Der Storytelling Monatsrückblick Juni

Der Storytelling-3Ihr Lieben,

der Monat ist schon wieder vorbei. Wie sehr die Zeit fliegt, muss ich euch sicher nicht erzählen. Bei mir war es diesen Monat was den Blog betrifft etwas ruhig. Das lag daran, dass ich nun für Reiseziele.ch schreibe und ziemlich viel zu tun hatte. Dazu kam eine Operation, einen Dorffest in der Heimat und meine Kündigung. Noch einen Monat werde ich im Büro sitzen und dann… ähm… dann weiß ich auch nicht. Ich bin jedenfalls am Pläneschmieden. Granada, Island, Azoren oder doch Zagreb? Ich habe keine Ahnung.

Im Juni habe ich trotz Stress viele Lesezeichen angeleget und einige Texte gesammelt, die ich dann in ruhiger Minute gelesen und für gut befunden habe. Deshalb möchte ich sie euch in meinem Storytelling-Monatsrückblick gerne vorstellen. Natürlich haben die meisten Texte etwas mit Reisen zu tun aber es gibt auch Ausnahmen.

Was dieser Storytelling-Montasrückblick eigentlich ist? Eine kleine Hommage an schöne Geschichten, die mehr sind als nützliche Tipps. Sie fesseln, wecken Emotionen und nehmen dich mit auf eine Reise. Genauso soll es sein!

Viel Spaß damit!

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Bina und Francis betreiben zusammen den Reiseblog my-road.de. Sie sind gerade auf Weltreise und haben diesen Monat einen ganz wunderbaren Reisebericht aus Indien veröffentlicht. Ich war selbst schon in Dharamsala, ganz im Norden von Indien, wo alles etwas ruhiger zugeht. Wenn ich ihren Text lese, dann rieche ich die Bergluft und höre die Gebete der Mönche. Ich hatte sofort lebhafte Erinnerungen an meine Magenverstimmung aber auch an magische Momente an der St. John’s Church oder in Triund vor Augen. Danke für die Flashbacks

 ♥

Ute von Bravebird kenne die meisten von euch bestimmt schon. Ich lese ihren Blog immer mit großer Begeisterung und fand ihren Artikel über “Die andere Seite des Paradieses” wunderbar ehrlich. Ich hatte ein ähnliches Erlebnis in Thailand beim Taifun und konnte sehr gut mitfühlen, wie es sich anfühlt, wenn die Stimmung umschlägt. Wundberbar geschrieben!

Oliver von Der Sinograph nimmt uns mit auf eine Busreise zum Kanas-See in Westchina. Inmitten chinesischer Touristen klappert er die Straßen entlang. Vom ersten Wort an sitzt man mit im Bus und erfährt zudem Wissenswertes über die Region. Da wird Fernweh geweckt!

Ariane von Heldenwetter hat sich auf die Spuren der Touristen begeben. Ich habe mich im Studium selbst viel mit Akteuren und Formen des Tourismus beschäftigt und finde das Thema hochspannend. Ich lese gerne Blogartikel, die sich mit anderen Perspektiven des Reisens beschäftigen, zusammen mit den Fotos ist eine hübsche kleine Feldstudie entstanden. Schaut mal rein!

Ina von Genussbummler nimmt uns mit in eine ganz magische Welt. Die surrealen Gipsdünen in Mexiko sehen aus wie von einem anderen Stern. Oder Rheinland-Pfalz im Winter. Ich bin noch immer ganz fasziniert von den Bildern. Solche Artikel sind der Grund, warum ich so gerne in Reiseblog stöbere: Ich möchte Landschaften entdecken, von deren Existenz ich bisher nichts wusste. Ich möchte inspiriert werden, meine innere Landkarte erweitern und das Fernweh an meinem Herzen klopfen spüren!

Ähnlich ging es mir bei Julia von Globusliebe. Sie schreibt über Bahrain, ein Land, das ich nur von einem Stopover und damit vom Inneren des Flughafens kenne. Julia zeigt uns die kleinen Gässchen, trinkt mit uns Kaffee und lässt uns einiges über die Geschichte des Landes wissen. Unterhaltsam, lehrreich und kurzweilig. Eine absolute Empfehlung an euch!

Was haben ein Zirkuselephant und Pippi Langstrumpf mit unserem persönlichen Glück zu tun? Wibke von Sonnenstrahlenmomente schreibt ein Plädoyer an unseren Mut, an unsere Entscheidungskraft und daran, dass wir unserem Herzen folgen sollen. So oft frage ich mich, was ich eigentlich will vom Leben. Was meine Träume sind  und meine Ziele. Ich überlege, was ich wirklich will und was nur Projektionen von Freunden und Familie sind. Wenn euch das bekannt vorkommt, dann lest mal rein bei Wibke.

Als letze Empfehlung gebe ich euch einen Artikel von Juliane Becker mit auf den Weg. Bei Zeitjung bricht sie eine Lanze für all die Introvertierten. Oh, wie sehr konnte ich da zustimmen. Ich muss nämlich wirklich mal sagen, wie sehr mich all die Angeber und Poser nerven. Ich habe das Gefühl in Berlin ist es besonders schlimm. Jeder kann alles, jeder weiß alles und so oft ist nichts dahinter. Wie erfrischend ist es, wenn ich Leute treffe, die zurückhaltend sind, bescheiden und höflich. Denn auch mir kommt es manchmal vor “als würde ich in einem Käfig voller Brüllaffen sitzen“.

Das war es für diesen Monat. Ich hoffe, ihr habt ein paar Entdeckungen gemacht. Falls ihr mir Tipps für den nächsten Storytelling Montasrückblick schicken wollt, macht das doch einfach per Mail an juliaschattauer@web.de oder über eine FB-Message.

Habt Spaß beim Lesen. Schreibt Geschichten. Traut euch Gefühle zu zeigen. Seid zart und mutig!

Eure Julia

6 thoughts on “Der Storytelling Monatsrückblick Juni

  • 1. Juli 2015 um 11:27
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    Vielen lieben Dank für diese schöne Erwähnung <3

    Antwort
  • 1. Juli 2015 um 11:53
    Permalink

    Liebe Julia,
    wieder ein ganz toller Monatsrückblick mit vielen spannenden Geschichten!
    Ich freue mich riesig, dass auch mein Text dabei ist.
    Ein ganz herzliches Dankeschön an dich!!!!!
    Julia

    Antwort
  • 1. Juli 2015 um 20:16
    Permalink

    Lieben Dank für die nette Erwähnung. Es freut mich, dass dir der Artikel so gut gefallen hat.

    Eine schöne Sammlung hast du da zusammen gestellt und ich habe direkt mal in einige Beiträge rein gelesen. Inspiration pur.

    Liebe Grüße,
    Wibke

    Antwort
  • 2. Juli 2015 um 19:11
    Permalink

    Vielen Dank für die Erwähnung! :) Feldstudie ist ein guter Begriff – ich sehe schon, du hast wohl auch Probleme damit, im Alltag den Studiumshintergrund auszuschalten :D

    Antwort
  • 6. Juli 2015 um 13:27
    Permalink

    Ich mag diese Art von Monatsrückblick sehr!
    Auch diesen Monat hast du wieder wirklich lesenswerte Links aufgelistet. Hab zwar noch nicht alle durchgelesen, aber der Artikel über Introvertiertheit gefällt mir jetzt schon richtig, richtig gut. :)
    Danke also für die Tipps!
    Liebe Grüße

    Antwort

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