Storytelling Monatsrückblick Oktober

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Schwarze Haarsprayflecken am Scheitel und weiße Farbe in den Augenbrauen – Die Spuren von Halloween haften noch an mir und das bedeutet, der Oktober ist vorbei und: Hallo November!

Für den Oktober hatte ich mir viel vorgenommen und wollte eine Menge schreiben. Leider hat das nicht ganz funktioniert, dafür war ich eine Woche in Griechenland und habe mir noch einmal so richtig die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Hast du schon von meiner Alttagsflucht nach Rhodos gelesen und die Fotos angeschaut? Wenn nicht, dann hier entlang.

Nach meiner kleinen Auszeit hatte ich einen kleinen Durchhänger und war nicht sehr motiviert. Ich habe hauptsächlich mit Serienschauen prokrastiniert, Hunde gesittet und viel gelesen.

Deshalb ist immerhin der Storytelling Monatsrückblick für Oktober gut gefüllt und ich kann dir eine wirklich schön Auswahl an Lieblingstexten vorstellen.

Unterwasserwelten in Perfektion

Den Anfang macht swissnomads.ch: Als ich in Malaysia auf den Perhentians war, hatte ich mich so richtig in die malaysische Unterwasserwelt verknallt. Riffhaie, Schildkröten, Stachelrochen und knallig bunte Korallenbeete haben es mir richtig angetan. Reni schreibt über den östlichsten Zipfel Indonesiens Raja Ampat und nimmt ihre Leser mit in eine sagenhafte Tauch- und Schnorchelregion. Die Hidden Bay und eine enge Passage sind ein besonderes Erlebnis für die Schweizer Nomaden und lösten in mir mal wieder unbändiges Fernweh und Sehnsucht nach dem Meer aus. Hier geht’s unter Wasser.

Wiesen, Wind und Wasser

Es bleibt wasserlastig. Ariane von Heldenwetter steht ja immer wieder auf meiner Top List von schönen Texten. Dieses Mal nimmt sie uns mit nach Wales zu den Cregennan Lakes zu Schafen, Wiesen und ganz viel Einsamkeit. Bisher beschränken sich meine Großbritannienerfahrungen auf Schottland und London, doch Arianes Bilder und der wie immer kurzweilige und anschauliche Text machen Lust auf viel mehr. Raus aus den Städten und rein in die raue Natur der Insel. Hier geht es nach Wales.

Die heilige Stadt am Ganges

Oh Varanasi, aka Kashi, aka Benares: Wie sehr hast du mich berührt. Die heilige Stadt am Ganges geht an keinem spurlos vorbei. Die Geschichten über Varanasi ragen von einem Extrem ins andere und am besten macht man seine eigenen Erfahrungen. Mich hat die mytische Stadt bei meinem Besuch vor zwei Jahren überrascht und zwar auf ganz positive Art. Die Begegnung mit dem Tod geht nahe und doch hat sie mir so viel Positives gegeben. Alexandra von Traveling the World war nun zum zweiten Mal in der Stadt des Todes, wo das Leben so sehr pulsiert. Folge ihr in die Stadt Shivas.
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Flüchtlinge, Notbetten und prunkvolle Kulissen

Marc und John von 1 Thing to do sammeln auf ihren Reisen die besten Must-Sees und To-Dos. In Budapest war die Suche nach der einen Sache gar nicht so leicht. Die Beiden berichten von einer Stadt der Gegensätze, wo sich zerfallene Ruinen und prachtvolle Einkaufsmeilen abwechseln und Flüchtlinge in imposanter Kulisse zusammengepfercht die Nacht verbringen. Ein interessanter Artikel ist entstanden und was letztlich das 1 Thing to do geworden ist, kannst du hier nachlesen.

3 Tage und 16 Stunden im Zug

Allein der Name “Transsibirische Eisenbahn” klingt für viele wie Musik in den Ohren. Mandy hat sich einen Traum erfüllt und war 3 Tage und 16 Stunden im Zug. 5194 km durch 5 Zeitzonen ohne Zwischenstopp von Moskau nach Irkutsk. Was macht man so lange im Zug und wie behält man den Überblick bei fünf Zeitzonen in drei Tagen?
Bei Movin’n’Groovin gibt es die Antworten.

Casablanca: Taxifahrer und Filmkaterstimmung

Lennart schreibt über seine Erlebnisse in Marokko. Seine Berichte sind ohne Schnörkel und ziehen einen sofort in den Bann. In den letzten Tagen habe ich alle seine Texte gelesen und will euch den aus Casablanca besonders empfehlen. Denn hier wird es für den Ostfriesen richtig brenzlig. Gute Geschichte, mitreisend geschrieben und daher umbedingt Teil dieses Storytelling Monatsrückblicks.
Hier geht es in die berühmt berüchtigte Stadt Casablanca.

Von sturen Schildkröten und dem Wiederaufbau nach dem Tsunami

Ani denkt ist schon lange einer meiner Lieblingsblogs. Dieses Mal ist es nicht Anika, die den Text geschrieben hat, sondern Gina von Of Roots and Roads. Denn Gina durfte für Ani nach Thailand, um dort an einer Pressereise teilzunehmen. Zwischen Tsunami und Traumstränden, Schildkröten und Wiederaufbau erlebt Gina ihre erste Reise nach Thailand, was eigentlich nie auf ihrer Reiseliste ganz oben stand. Zum Text gibt es hinreißend schöne Bilder, die allein schon den Klick zum Artikel wert wären.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Lesen. Denn wenn die Tage langsam den goldenen Schimmer und die letzten warmen Sonnenstrahlen verlieren, dann ist genau die richtige Zeit, um sich zum Lesen im Sessel zusammenzukrümeln.

5 thoughts on “Storytelling Monatsrückblick Oktober

  • 3. November 2015 um 6:24
    Permalink

    Liebe Julia

    Herzlichen Dank für die Erwähnung im Oktober Rückblick. Es freut mich sehr, dass Du meinen Artikel aufgenommen hast und ich bei Dir Fernweh auslösen konnte.
    Raja Ampat ist ein wunderschönes Tauchgebiet und es ist noch fast unberührt.

    Jetzt muss ich grad mal noch bei den andern Blogs vorbeischauen. Hat spannende Sachen dabei. Danke für die vielen Blog-Tipps ☺

    Liebe Grüsse aus Raja Ampat,
    Reni

    Antwort
    • Julia Schattauer
      4. November 2015 um 11:35
      Permalink

      Danke für den tollen Beitrag :) Ich habe solche Sehnsucht nach dem Meer. Raja Ampat steht jetzt defintiv auf meiner Wunschliste.

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  • 3. November 2015 um 14:03
    Permalink

    Besonders der Tipp mit der Eisenbahnstory hat mich gefreut, muss ich gleich mal lesen :)

    Antwort
  • 7. November 2015 um 14:15
    Permalink

    Hab ich eigentlich schon danke gesagt? Falls nein, dann jetzt: Danke! :) Und danke für die anderen Tipps, vor allem der Budapest-Artikel hat mir sehr gefallen.

    Antwort

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