine nach der anderen. Wir hörten die Palmen im Wind rauschen und die Wellen des Meeres gegen die Steine krachen. Die Bambuswände unserer Hütte wiegten sich mit dem Wind, durch die Ritzen des Geflechts strömte die feuchte Luft. Es ist so eigenartig, wenn man sich nicht auf seine Erfahrung verlassen kann. Zuhause, da weiß ich, dass mein Fenster dem Wind standhält, der gegen die Scheibe drückt. Ich weiß, dass ich bei einem Gewitter Bäume meide. Hier, auf einer kleinen Insel in Thailand wusste ich nicht, ob diese bunt angemalte Hütte dem Wetter trotzdem kann, ich wusste nicht, wie weit das Meer zu uns heranpirscht.

So langsam beschlich uns die Ahnung, dass unser Zuhause mehr zum Abheben, als zum Stehenbleiben tendierte. Um es in klaren Worten zu sagen: Wir hatten verdammt nochmal richtig Schiss. Anna und ich überlegten. Wir hatten zwei Möglichkeiten: Entweder, wir rennen nach draußen, raus aus der Hütte, unter den Palmen den kleinen Weg entlang zum Restaurant und fragen Kai und Pamela, was wir machen sollen. Oder, wir bleiben hier. Nachdem eine weitere Kokosnuss mit einem brachialen Geräusch auf unser Wellblechdach krachte, hüpften wir mit einem Satz aus dem Bett, krallten uns unsere Taschenlampe und verschanzten uns im Badezimmer. Das Bad war nicht nur das Schmuckstück des Bungalows mit den kleinen hübschen Fliesen und Steinchen, sondern auch der einzig gemauerte Raum. Er erschien uns halbwegs sicher und so saßen wir auf der Treppe, und warteten. Wir warteten ganze fünf Stunden, bis sich der Wind langsam legte. Als die Windböen nur noch gemäßigt an den Wänden wackelten öffneten wir die Tür zum Schlafraum, doch als ich den ersten Schritt machen wollte, sah ich sie vor mir, mit schwarzen funkelnden Augen, beigefarbenem Fell und acht behaarten Füßen: ihr wisst schon, eine Spinne. Man könnte meinen, dass nach einer Nacht ohne Schlaf dafür voller Angst, dass einem die Wände um die Ohren fliegen reichen sollten, um die Spinnenphobie zumindest für einen Moment lahmzulegen, machts aber nicht. Wir beide standen da, Angesicht zu Angesicht mit der bis dato größten Spinne, die ich je gesehen hatte und kapitulierten. Also, umdrehen, Tür zu, wieder ins Bad setzten. Nach weiteren zwei Stunden, war es hell und wir gingen zu den Besitzern, um zu fragen, ob wir in einen anderen Bungalow umziehen dürfen. In einen weiter vom Meer weg, ohne Palmen und im besten Fall ohne Spinnen. Gesagt, getan. Ihr könnt euch denken, wie sehr wir uns auf eine Runde Schlaf freuten. Doch kaum hatten wir unsere Augen geschlossen, klopfte es an der Tür.

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Die Flucht nach vorne

Die Message war folgende: Der Sturm heute Nacht war ein ausgewachsener Taifun, der große Teile der Küste überschwemmt hatte, samt Bahngleisen und Straßen. Wenn wir unseren Flug in drei Tagen erreichen wollen, sollen wir direkt unsere Sachen packen und mitkommen. Keine fünf Minuten später standen wir zu zehnt zur Lagerbesprechung zusammen. Irgendwie mussten wir nach Thong Sala zum Hafen. Momentan befanden wir uns aber am nördlichsten Zipfel, unter normalen Umständen schon schwer zu erreichen, da das Bergmassiv zwischen uns und dem Rest der Insel liegt. Doch, um zur Straße zu gelangen, musste zunächst der Fluss überquert werden. Normalerweise ist der Fluss eher ein kleines Bächlein, über das eine Brücke führt. Von dieser war jedoch nicht mehr viel zu sehen und statt des Flüsschen begrüßte uns ein reißender Strom, der direkt ins offene Meer führte. Und da mussten wir irgendwie rüber. Der Plan war also, dass uns einer von den thailändischen Jungs mit dem kleinen Bötchen von der einen Seite zur anderen schipperte. In der Zwischenzeit hatte es übrigens auch wieder richtig zu egnen angefangen. Um die Sache etwas abzukürzen: Einer nach dem anderen wurde sicher über den Fluss auf die andere Seite befördert und dort in den uns schon bekannten Pickup gesetzt.

