Berliner Stadtmomente: Die One-Woman-Gallery

Ich laufe durch die Auguststraße, eine der bekanntesten Adressen, wenn es in Berlin um Kunst geht. Hier reiht sich Galerie an Galerie. Ich bin gerade etwas in Gedanken vertieft, als mich eine junge Frau auf Englisch anspricht. Ob ich mich für Kunst interessiere, will sie wissen. Ich antworte mit einem zögerlichen „Manchmal“ und Fragezeichen in den Augen.

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Fotografierte Ferne: Die Berlinische Galerie zeigt Reisebilder

Zuerst kam die Grand Tour der höheren Schichten, später zum Ende des 19. Jahrhunderts der Massentourismus. Was alle Arten des Reisens betrifft ist der Wunsch des Festhaltens, des Dokumentierens, des Zeigenkönnens und somit war auch stets das Bild ein Teil des Unterwegsseins. Seit gut 100 Jahren ist das Reisen Thema der Fotografie. Die Positionen und Herangehensweise änderten sich im Laufe der Zeit und von Fotograf zu Fotograf. Inszenierte Exotik oder unerwartete Nähe? Reisedokument, Schnappschuss, Klischee oder geplante Szenerie? Die Berlinische Galerie zeigt eine Reise mit der Kamera und bringt Ferne und ihre Fotografen in eine Ausstellung. In 180 Bildern und 17 Fotografen geht es um die Welt.

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