Con Tho: Hasenfutter vom Feinsten in der Hasenheide

Con Tho Hasenheide

Zu hungrig zum Fotografieren. Con Tho in der Hasenheide

Hin und wieder, da bin ich so überzeugt von einem Laden, dass ich ihn euch nicht vorenthalten kann. So ist es auch mit diesem Tipp, den ich euch ganz dringend ans Herz legen möchte. Nur circa fünf Gehminuten von meiner Wohnung entfernt hat ein neuer Vietnamese eröffnet. So weit, so langweilig, denn in Berlin mangelt es wahrlich nicht an vietnamesischen Restaurants. Warum mich dieser so sehr überzeugt habt? Seht selbst!

Die mit dem Häschen

Ich gebe es zu, ich bin ein klitzekleines bisschen süchtig nach asiatischem Essen und so habe ich mich schon gut durch die Berliner Asiarestaurants geschlemmt und meine kleine Auswahl an Lieblingen gefunden. Als ich von der Neueröffnung in der Hasenheide las, war ich hin und weg, denn Con Tho serviert ausschließlich vegetarische und eine gute Auswahl an veganen Speisen. Auch das ist noch kein Grund zum Ausflippen, doch ich war neugierig und stattete dem neuen Laden gleich am ersten Tag zurück in Berlin mit meinem Freund einen Besuch ab.

Zunächst fällt die wunderschöne Terrasse mit viel Holz und tollen Pflanzen auf. Wir setzen uns in die Sonne und werfen einen Blick auf die Karte. Allein bei den Getränken staune ich. Die selbstkreierten Säfte fallen auf: Sojamilch mit Ingwer und ich weiß schon gar nicht mehr was noch. Auf jeden Fall sehr lecker! Zum Essen gibt es eine Auswahl an kleinen, mittleren und Hauptgerichten. Denn auch in der asiatischen Küche ist der Tapasstil längst angekommen. Ich finde das super, denn so kann man ruhig ein paar Gerichte probieren und sich durch die Karte schlemmen. Wir bestellen eine Reisrolle, eine Suppe und ein Gericht im Steintopf und sind von allen dreien mehr als begeistert. Hier und da gilt es ein Sößchen in den heißen Topf zu schütten, dass es zischt, ein paar frische Zutaten können nach Belieben in die Suppe gedippt werden und als Krönung gibt es zwei Saucen, eine mit Chili und eine mit Lauch. Essen zum mitmachen und variieren finde ich ganz toll. Das Essen ist heiß und scharf (Vorsicht mit der Chilisauce) und damit ganz nach unserem Geschmack. Am Anfang hatte ich ein wenig Sorge, ob ich satt werde, denn die Portion kam mir klein vor aber am Ende konnte ich den Topf nicht einmal vollständig auslöffeln.

Der vielleicht beste Asiate in Berlin

Das Besondere am Restaurant mit dem Häschen (Con Tho bedeutet Hase) ist die kreative Kombination aus vietnamesischen und regionalen Produkten. Um nicht unnötig viel importieren lassen zu müssen, werden die Gerichte raffiniert mit deutschen Kräutern wie Rosmarin kombiniert. So haben alle Gerichte das gewisse Etwas und nichts gemein mit dem üblichen Vietnamesen von nebenan.
Die bunt gemischte Truppe an Servicekräften ist hilfsbereit, denn das Essen einiger Gerichte bedarf ein paar Erläuterungen, und alle super freundlich. Hier fühlt man sich richtig wohl und ich wage mal eine Prophezeiung: Das Con Tho wird kein Geheimtipp bleiben und Hamy nebenan vielleicht bald den Rang ablaufen. Ich werde in Zukunft sicher öfter hier sein und mich mindestens einmal quer durch die Karte essen.

Cafés zum Arbeiten in Berlin II.

Cafes WLAN

Wie ihr vielleicht wisst oder von meinem Instagramaccount ablesen könnt, arbeite ich meistens in Cafés. Dort kann ich mich besser konzentrieren und lenke mich weniger ab. Mit der Zeit habe ich da so einige Cafés für mich entdeckt. Zu meinen Dauerbrennern aus dem ersten Teil haben sich einige neue Kandidaten dazugesellt. Voraussetzung für mich sind gutes WLAN, gemütliche Einrichtung und man sollte das Gefühl haben, dass es okay ist, hier mit dem Laptop zu sitzen. Und da ich gerne ein wenig faul bin, arbeite ich hauptsächlich in der Nähe meiner Wohnung, also zwischen Kreuzberg und Neukölln.
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Gegen Motivationstiefs: Urlaub in der eigenen Stadt

max how max brown

In zwei Tagen muss ich einen wichtigen Text abgeben. Doch statt auf konzentriertes Arbeiten setzt mein Kopf auf Flausen. Seit drei Stunden sitze ich am Schreibtisch in meinem Zimmer, ganze drei Sätze haben es aufs virtuelle Papier geschafft, keine gute Ausbeute. Statt zu tippen, wischen meine Finger Staubkörner vom Bildschirm, statt „Anime“ (aus Recherchezwecken) tippen sie „Netflix“ in die Suchleiste. Zwei Stunden und vier Folgen „Reign“ mit Teenie-Herzschmerz später beschließe ich, für heute Feierabend zu machen. Meine Neujahrsmotivation hat sich nach einem Tag in Winterschlafmodus verwandelt, die Deadlines für meine Texte sind davon unbeeindruckt. Was ich damit sagen will: Ich bin gerade die Queen der Prokrastination, der Alpharüde unter den Faultieren und irgendwie muss ich es schaffen aus diesem Loch zu kommen. Weiterlesen