Wir sitzen also auf der Ladefläche und der Fahrer, ein recht junger muss man dazu sagen, drückt aufs Gaspedal. Wir machen einen Satz nach vorne und holpern über die unbefestigte Straße, die mittlerweile vom Regen ganz ausgespült ist. Wir klammern uns fest, denn die ausgespülten Stellen verschlingen fast unsere Reifen und das Auto schwankt bedrohlich hin und her. Wir rasen mit Vollgas die matschigen Wege hoch, denn sonst würden wir den steilen Anstieg nicht packen. Die Kombination aus schlechten Straßen, jugendlichem Übermut und einem gandenlos überfüllten Auto erscheinen mit recht ungünstig. Wir machen eine Vollbremsungen vor einer umgestürzten Palmen und mein Herz pocht wie verrückt. Ich schließe die Augen und stelle mir vor, wie wir umkippen, wie uns Bäume erschlagen und wie wir die Böschung hinabfallen. Ich habe verdammt nochmal Angst. Und nebenbei erwähnt, die hochschwangere Frau sitzt auch noch im Auto. Doch plötzlich stoppen wir. Ein Fluss, der, ihr wisst schon, normalerweise ein kleines Bächlein ist, kreuzt unseren Weg.

Vor uns stehen schon andere Autos, Männer begutachten die Situation und schnell wird klar: Hier geht es zunächst nicht mehr weiter. Wir werden alle in einen kleinen Schuppen gerufen, wo wir Unterschlupf vor dem Regen finden können. Am Tisch sitzen bereits einige der Fahrer und reichen eine Flasche Schnaps in der Runde umher. An der Decke hängt ein Käfig, darin sitzt ein Affe. Er sieht traurig aus. In der Ecke pirscht sich eine Katze von hinten an ein Küken heran. Und wir, wir warten.

Bange Momente

Wir warten und der Schuppen füllt sich mit Leuten, die Flasche leert sich, von einer Entscheidung, wie es jetzt weitergeht, keine Spur. „Das klären die jetzt unter sich“, meint Kai, der deutsche Besitzer des Resorts schulterzuckend. Und mit „die“ meint er die thailändischen Fahrer, die mittlerweile die zweite Flasche kreisen lassen. Doch plötzlich tut sich etwas. Die Runde erhebt sich, geht nach draußen in den Regen und bleibt am Fluss stehen. Ein, zwei Dutzend Menschen sind es mittlerweile. Es wird gestikuliert, die Köpfe geschüttelt, mit den Männern geredet, die sich mittlerweile an der anderen Seite des Fluss eingefunden haben. Unser Fahrer watet ins Wasser, er will prüfen, wie tief es ist. Doch plötzlich erfasst ihn die Strömung, er fällt um und  dass Wasser reißt ihn mit sich. Die Männer schreien, laufen am Fluss entlang, um ihm zu helfen. Frauen weinen. Mein Kopf realisiert noch gar nicht, was gerade passiert ist, ich bin wie gelähmt. Nach bangen Momenten taucht der junge Mann auf der anderen Seite des Flusses auf. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht winkt er uns zu. Wir atmen auf.

