Fort Edge Resort: Oase abseits des Trubels

Forte Edge Unawatuna

Das Tuk-Tuk bahnt sich knatternd seinen Weg über leicht ausgespülte Wege. Wir weichen mit gekonnten Manövern ein paar tieferen Schlaglöchern aus. Rings um uns sind Reisfelder, auf denen vereinzelt Bauern und Bäuerinnen gebückt ein paar Halme aus dem Boden zupfen. Sie schauen neugierig auf, zu oft verirren sich hier keine Touristen hin. Eine Kuh beobachtet uns kauend. Vom quirligen Städtchen Unawatuna keine Spur mehr.
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Usedom im Winter: Alltagsflucht par excellence

Heringsdorf WInter

Dicke Schneeflocken rieseln sanft an die Fensterscheibe, wo sie als feine Wassertropfen hinabperlen. Mein Blick schweift nach draußen auf die Ostsee. Der Strand hat sich in einem weißen Teppich verwandelt, die Wellen schwappen heran und nehmen den Schnee mit sich. Ein Schiff fährt langsam vorbei, ich schaue ihm nach, ganz im Moment versunken. Draußen haben sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt eingependelt. Hier drinnen benetzen Schweißperlen bei 85 Grad meine Stirn. Der Blick aus der Panoramasauna im vierten Stock meines Hotels macht mir klar: Es war eine gute Idee im Winter nach Usedom zu kommen. Eine sehr gute.
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Gegen Motivationstiefs: Urlaub in der eigenen Stadt

max how max brown

In zwei Tagen muss ich einen wichtigen Text abgeben. Doch statt auf konzentriertes Arbeiten setzt mein Kopf auf Flausen. Seit drei Stunden sitze ich am Schreibtisch in meinem Zimmer, ganze drei Sätze haben es aufs virtuelle Papier geschafft, keine gute Ausbeute. Statt zu tippen, wischen meine Finger Staubkörner vom Bildschirm, statt „Anime“ (aus Recherchezwecken) tippen sie „Netflix“ in die Suchleiste. Zwei Stunden und vier Folgen „Reign“ mit Teenie-Herzschmerz später beschließe ich, für heute Feierabend zu machen. Meine Neujahrsmotivation hat sich nach einem Tag in Winterschlafmodus verwandelt, die Deadlines für meine Texte sind davon unbeeindruckt. Was ich damit sagen will: Ich bin gerade die Queen der Prokrastination, der Alpharüde unter den Faultieren und irgendwie muss ich es schaffen aus diesem Loch zu kommen. Weiterlesen

Faszination Sylvensteinspeicher – Wenn die Vergangenheit auftaucht

DSC_0619Türkisfarbenes Bergwasser, Matsch und Mauerreste – Vor über 50 Jahren wurde der Sylvensteinstausee geflutet, nun ist er wegen Bauarbeiten leergelaufen. Zu sehen sind die Reste eines früheren Dorfes, erstaunlich wenig Müll und massenhaft Interessierte. Warum übt der leere Stausee solch eine Faszination aus? Wir haben mal nachgeschaut. Weiterlesen