Spinnenphobie auf Reisen. Oder: Acht Beine des Grauens

Mit dem Handtuch unter dem Arm gehe ich zur Dusche. Sie befindet sich in einem kleinen Schuppen am anderen Ende des Hofes. Ich öffne die Tür, und scanne, während ich das Handtuch an den Haken hänge, den Raum.

Mein Auge bleibt an einem dunkelbraunen, ledrigen Etwas hängen, gleichzeitig macht mein Herz zwei arhythmische Hüpfer, ganz so, als ob es sich auch nicht sicher wäre, ob es tatsächlich das ist, was ich befürchte: eine Spinne. Und ein ziemlich eigenartige und eklige dazu.DSC_0523
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Was ein Taifun mit meinem schönsten Reisemoment zu tun hat

Taifun

Sabine von Gecko Footsteps ruft in ihrer Blogparade auf, die schönsten Reisemomente zu teilen. Ihr schönster Reisemoment hat mit einer Autopanne zu tun, was sich im ersten Moment etwas eigenartig anhört. Ich kann das aber sehr gut nachvollziehen, denn auch einer meiner schönsten Reisemomente hat mit einer eigentlich unschönen Situation zu tun und klingt im ersten Moment nicht sonderlich spektakulär.

Der Moment ist folgender: Wir gehen durch die Straßen von Thong Sala, der Hafenstadt von Koh Phangan und plötzlich winkt uns ein Mann herbei. Er lacht und freut sich uns zu sehen. Er schließt uns in die Arme und entschuldigt sich. Wir müssen unbedingt nächstes Jahr wieder auf die Insel, sagt er und winkt uns zum Abschied lachen zu.

Was hinter diesem Moment steckt, das ist eine längere Geschichte. Ich muss etwas ausholen, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem ein bisschen Muße, sie zu lesen. Mein Reisemoment war vor vier Jahren während meiner ersten Asienreise durch Thailand und Vietnam. Irgendwie stand diese Reise nicht immer unter einem guten Stern, trotzdem habe ich so viele tolle Erinnerungen an diese Zeit. Alles fing schon in der ersten Woche in Vietnam an, wir hatten uns Roller gebucht und natürlich, wie sollte es anderes sein, einen Unfall. Verstauchter Arm bei mir, kaputtes Knie bei meiner Freundin und insgesamt ziemlich unschöne Schürfwunden, aber wir hatten Glück. Mein Reisemoment spielt aber am Ende unserer Reise im Süden Thailands. Wir wollten hier noch einige Tage richtigen Strandurlaub machen. Daraus wurde nicht wirklich etwas. Doch lest selbst: Weiterlesen

Foto(s) der Woche – Mitbewohner auf Reisen

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Wenn man zwischen Palmen im Dschungel wohnt, muss man mit einigen Mitbewohnern rechnen. Die häufigsten und nettesten Besucher sind wohl Geckos, die in Farbe und Größe von klein und braun bis leguangroß und kunterbunt variieren.
Auch eine Spinne verirrt sich gelegentlich in der Hütte und Käfer und Kakerlaken kommen zum Hallosagen vorbei.
Dieses nette Krabbeltier hatte scheinbar größeren Gefallen an meiner Zahnbürste gefunden. Leider konnte ich sie dem Tierchen nicht überlassen, da weit und breit kein Shop in der Nähe war, um eine neue zu besorgen. Wir haben dann brüderlich geteilt.

Wenn einem ein kleiner Taifun einen Besuch abstattet und den Dschungel ringsum in eine matschige und stürmische Gefahrenzone verwandelt, haben auch die Tiere nichts gegen ein schützendes Dach über dem Kopf. Dann kann die Mitbewohneranzahl auch mal etwas unangenehm werden, vor allem wenn die Spinnen handtellergroß werden und die Kakerlaken samt Großfamilie auftauchen.

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