Mittlerweile hat sich auch die Lage geklärt. Die Einheimischen wollen noch heute mit dem Bau einer Brücke beginnen, über die wir in den nächsten ein oder zwei Tagen auf die andere Seite des Ufers kommen und von dort mit dem Auto nach Thong Sala kommen. Wir fahren also erst einmal zurück zur nächsten Unterkunft. Da sich unser Taxifahrer ungünstigerweise am anderen Ufer befindet, nimmt Kai kurzerhand das Steuer in die Hand und bringt uns ins nächste Bungalowdorf auf einer hohen Klippe direkt am Strand. Dort zeigt sich das Ausmaß des Sturms. Die hohen Wellen haben den kompletten Sand weggespült. Statt Strandidylle sehen wir Müll, Äste und tote Fische. Wir klettern über über Glasscherben und Steinbrocken die Treppen hinauf zu den Hütten. Von oben ist der Blick aufs tobende Meer überwältigend. Eine Naturgewalt, die man nicht oft zu sehen bekommt. Es ist ein Moment, in dem man realisiert, wie klein ein Menschenleben ist.

Wir teilen uns zu dritt ein Zimmer. Endlich durchatmen. Wir packen unsere Sachen aus, die mittlerweile vom Regen durchnässt sind und beziehen das Bett. Die Hütte wurde schon lange nicht mehr genutzt, ist dreckig und an vielen Stellen kaputt. Kakerlaken haben hier Unterschlupf gesucht und wuseln überall herum. Anna krabbeln sie sogar von innen die Hosen hoch. Ich greife nach dem Moskitonetz, um es um das Bett zu hängen und blicke auf ein überhandtellergroße Etwas mit acht Beinen, eine Spinne. Das hat gerade noch gefehlt. Ein netter junger Mann vom Staff versucht das Riesending einzufangen, mit mäßigem Erfolg. Nach ein paar Minuten kommt er aus dem Bungalow und meint, dass die Spinne in ein Loch im Boden gefallen ist, was okay ist, denn dort kann sie nicht mehr herauskrabbeln. Etwas skeptisch stopfen wir das Loch mit einem Handtuch und schlafen die Nacht mit eingeschalteter Taschenlampe. 

Wir verbringen zwei Tage an der Küste. Weiterhin ohne Strom, ohne Klospülung dafür mit vielen Spekulationen. „Das letzte Mal saßen wir hier zwei Wochen fest“, heißt es, oder „die Thais arbeiten jetzt rund um die Uhr, spätestens morgen ist die Brücke fertig.“ Tatsächlich gibt es dann am zweiten Tag die Entwarnung. Die Brücke steht und wir können zumindest nach Thong Sala. Am Fluss können wir zu Fuß über die Brücke auf die andere Seite, dort warten schon einige Pickups auf uns, die uns zum Hafen bringen. Doch als wir dort ankommen wartet die nächste Überraschung: Am Hafen stehen Menschen, sehr viele Menschen. Ein Mann schreit in ein Megafon, wir verstehen kein Wort. Wir erfahren, dass aufgrund des Wellengangs seit vier Tagen keine Fähre mehr fahren konnte. Auf der Nachbarinsel Koh Tao wurden die Menschen bereits mit dem Helikopter evakuiert. Uns soll nun ein Naviboot ans Festland bringen. Wann es kommt sei allerdings unklar. Außerdem, so heißt es, sei auf dem Boot Platz für rund 200 Passagiere, hier am Hafen stehen aber ca. 2000. Listen werden herumgereicht, in die man sich eintragen soll. Sicherheitshalber. Unruhe macht sich breit, unter den Menschen, die warten aber auch in mir.

Unser Flug geht in zwei Tagen, wenn wir den bekommen wollen, müssen wir dieses Boot nehmen, das ist uns klar. Andererseits haben wir auch absolut keine Lust, uns um den Platz auf dem Boot zu prügeln. Das Wetter ist nämlich noch immer sehr stürmisch. Man sieht es an den Wellen. Man solle sich überlegen, wie dringend man tatsächlich auf dieses Boot muss.

