Meine Highlights: KoL, HH und Hippie-Hochzeit

Meine Highlights bezirzt

Ich habe schon seit längerem ein Problem mit meinen Blogartikeln. Mein Anspruch ist es, schöne Geschichten mit Tiefgang oder kleine Anekdoten vom Reisen zu erzählen. Das ist manchmal ganz schön anstrengend und manchmal, da hab ich eben auch nur Alltag.

Ab und zu, da möchte ich euch einfach ein wenig aus meinem Leben berichten. Was so passiert ist, was ich gemacht habe und was generell so los ist zwischen den Reisen. Daher die neue Rubrik „Meine Highlights“. Hier möchte ich euch keinen klassischen Wochenrückblick liefern, sondern einfach erzählen, wenn es etwas zu erzählen gibt. Mal wöchentlich, vielleicht seltener. Das können kleine Ausflüge sein, Restauranttipps, Texte oder Begegnungen. Da lasse ich mich selbst überraschen.
Die letzte Woche hatte es in sich, deshalb ist der Zeitpunkt perfekt, um dich ein wenig hinter die Kulissen und in mein Leben blicken zu lassen.

 

Bild: Vintage Hochzeitsplanerin

Zum ersten Mal Braut: Hippiehochzeit

Am Montag habe ich geheiratet. Ich hatte ein wundervolles Hippiekleid an und gefeiert wurde mit tollen Menschen in einer abgefahrenen Wohnung. Okay, es war keine echte Hochzeit, sondern ein Styleshooting, das meine Co-Working-Partnerin Thi als Vintage Hochzeitsplanerin organisiert hat. Sie fragte, ob ich Lust habe, Braut zu spielen und so war ich kurz später mittendrin im Hochzeitssetting. Es gab Torte, Blumen, Ringe wurden getauscht und ich durfte es mir unter einem zauberhaften Tipi gemütlich machen. Zugegeben: Ein Model wird wohl nicht mehr aus mir, aber Spaß gemacht hat es auf alle Fälle! Du glaubst gar nicht, wie gespannt ich auf die fertigen Fotos bin!

Hamburg: Mein Kurzbesuch in HH

Am Wochenende war ich in Hamburg. Das Hostel war direkt auf der Reeperbahn und deshalb machte ich mich auch da auf die Suche nach leckerem Essen. Gefunden habe ich die „Pizza Bande„. Hier gibt es die wohl kreativsten Pizzen im Kiez und auch total viel Auswahl für Veganer. Meine Pizza war mit Minz-Weißwein-Sauce, Blumenkohl, Mangold und veganem Speck. So lecker!

Im Karolinenviertel habe ich auch super gegessen und zwar im Peacetanbul. Hier gibt es nicht nur ein tolles Ambiente, sondern auch extrem leckere Burger. Meiner war mit geschmolzenem Ziegenkäse. Danach kann man beim Bummel durch die Marktstraße kleine Schätze entdecken wie zum Beispiel hübsch bemaltes Geschirr.
Für Freunde der Kunst: Ein Besuch in der Hamburger Kunsthalle ist Pflicht. Ich musste unbedingt Caspar David Friedrich einen Besuch abstatten. Damals im mündlichen Abi bekam ich ganze 15 Punkte zur Malerei von Caspar. Mindestens seitdem hat er ein Plätzchen in meinem Herzen. Wer auch ein Faible für Pflanzen hat und ein wenig dem Schmuddelwetter entfliehen will, der sollte in den Botanischen Garten. Der Eintritt ist frei und ich finde, es gibt kaum etwas Schöneres, als in den warmen Gewächshäusern herumzuschlendern.

Folgt mir auf Instagram: julia_bezirzt

KOL: Könige meines Herzens

Ich bin Fan von kleinen Untergrundkonzerten. Am besten unbekannte Bands, gemütliche Locations, das ist genau mein Ding. Doch für ein paar wenige Bands gehe ich auch einmal in große Hallen. Eine dieser Bands ist Kings of Leon. Seit langem schlägt mein Herz für die Jungs aus Tennessee. Jetzt durfte ich sie endlich einmal live sehen. Und ich muss sagen: Wow, was für ein Konzert. Southern Rock, Herzballaden, Groove und 70ies-Flair auf der Bühne. Um mich herum 13.000 Leute, auf der Bühne die perfekte Show. Um ehrlich zu sein: Ein wenig zu perfekt. Manchmal, da mag ich die kleinen Ecken und Kanten. Ich glaube demnächst muss ich mal etwas zu Konzerten schreiben, das geht mir schon lange im Kopf herum.

2 Kommentare

  1. Liebe Julia, da lese ich bisher ganz still mit, doch heute möchte ich dir gerne erzählen, was mir gerade durch den Kopf geht….
    Die Idee auch aus deinem Alltag zu berichten, finde ich schön! Dabei müssen es nicht nur Highlights sein – auch „Downlights“ wären interessant. Ich mag deine Art zu schreiben, deshalb lese ich hier mit. Nicht weil ich Reisetipps lesen will, sondern weil ich deinen Blick auf die Welt mag – und wie du ihn in Worte packst. Du brauchst nicht ans andere Ende der Welt fahren, um was darüber zu schreiben. Schreib doch von deinem Alltag vor der Haustüre, wie wenn du von einer Fernreise berichtest. Als Leserin möchte ich deine Alltagswelt durch deine Augen sehen und erleben. Mir ist es lieber, du beschreibst deine Erlebnisse ausführlicher, als dass du dich um so eine Highlight-liste bemühst mit Restaurant-Tipps bemühst. Du brauchst nicht mit dem Stil von Reiseführern konkurrieren.
    Was du machst ist ein Mehr! Du nimmst die Leser mit und lässt uns erleben, wie du die Welt siehst.

    1. Liebe Uschi,
      wow, danke! Du glaubst gar nicht, wie sehr mich dein Kommentar freut. So oft schwanke ich zwischen meiner eigentlichen Passion, dem Erzählen, und der Überlegung, Artikel zu schreiben, die ein wenig mehr Leute anziehen. Deine Meinung bestärkt mich sehr darin, auch die kleinen Dinge zu erzählen. Auch wenn ich in Zukunft hin und wieder ein paar tipplastige Artikel schreiben werden, will ich meiner Linie treu bleiben und einfach erzählen. Egal, ob aus Sri Lanka, Berlin oder der Pfalz. Danke, dass du mir ein wenig auf die Schulter geklopft hast. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.