Before I was

Foto: Galerie Anna25
Foto: Galerie Anna25

Was an verlassenen Orten, urbanen Ruinen so anziehend ist? Es ist die Vergangenheit. Erst der Verfall, die offenkundigen Vergänglichkeit, macht die Geschichte eines Ortes lebendig. Vor dem inneren Augen laufen Filme ab: Wie prachtvoll müssen die Stuckdecken früher ausgesehen haben? Was hat sich hinter diesen Türen abgespielt? Wer war vor mir hier?

Holger Zimmermann fängt in seinen Fotografien die Stimmung solcher Lost Places ein. Es entstehen Momentaufnahmen, die von der Vergänglichkeit zeugen, von altem Glanz, der zu morbidem Charme wird, bis irgendwann nichts mehr da sein wird. Die Einzelausstellung „Before I was“ in der Galerie Anna25 zeigt noch bis zum 14. November die Werke von Holger Zimmermann in einer Einzelschau.

Der Vergangenheit widmet sich der Künstler auch in Collagen und Malereien, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind. Heitere Illustrationen aus den 50er und 60er Jahren werden aus ihrem Kontext genommmen und verweisen in ihrer Verfremdung und Unschärfe auf den Verfall. Auch starke Farbgebung und Strukturen von Gesichtern und Körpern wirken befremdlich, gar unheilvoll, und zeugen somit von Vergänlichkeit und Vergessen.

In der Galerie Anna25 in der Schönleinstraße 25 in Kreuzberg sind Holger Zimmermanns Werke bis zum 14. November zu sehen. Die Ausstellung beginnt heute mit einer 25-Stunden-Vernissage.

Ein Kommentar

  1. Eine Angelreise ist für mich mehr als Muße von der Arbeit. Viele Personen fahren, um ihr Milieu zu wechseln. Reisen hat für mich einen zusätzlichen Sinn. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in in einigen Tagen in einer schöneren Stadt bin – verschwinden meine manchmal schlechten Emotionen. Noch bevor ich meine Angelreise reserviere, benutze ich Blogpostings mit Reiseberichten. So erhalte ich unkompliziert die Meinungen die ich benötige, um zu bestimmen, wohin ich in diesem Monat aufbreche. Vor meiner Angelreise habe ich mir die glaubwürdigsten Berichte zu dieser Region hier http://zugvogel-reisen.de/ angeschaut.

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