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Sturmgeschädigten-Bonus

Wir entscheiden schließlich, dass wir das nicht mitmachen wollen. Wir nehmen unseren Rucksack, suchen uns ein Hotel, das uns einen Sturmgeschädigten-Bonus gibt, legen unsere Sachen ab und atmen erst einmal durch. Wir nehmen eine warme (!) Dusche, merken erst jetzt, wie dreckig und durchgefrorenen wir waren und hauen uns aufs Ohr. All der Stress, die Ungewissheit, die Angst, fallen von uns ab. Wir schlafen uns alle Sorgen vom Herzen und tanken unsere Akkus auf.

Am späten Nachmittag werden wir wach. Wir müssen uns irgendwie um ein einen späteren Heimflug kümmern, uns bei unseren Eltern melden, die sich sicher schon Sorgen machen. Im Reisebüro sitzen zwei Frauen am Schreibtischen, ein Handy an jedem Ohr, Dauerklingeln aus allen Ecken. Wir schildern unser Problem und nach einigen Anrufen wird klar, wir bekommen unseren Flug sicher nicht, der nächste geht in fünf Tagen und bis dahin ist unser Reisevisum abgelaufen. Aber nach einigen Telefonaten mehr, erklärt uns eine der Frauen stolz, wir haben den Flug, das Visum wird kostenlos verlängert und die Umbuchung kostet uns auch keinen Baht zusätzlich. Wir buchen den schnellsten Weg nach Bangkok, ein Katamaran nach Chumphon, von wo uns ein Bus nach Bangkok bringt. Teurer aber schneller als alles andere, denn auf großes Rumreisen haben wir keine Lust mehr. 

Als wir erleichtert aus dem Büro treten und die Straße überqueren, winkt uns ein Mann, er lacht und ruft und wir erkennen, dass es unser Taxifahrer ist, der beinahe mit dem Fluss davongeschwemmt worden wäre. Er entschuldigt sich bei uns. Nicht etwas für seinen wahnsinnigen Fahrstil, sondern dafür, dass das Wetter so schlecht war. Dass wir keinen schönen Strandurlaub machen konnten. Denn sonst sei es auf Koh Phangan viel schöner, der Regen sei wirklich ärgerlich. Er meint, wir sollen auf alle Fälle noch einmal kommen. Er lacht, umarmt uns und schon ist er wieder weg. Wir sind perplex. Ich muss lachen, denn ich verstehe, warum ich mich in Thailand die ganze Zeit so wohl gefühlt habe. Es ist der unglaubliche Optimismus der Einheimischen, die Freundlichkeit und die Gabe, Dinge einfach positiv zu sehen. Und es ist der Mut, die Selbstlosigkeit, die in Notsituationen ans Licht kommt. Mit einem Lachen ins Gesicht, riskieren sie ihr Leben. Sorgen dafür, dass gemacht wird, was gemacht werden muss. Auf ihre eigenen Art, die man manchmal nicht richtig versteht und irgendwo zwischen Heldenmut und Wahnsinn schwankt. Ich merke, dass diese Menschen mich berühren, nachhaltig und tief drinnen.

Als wir am nächsten Tag auf dem Deck des Katamarans sitzen, sehen wir die Schäden des Sturms. An der Küste sind fast alle Hütten zerstört, Fensterscheiben zerbrochen und Sandstrände weggespült. Wir erfahren, dass große Teile des Schienennetzes kaputt gegangen sind. In Bangkok verbringen wir die restliche Zeit mit Shoppen, ganz klischeehaft. Und mitten auf der Khaosan treffen wir bekannte Gesichter. Zwei, die mit uns im Pickup saßen erzählen uns, dass sie den Zug gebucht hatten. Sie mussten eine Nacht in der Bahnhofshalle schlafen, bis sie schließlich ein Bus nach Bankok brachte. Wir sind froh, dass wir den Katamaran genommen haben.

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